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7. Woche der 3. Staffel von Poker After Dark

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Die siebte Woche der dritten Staffel von Poker After Dark wurde erstmals Ende März 2008 ausgetragen. Das Motto lautet Jam up.

Teilnehmer

Ablauf

1. Episode

In der ersten Hand der ersten Sendung bekam Lederer A♠ A♦ und erhöhte in früher Position. Greenstein erhöhte vom Button mit 10♣ 4♦, machte also ein typisches Position Play. Elezra fand im Big Blind A♥ K♣ und ging damit nach kurzer Bedenkzeit all in und erhöhte Greensteins Einsatz um fast das zehnfache. Lederer stand vor einer einfachen Entscheidung und zögerte mit der besten Starthand bei Texas Hold'em nicht lange und ging mit. Greenstein legte ab.

Zwar brachte der Flop einen König, doch die restlichen Karten halfen Elezra nicht. Damit wäre er der erste Spieler, der in der ersten Hand ausgeschieden wäre.

Die Produzenten gestatteten Elezra allerdings, sich erneut für 20.000 $ einzukaufen.

In der Folgezeit verlor Greenstein durch aggressives Spiel die Hälfte seiner Chips.

Es folgte eine Hand, die für Matusow verhängnisvoll war. Er limpte mit 9♦ 9♠ aus früher Position, Elezra erhöhte nach ihm auf 1.100, was Matusow callte. Der Flop brachte mit 6♥ 8♣ 2♣ zwar das 8er-Paar für Elezra, Matusow lag mit seinen Neunen aber immer noch in Führung.
Eli Elezra setzte, Mike Matusow erhöhte und Elezra ging den Einsatz mit. Der Turn brachte die 2♥. Matusow, dessen Hand immer noch vorne lag, setzte mit 2.500 ein Drittel des Pots. Elezra warf ohne Ankündigung einen Geldbündel in Wert von 10.000 $ in den Pot, was als Call gilt.
Matusow warf verärgert seine Hand aufgedeckt in den Muck, da er davon ausging, dass Elezra erhöht hat. Dieser Fauxpas Matusows brachte Elezra 10.000 Chips ein.

Nur wenige Hände später wurde Elezra zum ersten Spieler in der Geschichte der Sendung, der ein Straddle in Höhe von 400 Chips machte.

Gegen Ende der Sendung verlor Greenstein sein all in mit JJ mit knapp 10.000 Chips gegen Esfandiaris AKo. Damit schied Greenstein, von Eli Elezras Rebuy abgesehen, als erster Spieler aus dem Turnier aus. Somit bleibt auch nach seiner dritten Teilnahme Position Vier das beste Ergebnis.

2. Episode

Die erste bedeutende Hand ließ eine Weile auf sich warten. Matusow und Elezra brachten ihr gesamtes Geld in die Mitte, Ersterer hielt A♦ K♦, während Elezra K♠ K♣ hielt. Matusow war derjenige, der mit seinen etwa 14.000 Chips all in war. Das Board brachte keine Hilfe und Matusow landete nach diversen sechsten Plätzen in den letzten Spielen wenigstens auf dem fünften Platz.

3. Episode

Elezra doppelte David Williams auf, nachdem Ersterer mit A♣ Q♣ gegen AK all in ging und verlor. Williams gewann später zwei große Pots gegen Lederer, einmal mit der besseren Hand, einmal mit einem Bluff. Gegen Ende der Sendung verlor Elezra sein all in mit Q♦ 8♦ gegen Esfandiaris 55; zwar kam auf dem Flop eine Dame, der Turn brachte aber die alles entscheidende Fünf. Kurios: Antonio Esfandiari bot Elezra einen Tausch ihrer Pocket Cards an, da er seiner Aussage nach immer Coinflips mit Paaren verliert.

4. Episode

Die erste große Hand ließ lange auf sich warten. Die drei verbliebenen Spieler, Esfandiari, Williams und Lederer spielten großteils sehr vorsichtig.

Esfandiari, der tight spielte, wollte mit einem Button-Raise von 2.500 bei Blinds von 400/800 mit 10♥ 2♥ sein Image ausnutzen und die Blinds gewinnen. Dem machte aber Chipleader David Williams ein Strich durch die Rechnung, der aus dem Small Blind heraus mit J♦ J♣ auf 10.000. Shortstack Lederer fand, wie bereits in der ersten Hand der Sendung A♥ A♣ und ging für 32.200 all in.

Williams zögerte zwar lange mit zu gehen, bei Pot Odds von etwa 2:1 blieb ihm aber keine andere Wahl.

Nachdem Lederer seine Karten aufdeckten, argumentierten Lederer und Williams darüber, ob man Buben in so einer Situation ablegen könne oder nicht. Währenddessen wurden bereits die Gemeinschaftskarten gegeben. Der Flop brachte mit 6♦ 3♣ 9♥ keine Hilfe und auch der Turn 5♥ half Williams nicht weiter. Doch auf dem River kam eines seiner zwei Outs, der J♠, womit Williams den Pot im Wert von 66.900 Chips gewinnen konnte.

Damit startete das heads up David Williams gegen Antonio Esfandiari. Williams ging mit 95.000 Chips ins Rennen, Esfandiari nur mit 45.000.

Letzterer erwischte klar den besseren Start und spielte aggressiver. Das Momentum änderte sich aber, nachdem Williams einen großen Pot durch einen Bluff gelang.

5. Episode

In die fünfte und letzte Episode dieser Woche ging Williams mit etwa 94.000 Chips, Esfandiari mit 46.000. In den ersten Händen verlor Esfandiari einige Chips, sodass er einen 3:1 Rückstand an Chips gegenüber Williams hatte. Am tiefsten Punkt eine Weile später hatte er nur noch 26.000 der 140.000 Chips.

Schließlich gelange es ihm, sein Geld als Favorit in die Mitte zu bringen, da sein A♣ K♥ Williams A♦ 7♦ dominierte.

Vor dem Showdown verkroch sich Esfandiari auf die Couch, da er es nicht ertragen könne, wenn Williams die Hand gewönne.

Tatsächlich brachte der Flop 7♠ 10♠ 3♦ und damit die Führung für Williams. Dieser teilte die Sachlage Esfandiari mit, der die Karten von seinem Blickpunkt nicht sehen konnte und schließlich aufstand um verzweifelt seine aussichtslose Situation zu begutachten.

Der Turn bescherte Esfandiari aber den K♠, welcher die Karte vor Freude sogar küsste, und auch die 5♣ am Ende war für Esfandiari Grund zur Freunde, konnte er schließlich auf 53.000 Chips verdoppeln.

Nachdem die Blinds auf 1.000/2.000 erhöht wurden, zeigten die Spieler, warum ausgerechnet sie für die Jam Up-Woche ausgewählt wurde. Die Erhöhungen vor dem Flop wurden häufiger.

In einer Hand erhöhte Esfandiari mit A♥ K♠ auf 6.000, Williams re-raiste mit A♣ 4♥ auf 16.000, Esfandiari ging für insgesamt 52.000 all in und zwang Williams dazu seine Hand abzulegen. Damit hatte beide Spieler in etwa gleich viele Chips.

Die Blinds wurden in der Folge auf 1.500/3.000 erhöht. Williams gelang es mit seiner Hand, 7♥ 7♦, Antonio Esfandiari mit A♦ 5♠ all in zu bringen.

Seine Hand hielt stand und somit konnte David Williams den Wochenpreis von 140.000 $ mit nach Hause nehmen.