Annie Duke
| Duke bei dem NHUPC 2010. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Persönliches | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalität: | Vereinigte Staaten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wohnort: | Portland, Oregon | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spitzname: | The Duchess | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Screen-Namen
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| Verdienste | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Turniereinnahmen: | 4.108.000 $ ( 2.995.261 €) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Turniererfolge
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Fernsehauftritte
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| Letzte Änderung: 14. September 2008, 01:13 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Annie Duke (* 13. September 1965 in Concord, New Hampshire) ist eine US-amerikanische professionelle Pokerspielerin und Autorin.
Inhaltsverzeichnis |
Familie
Duke entstammt einer gebildeten jüdischen Familie. Ihr Vater, Richard Lederer, ein Autor und Linguist, unterrichtete auf der St. Paul's School. Ihr Bruder Howard Lederer ist auch ein professioneller Pokerspieler und mehrfacher Braceletgewinner sowie einer der Hauptaktionäre von Full Tilt Poker, und ihre Schwester Katy Lederer ist Autorin und Poetin.
Akademische Karriere
Duke ging an die Columbia University, wo sie ein Studium mit dem Abschluss in Anglistik und Psychologie absolvierte.
Sie erhielt eine Mitgliedschaft in der National Science Foundation, durch die sie an der University of Pennsylvania Kognitive Psychologie studieren konnte, besonders Psycholinguistik. Sie wollte eigentlich Professorin werden, aber im Jahr 1992 verließ sie die Universität, nachdem sie fünf Jahre lang studiert hatte. Dies war einen Monat bevor sie ihren Doktorabschluss in Philosophie machen konnte. Sie zog das Familienleben mit ihrem damaligen Ehemann Ben Duke vor und zog mit diesem nach Columbus, einer Stadt in Montana.
Poker
In Montana begann Annie Duke, in Kartensalons in Billings zu pokern. Howard Lederer, ihr Bruder, war zu diesem Zeitpunkt schon ein professioneller Spieler und förderte seine Schwester finanziell. Im Jahr 1994 zog sie mit ihrem Mann nach Las Vegas, damit sie sich ganz dem Poker widmen konnte. 2000 erreichte sie den zehnten Platz beim Hauptturnier der World Series of Poker 2000, während sie sich im achten Monat der Schwangerschaft mit ihrem dritten Kind befand. Damit verfehlte sie nur knapp den Finaltisch, für den sie mindestens den neunten Platz benötigt hätte, Stand Anfang 2009 das zweitbeste Ergebnis einer Frau beim Main Event nach Barbara Enright.
Anfang 2004 erlangte Duke einige Berühmtheit, weil sie den Schauspieler Ben Affleck trainierte, der dann die 2004 California State Poker Championship gewann.
Im September 2004 gewann Duke im World Series of Poker Tournament of Champions mit einer glücklichen Kartenverteilung zwei Millionen Dollar. Sie setzte sich als einzige Frau am Finaltisch unter anderem gegen den damaligen Weltmeister, Greg Raymer, und im heads up gegen Phil Hellmuth durch. Danach trat sie in der David Letterman Show auf.
2004 gewann Duke ein World Series of Poker-Bracelet im Omaha High/Low und mehr als 3,1 Millionen Dollar in Turnieren.
Sie nimmt nicht mehr an reinen Damenturnieren teil, da sie sagt, dass Poker eine der wenigen Sportarten ist, bei der Frauen genau die gleichen Chancen wie Männer haben und somit spezielle Damenturniere eigentlich unnötig sind (original: „Poker is one of the few sports where a woman can compete on a totally equal footing with a man, so I don't understand why there's a ladies only tournament.“)[1]
Duke ist einer der vielen Pokerspieler, die die Beschränkungen während Fernsehturnieren nicht mögen. Obwohl die Spieler ein Startgeld zahlen müssen, erlauben viele Veranstalter nicht, dass die Spieler Sponsorenlogos tragen. Im April 2005 löste Duke Kontroversen aus, als sie dazu bemerkte, Pokerspieler seien nicht einmal Sklaven, sondern müssten auch noch bezahlen, um auf Plantagen arbeiten zu dürfen (original: "We [poker players] are not even slaves. We're people paying to pick the cotton."'). [2]
Bei der World Series of Poker 2004 besiegte sie ihren Bruder, Howard Lederer, in vier verschiedenen unabhängigen Veranstaltungen, inklusive dem obengenannten Tournament of Champions. Im Gegensatz zu ihm ist Duke dafür bekannt, am Tisch sehr emotional zu sein.
Im März 2010 gewann Duke das National Heads-Up Poker Championship 2010 im Heads Up gegen Erik Seidel, wofür sie 500.000 $ bekam.
Bis zum Jahr 2010 hat Duke mehr als 4.000.000 US-Dollar in Pokerturnieren gewonnen.
Sonstiges
Duke ist seit 2000 Repräsentantin von UltimateBet. Am 30. Januar 2006 trat sie bei „The Colbert Report“ im US-amerikanischen Fernsehen auf, wo sie über ihr Buch mit dem pathetischen Titel „How I Raised, Folded, Bluffed, Flirted, Cursed, and Won Millions at The World Series of Poker“ sprach.
In der „Best Damn Poker Show“ trainiert sie mit Phil Hellmuth Amateure.
Duke ist geschieden und hat vier Kinder.
Weblinks
- Spielereintrag in der Hendon Mob-Datenbank
- Offizielle Webpräsenz
- Interview auf PokerNews
- Portrait auf PokerNews
Jährliche Turniere und Main Event-Sieger (2004–2006 und 2010 Spieler des Jahres und Tournament-of-Champions-Gewinner; ab 2007 Spieler des Jahres)
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1970: Moss |
1980: Ungar |
1990: Matloubi |
2000: Ferguson |
2010: Jonathan Duhamel (Kassela • Huck Seed) |
Listen: Money-Finish-Rekordhalter • Bracelet-Rekordhalter • Junge Hauptturniergewinner
Turniere: World Championship Event • Main Event • November Nine • Europa • Circuit-Turniere • Tournament of Champions
Auszeichnungen: Bracelet • Spieler des Jahres • Chip Reese Memorial Trophy • Hall of Fame
Umfeld: Jeffrey Pollack • Harrah's Entertainment • Binion's Horseshoe • Rio All-Suite
2005: Phil Hellmuth • 2006: Ted Forrest • 2007: Paul Wasicka • 2008: Chris Ferguson • 2009: Huck Seed • 2010: Annie Duke