Phil Ivey
Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
| Persönliches | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalität: | Vereinigte Staaten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wohnort: | Las Vegas, Nevada | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spitzname: | The Tiger Woods of Poker | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verdienste | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Turniereinnahmen: | 12.820.000 $ ( 9.421.621 €) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Turniererfolge
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Phillip D. Ivey (* 1. Februar 1976 in Riverside, Kalifornien) ist ein professioneller Pokerspieler.
Inhaltsverzeichnis |
Iveys Jugend
Phil Ivey wurde in Riverside/Kalifornien geboren, zog aber im Alter von drei Monaten mit seiner Familie um.
Seine Kindheit verbrachte Ivey in einer kleinen Stadt namens Abescon in der Metropolregion von New York im Bundesstaat New Jersey. Die ersten Erfahrungen mit dem Pokerspiel machte er mit seinen Arbeitskollegen in einem Call-Center.
Dabei verdeutlichte sich, dass Phil Ivey nicht nur ein erstklassiger Verkäufer war, sondern auch ein sehr talentierter Kartenspieler.
Ivey's erster einprägsamer Nickname war „No Home Jerome“, da dies in jenem gefälschten Ausweis stand, den er dazu benutzte um in den Casinos von Atlantic City spielen zu können. Schon damals unterstützten ihn seine Prämium-Fans, die Humphries.
Pokerkarriere
World Series of Poker
Das erste Armband konnte er sich ums Handgelenk im Jahr 2000 legen, als er ein Pot Limit Omaha-Event für sich entschied.
Im Jahr 2002, im Alter von 26, konnte er bei der World Series of Poker 2002 drei Bracelets innerhalb dieser Series erringen. Diese herausragende Leistung wurde bis dahin erst von Phil Hellmuth und Ted Forrest geleistet.
Zusätzlich zu seinen sieben Bracelets war Phil Ivey beim Main Event sehr erfolgreich, wenn auch der Titel des Main Event-Champions bislang in seiner Trophäensammlung fehlt.
Bei den drei Main Events von 2002 bis 2005 platzierte er sich nichtnur jedesmal im Preisgeld, sondern erreichte jeweils Top-25-Finishes und dies obwohl der explsionsartig gestiegenen Teilnehmerzahlen. Beim Main Event 2002 belegte Ivey zunächst den 23. Platz. Im Jahr 2003 bubbelte er auf der Finaltischblase und erreichte den zehnten Platz, als er unglücklich gegen Chris Moneymaker ausschied. Im Folgejahr, bei der WSOP 2005 kam er als 20. ins Ziel.
Während der World Series of Poker 2009 gewann Ivey erneut mehrere Bracelets in einer Series. Zudem sollte er einen weiteren Schuss auf die Main Event-Krone haben. Dabei gelang er zum ersten Mal in seiner Karriere an den Finaltisch des prestigreichsten Pokerturnier der Welt, musste seine Ambitionen auf den Titelgewinn jedoch auf dem 7. Rang beenden. Die knapp 1,4 Millionen US-Dollar Preisgeld sollten für den High Roller nur ein geringer Trost sein.
Bracelets der World Series of Poker
| Jahr | Turnier | Preis ($) |
|---|---|---|
| 2000 | 2.500 $ Pot Limit Omaha | 195.000 |
| 2002 | 2.500 $ Seven Card Stud High/Low | 118.440 |
| 2002 | 2.000 $ S.H.O.E | 107.550 |
| 2002 | 1.500 $ Seven Card Stud | 132.000 |
| 2005 | 5.000 $ Pot Limit Omaha | 635.603 |
| 2009 | 2.500 $ No Limit Deuce to Seven Draw | 96.361 |
| 2009 | 2.500 $ Omaha/Seven Card Stud Hi/Lo | 220.538 |
World Poker Tour
Er schaffte es bei der World Poker Tour mehrmals den Finaltisch zu erreichen. Im Februar 2008 gewann er dann schließlich das WPT-Hauptturnier der L.A. Poker Classic und damit sein erstes World Poker Tour-Event.
European Poker Tour
Bei der European Poker Tour in Barcelona des Jahres 2006 konnte er hinter Björn-Erik Glenne den zweiten Platz belegen und ein Preisgeld von umgerechnet rund 470.000 US-Dollar gewinnen.
Weitere Turniere
Im November 2005 sicherte sich Phil Ivey den Turniersieg bei den Monte Carlo Millions und kassierte dafür 1.000.000 US-Dollar. Lediglich fünf Tage später griff er den Hauptpreis von 600.000 $ bei einem Einladungsturnier ab. Das Event wurde von Full Tilt Poker in Monte Carlo veranstaltet und live vom DSF übertragen.
Mit dem zweiten Platz bei der 100K-Challenge der Aussie Millions 2010 schaffte es der mittlerweile legendäre Phil Ivey, sich an die Spitze der All Time Money Liste zu setzen.
12,8 Millionen US-Dollar in Turniergewinnen standen bei ihm im Alter von 33 Jahren zu diesem Zeitpunkt zu Buche.
Cash Games
Er ist einer der Stammgäste in Bobby's Room des Bellagio. Beim sogenannten Big Game geht es dabei um Stakes von mehreren Hundertausend US-Dollar.
2006 trat er gegen den Milliardär Andrew Beal an. Dabei legten einige Pokerpros ihre Bankroll zusammen, um gegen den großen Fish Limit Texas Hold'em zu spielen. Der Big Bet bei dieser Runde betrug schlappe 100.000 $.
Dabei konnte Ivey in drei Tagen insgesamt 16 Millionen Dollar erspielen, nachdem die „Corporation“ noch in der Vorwoche mit zehn Millionen Dollar hinten lag. Nachdem Beal gegen Phil Ivey verloren hatte, erklärte der Ölbaron (nicht zum ersten Mal), dass er das Pokerspiel aufgeben würde.
Er nahm an der dritter sowie 6. Staffel von High Stakes Poker teil, wobei er in der sechsten Season an jedem Spieltag teilnahm.
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Phil Ivey im Interview, nachdem er die Führung in der
ewigen Geldrangliste übernahm |
2008 beendete er sein Onlinejahr mit einem Gewinn von rund 7 Millionen US-Dollar an erster Stelle vor Phil Galfond und Tom Dwan. Nach ihm sind diverse Tische auf seiner Seite benannt, zb. Ivey Thunderdome. Am Ende des Online-Cash Game-Jahres 2009 standen weitere 6,5 Millionen US-Dollar bei ihm auf der Habenseite.
Privatleben
Neben dem Pokerspiel ist er ein großer Sportfan und Sportwetter. Dabei soll er auf den Ausgang des Superbowls 2010 knapp zwei Millionen gesetzt haben.
Er ist begeisternde Fan der L.A. Lakers sowie der Houston Rockets und trug oft Basketball-Shirts bei Pokerturnieren. Mittlerweile hat sich sein Kleidungsstil deutlich gebessert.
Eine weitere Passion von ihm ist das Golfspiel, bei dem er gegen Daniel Negreanu und Erik Lindgren um extrem hohe Einsätze spielt.
Phil Ivey lies sich Ende Dezember 2009 von seiner Frau scheiden. Dieser Umstand festigte seinen Spitznamen „Tiger Woods of Poker“, da bei ebendiesem, kurz zuvor mehrere Affären bekannt wurden.
Weblinks
- Spielereintrag in der Hendon Mob-Datenbank
- Offizielle Webpräsenz
- Iveys größte Fans
- Stand — 30. Januar 2010
| # | Spieler | Nation | Preisgeld (~100k$) |
|---|---|---|---|
| 1 | Phil Ivey | 12.800.000 | |
| 2 | Daniel Negreanu | 12.400.000 | |
| 3 | Jamie Gold | 12.200.000 | |
| 4 | Phil Hellmuth | 10.900.000 | |
| 5 | Scotty Nguyen | 10.900.000 | |
| 6 | Joe Hachem | 10.800.000 | |
| 7 | Peter Eastgate | 10.700.000 | |
| 8 | Allen Cunningham | 10.300.000 | |
| 9 | Erik Seidel | 9.800.000 | |
| 10 | T.J. Cloutier | 9.700.000 | |
| 11 | John Juanda | 9.700.000 | |
| 12 | Men Nguyen | 9.200.000 |


