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2. Turnier der World Series of Poker 2008

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1.500 $ No Limit Hold'em
Teil der World Series of Poker 2008
WSOP-Logo.png
Datum 31. Mai – 3. Juni 2008
Ort Las Vegas (Rio)
Variante No Limit Hold'em
Struktur
Buy In 1.500 $
Teilnehmer 3.929
Geldplatzierungen 378 (9,62 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Grant Hinkle

Das zweite Turnier der World Series of Poker 2008 wird vom 31. Mai bis zum 3. Juni ausgetragen werden.

Ausgespielt wird das Turnier in der Variante No Limit Hold'em. Jeder Spieler der starten will, muss sich für 1.500 $ einkaufen.

Das Turnier ist neben dem Main Event das einzige Turnier, welches mehr als einen ersten Spieltag, in diesem Falle zwei, hat. Es wird auch erwartet, dass das Event das zweitgrößte Teilnehmerfeld der Serie haben wird, wiederum nach dem Main Event. Maximal 2.000 Spieler pro Starttag können antreten, wobei von Harrah's circa 3.500 insgesamt erwartet werden.

Die am Ende offizielle Teilnehmerzahl von 3.929 bedeutete, dass dieses Turnier das größte jemals ausgetragene Side Event ist. Nur die Main Events der Jahre 2005, 2006 und 2007 konnte dieses Turnier bei der WSOP überhaupt übertrumpfen. Auch die Auszahlung sind riesig, denn 2.950 $ werden ab Platz 378 ausgezahlt und aufsteigend bis zum Sieger, der 831.279 US-Dollar in Empfang nehmen wird, kann sich das sehen lassen.

Im Vorjahr gewann Ciaran O'Leary das Event für 727.012 US-Dollar.

Verlauf

Tag 1a

Bereits der erste Tag war mit vielen Stars gespickt, von denen einige bereits früh die Koffer packen mussten.

Darunter waren beispielsweise Hevad Khan, Freddy Deeb und Daniel Negreanu.

Für sie sprangen unter anderem Shane Schleger, Johnny Chan, Bill Chen, David Grey, Gavin Griffin und Phil Ivey ein, die allesamt einen hervorragenden Start erwischten.

Am Ende war es auch Shane Schleger, welcher die gesamte Profiriege vertrat. Denn nach dem ersten Tag dominierten vor allem Amateure das weite Feld. Mit Gavin Griffin und Chris Björin, die sich im Mittelfeld versteckten, fanden sich noch zwei weitere Pros am Tagesende wieder. Johannes Strassmann hat Tag 1a ebenfalls in den mittleren Rängen überlebt.[1]

Von den 2048 Startern an Tag 1a blieben nach über 12 Stunden Spielzeit nur 224 über.

Tag 1b

Am zweiten Starttag ging der Rest der Pokerelite und Hobbyspieler ins Rennen, die an Tag 1a keinen Platz gefunden hatten. Schon vor dem Registrierungsschluss, der zwei Stunden nach dem Start war, sind Scotty Nguyen, Michael Mizrachi, Jamie Gold, John Hennigan, Jerry Yang, Roy Winston, Justin Bonomo, Marcel Luske, Dario Minieri, Scott Clements und Allen Cunningham bereits ausgeschieden. An Tag 1b waren insgesamt

Einen guten Start erwischten Carlos Mortensen als auch Barry Greenstein, die beide ihren Stack sehr gut ausbauen konnten. Trotz ihres Chipleads zu Beginn sollten sie vor Tagesende ausscheiden. Mortensen verlor zuerst einen riesen Pot gegen John Phan, als er jeden Bet von Phan auf dem Board 7♠K♠4♠3♣3♠ nachbezahlte. Phan drehte J♠J♥ um und Mortensen muckte. In einer späteren Hand verpasste er noch einen Flushdraw und war kurz vor Schluss raus.

223 Spieler konnten es jedoch besser machen als der Matator und in Tag 2 gehen.

Tag 2

Am heutigen Spieltag kamen nun die 447 Überlebenden von den Starttagen zurück, um Jagd auf den 5,3 Millionen US-Dollar großen Preispool zu machen. 378 werden sich ein Preisgeld abholen dürfen, wobei mit Johannes Strassmann und Rolf Kaus nur noch zwei Deutsche verblieben sind.

Mit Todd Brunson, Daniel Alaei, David Singer, Chris Ferguson und Michael Binger sind noch einige Pros im amateurüberfluteten ersten 1.500 $ Hold'em Turnier dabei. Shane shaniac Schleger wird mit der besten Ausgangsposition in Tag 2 gehen, wo bis zum Finaltisch der letzten Neun gespielt wird.

Der Veranstalter entschied sich jedoch um 6.00 Uhr morgens bei noch 18 verbliebenen Spielern das Turnier zu unterbrechen.

Unter den letzten 18 war unglücklicherweise nicht mehr Johannes Strassmann. Er spielte einen starken zweiten Tag und hielt sich lange unter den Chipleadern auf. Am Ende schied er jedoch auf Rang 59 für 11.262 $ aus.

Für shaniac sollte es jedoch eines langsames Ende geben. Er vesuchte seinen Pocket Kings slow zu spielen und sah den Flop 10 5 7 mit zwei anderen Spielern. Ein Kontrahent hatte jedoch 75 in seiner Hand und konnte Shane Schlagers letzte Chips am Flop erhalten. Turn und River waren blank und shaniac auf dem 95. Rang für 5.899 $ draussen.

Tag 3 — Finaltisch

Platz Spieler Preisgeld ($)
1. Grant Hinkle 831.462
2. James Akenhead 520.219
3. Chris Ferguson 388.287
4. Theo Tran 327.148
5. Mike Ngo 268.154
6. Aaron Coulthard 211.841
7. Melvin Jones 158.211
8. David Bach 117.987
9. Joe Rutledge 83.127

Unter den letzten 18 sollte noch ein Weltmeister sein. Denn Chris Jesus Ferguson besitzt zu Beginn von Tag 3 noch 444.000 Turnierjetons. Etwas besser sieht es für Perry Friedman mit 653.000 aus. An zweiter Stelle liegt Theo Tran mit knapp 1,2 Millionen. Das Spiel wird bei Blinds von 10.000/20.000 und einem Ante von 3.000 weitergeführt bis es einen Sieger gibt. Um 22.30 Uhr deutscher Zeit geht es weiter.

Für Chris Ferguson begann der Finaltag recht vielversprechend. Durch seine zurückhaltende Spielweise musste er zwar einge Chips abgeben, konnte sich jedoch mit AJ vs A10 von Perry Friedman aufdoppeln. Das Board kam K 3 9 6 K und Jesus schwamm wieder im Mittelfeld mit.

Für Theo Tran, letztes Jahr ein zweiter Platz bei der WSOP, ging der Zug in Richtung Finaltisch auch flüssig von statten. Er feuerte auf dem Board AA523 all seine Chips ab und erhielt von seinem Gegener der 44 besaß die volle Auszahlung. Tran drehte A5 um und war ab da der Chipleader.

Der Finaltisch sollte jedoch ohne Perry Friedman stattfinden. Zuerst sollte ein Bluff mit 9 high vom ihm auffliegen als er danach mit QJ seine Chips in die Mitte schubste. Er erhielt von Theo Tran einen schnellen Call mit KK und nachdem J57 auf dem Flop lag, gab es ein wenig Hoffnung. Doch Turn und River sollten nicht weiterhelfen und Friedman schied auf Rang 11 für 52.021 $ aus.

Die Spieler wurden nun auf einen 10-Spieler-Tisch zusammengefügt. Jeff Wiedenhoeft war der unglücklich Bubble Boy, der den offiziellen Finaltisch nicht erreichte.

Den ersten Spieler am Final Table kockte Chris Ferguson aus. Joe Rutledges Paar Sechser unterlag im Preflop-Duell gegen A9 von Jesus, da das Board ein Ass brachte.

In der 28. Hand erwischte es David Bach auf dem 8. Rang. Er hielt auf dem Turn einen Straightdraw mit dem er all in ging und von Theo Tran mit einem einfachen Paar gecallt wurde. Der River sollte blank sein und sich Bach verabschieden.

Inzwischen sollte Aaron Coulthard die Asse von Theo Tran knacken. Auf dem Flop erschien für Coulthards 77 eine weitere Sieben, womit Tran im Chipcount abstürtzen sollte. Jedoch hielt er etwas später ein Paar Damen mit denen er sich gegen AJ von Melvin Jones aufdoppeln sollte. Melvin Jones sollte dann auch gegen Theo Tran ausscheiden. Tran hielt erneut Asse, jedoch blieben sie gegen Q10 in Front.

Für Aaron Coulthard war der Traum von Gewinn des größten Side Events der WSOP-Geschichte auf Rang 6 geplatzt. KJ sollte gegen AK auch seinen Statistischen Nachteil behalten, als 8 7 2 Q 9 auf dem Board erschien.

Mike Ngo der bis dato einen soliden Finaltisch spielte musste das Unglück eines Bad Beats erleiden. mit AK stellte er hinein und war klarer Favorit gegen AJ. Bis zum River war dies auch so, doch dort tauchte einen Bube auf der Ngo mit Platz 5 heimschicken sollte.

Platz 4 war Theo Trans Ende. Er sah gegen Grant Hinkle den Flop A♣ 4♥ K♣. Er zahlte den Einsatz und den Hinkle brachte, wobei das A♠ Hinkel erneut nutze um einen großen Einsatz zu machen, Tran zahlte erneut und chekte das A♦ auf dem River. Hinkle feuerte eine Wette in die Mitte die Tran all in setzten würde. Theo Tran bezahlte auch und drehte A♦Q♦ um. Sein Drilling war jedoch gegen das Full House mit A♥ 4♦ von Hinkle nicht genug.

Siehe auch

Quellen

  1. Chipcounts für Tag 1a auf pokernews.com