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3. Turnier der World Series of Poker Europe 2008

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3. Turnier der World Series of Poker Europe 2008
Teil der World Series of Poker Europe 2008
Datum 24. - 26. September 2008
Ort London
Variante Pot Limit Omaha
Struktur
Buy In 5.000 £
(~9.000 $)
Teilnehmer 165
Geldplatzierungen 18 (10,91 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Theo Jorgensen
Sieger-Preisgeld 218.626 £

Das dritte Turnier der World Series of Poker Europe 2008 wurde vom 24. bis 26. September 2008 in der Variante Pot Limit Omaha ausgetragen. Das buy in betrug 5.000 £. Titelverteidiger und Vorjahressieger war der Italiener Dario Alioto.

Verlauf

Als das Turnier am 24. September um 16:00 unserer Zeit gestartet wurde, wurde auf pokernews.com geschrieben, dass die Spieler mit 10.000 Chips beginnen und — und das stellt eine Besonderheit dar — dass jeder Spieler bis zum Ende des dritten Levels zu jedem beliebigen Zeitpunkt weitere 10.000 Chips gratis zu seinem Stack hinzufügen können, auch nachdem sie das erste Mal gebustet wurden. Falls ein Spieler es bis zum Ende des dritten Levels nicht in Anspruch genommen hat, werden ihm zu diesem Zeitpunkt die 10.000 Chips gutgerechnet.

Tag 1

Spieler die rechtzeitig zum Startschuss des Turniers einfanden und sich direkt den 10.000-Chips-Bonus sicherten waren beispielsweise Andreas Krause, Andy Bloch, Andy Black, Annette Obrestad, Brandon Adams, Bruno Fitoussi, Erik Seidel, Ian Frazer, Jeff Madsen, Jens Voertmann, John Tabatabai, Max Pescatori, Sorel Mizzi oder Thor Hansen.

Die Action war direkt von Anfang an gigantisch: Durch das Einführen des „zweiten Lebens“ schienen viele Spieler bereit zu gamblen zu sein. So wundert es nicht, dass am Ende des Tages nur noch 45 der ursprünglich 165 Spieler im Turnier blieben. Jason Mercier, Neil Channing, Bruno Fitoussi, David Williams und Phil Laak waren alle — in dieser Reihenfolge — unter den ersten acht Spielern aufzufinden.

Auf dem neunten Platz hielt sich Andy Bloch. Erstaunlich dabei: Im dritten Turnier dieser WSOPE war Bloch nach dem ersten Tag zum dritten Mal ganz weit vorne.

Weiter bekannte Spieler die noch die Chance haben sind Sorel Mizzi, Alex Kravchenko, Mike McDonald, Don O'Dea, Chris Ferguson, Chris Björin, Robert Williamson III, Erik Friberg, Erik Seidel, Joe Beevers, Allen Cunningham, Padraig Parkinson, Markus Golser, Theo Jorgensen, Doyle Brunson, Dave Ulliott und sogar Sherkhan Farnood, der zeitgleich im zweiten Turnier sein erstes Bracelet gewann — Farnood ist allerdings der Shortstack.[1]

Tag 2

Phil Laak und Andy Bloch konnten ihre gute Chip-Position nicht nutzen und schieden aus. Schon vorher erwischte es Doyle Brunson, Sherkhan Farnood und Robert Williamson III. Auch David Williams, Markus Golser und Erik Seidel hatte nicht das Recht um das große Geld mitzuspielen.

Als noch 25 Spieler verblieben, hatte Jason Mercier 371.000 Chips und damit fast doppelt soviel wie sein erster Verfolger Chris Ferguson (204.000 Chips)

Der Däne Theo Jorgensen ging als Chipleader an den Finaltisch. Hinter ihm lagen Jason Mercier. Auch Sorel Mizzi, Chris Ferguson, Erik Friberg und Max Pescatori waren noch dabei.

Tag 3

Ergebnisse
# Spieler Preisgeld (in £)
1 Theo Jorgensen 218.626
2 Sorel Mizzi 130.000
3 Eric Dalby 84.562
4 Erik Friberg 66.000
5 Max Pescatori 61.562
6 David Penly 41.250
7 Chris Ferguson 33.000
8 Jason Mercier 26.812
9 Tomi Nyback 22.688

Tomi Nyback schied als erster Spieler an neunter Stelle aus, wofür er 22.688 £ bekam. Bereits an achter Stelle musste Jason Mercier seinen Bracelettraum begraben; er konnte seine gute Startposition nicht nutzen, sich aber wenigstens mit fast 27.000 £ trösten. Auch dem US-amerikanischen Multi-Braceletgewinner Chris Ferguson erging es nicht viel besser: Für den siebten Platz bekam er 33.000 £. Sechster wurde David Penly, dem folgten mit dem zweifachen italienischen Armbandträger Max Pescatori und dem Schweden Erik Friberg zwei weitere bekannte Spielerpersönlichkeiten. Dritter wurde Eric Dalby. Um etwa 2:00 MEZ konnte sich der Däne Theo Jorgensen sein erstes Armband sichern, indem er sich gegen Sorel Mizzi im heads up durchsetzte.

Quellen

  1. Chipcounts nach Tag 1 auf pokernews.com

Weblinks