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Antonio Esfandiari

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Iran
Antonio Esfandiari

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Esfandiari beim National Heads-Up Poker Championship 2007.
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Persönliches
Wohnort: San Francisco, Kalifornien
Spitzname: The Magician
Letzte Änderung: 4. Juli 2012, 15:23

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Im Heads Up mit Phil Laak.

Antonio Esfandiari (* 8. Dezember 1978 in Teheran, Iran als „Amir Esfandiari“) ist ein professioneller US-amerikanischer Pokerspieler. Zuvor war er als Zauberkünstler tätig, woher auch sein Nickname „The Magician“ stammt. Esfandiari ist der umsatzstärkste Turnierspieler und führt folglich die Ewige Geldrangliste an.

Leben

1987 wanderte seine Familie mit ihm in die Staaten ein. Die erste Wahlheimat der Esfandiaris war San José in Kalifornien. Im Alter von 19 Jahren gab er sich den Vornamen Antonio und machte seine Zauber-Passion zum Beruf.

Pokerkarriere

Anfänge und Erfolge

Noch während er als Magier hauptsächlich sein Geld verdiente, erlernte er Poker zu spielen.

Im Jahr 2004 gewann er das WPT-Hauptturnier der L.A. Poker Classics. In der Endphase ließ er unter anderem David Benyamine, J.C. Tran und Billy Baxter hinter sich und besiegte schließlich Vinny Vinh im Heads Up. Dafür kassierte Esfandiari 1,4 Millionen US-Dollar an Preisgeld.

Im Sommer des selben Jahres gewann er sein erstes Bracelet bei der World Series of Poker. The Magician siegte in einem Pot Limit Hold'em-Turnier und schaltete dabei am Finaltisch Phil Hellmuth, Chris Ferguson sowie Ivo Donev aus.

Bei den National Heads-Up Poker Championship des Jahres 2005 konnte er bis ins Halbfinale vordringen.

Esfandiari wurde zur zweiten und dritten Staffel von Poker Superstars eingeladen. Bei seinem ersten Auftritt musste er sich mit einem enttäuschendem letzten Platz begnügen, bis er im Folgejahr, wie Phönix aus der Asche, das Turnier auf einem beeindruckenden zweiten Platz beendete.

Gegenwart

Esfandiari war er bei sämtlichen Staffeln von High Stakes Poker am Start. Außerdem ist er mit sechs erfolglosen Teilnahmen an Poker After Dark der schlechteste Teilnehmer.

Beim EPT-Finale 2008 in Monte Carlo war „The Magician“ lange Zeit Chipleader, musste jedoch in der entscheidenden Phase einige herbe Schläge einstecken. So verlor er kurz vor dem Finaltisch mit KJ auf dem Board 10 J Q J 5 einen massiven Pot gegen Glen Chornys Pocket-Damen.
Letztlich musste Esfandiari als Erster am Finaltisch gehen und wurde Achter. Für seinen ersten EPT-Cash erhielt er etwa 250.000 $.

Einen weiteren respektablen Turniercash gelang ihm bei der World Series of Poker 2009. Im Main Event platzierte er sich auf einem starken 24. Rang von 6.494 Teilnehmern. Dafür erhielt er zwar 352.832 $, war aber sichlich enttäuscht über das Verpassen des Final Tables.

Ende 2010 zeigte Esfandiari, dass man ihn noch lange abschreiben sollte. Er trat als einer von 438 Spielern bei den Five Diamond World Poker Classic im Bellagio an und konnte sich seinen zweiten WPT-Titel sichern. Für 870.124 US-Dollar ließ er am stark-besetzten Finaltisch Ted Lawson, Kirk Morrison, John Racener, Vanessa Rousso sowie im Heads Up Andrew Robl hinter sich.

Unsterblich machte sich Esfandiari beim im Rahmen der World Series of Poker 2012 ausgetragenen teuersten Pokerturnier bis dahin, das sogenannte Big One for One Drop. Bei dem 1.000.000 $ teuren High Roller-Event ließ Esfandiari am Finaltisch Spieler wie Bobby Baldwin, Brian Rast und Phil Hellmuth hinter sich, um am Ende im Heads Up Sam Trickett zu schlagen und den Hauptpreis in Höhe von über 18.000.000 $ mit nach Hause zu nehmen. Nach diesem Sieg übernahm Esfandiari auch haushoch die Führung in der ewigen Geldrangliste.

Seinen gottesgleichen Lauf setzte Esfandiari auch in Europa fort, wo er das zweite Turnier der World Series of Poker Europe 2012 im französischen Cannes gewinnen konnte. Er setzte sich im Heads Up gegen den Einheimischen Remi Bollengier durch und übernahm damit auch die Führung im Ranking zum Spieler des Jahres.

Er hat bis heute etwa 23.000.000 US-Dollar (brutto) in offiziellen Turnieren eingenommen.

Esfandiari ist eng mit Phil Laak befreundet und drehte mit ihm auch die TV-Show I Bet You, in welcher die beiden verrückte Wetten machten.

Bracelets

Jahr Turnier Preis ($)
2004 2.000 $ Pot Limit Hold'em 184.860
2012 1.000.000 $ No Limit Hold'em 18.346.673
2012E 1.100 € No Limit Hold'em 164.915
(126.207 €)

Literatur

Weblinks