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Aussie Millions 2009

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Die Aussie Millions 2009 fanden vom 4. Januar bis zum 26. Januar in Melbourne statt und war die größte Turnierserie der südlichen Erdhalbkugel.

Neben dem 10.000A$-Hauptturnier wurden 17 weitere Turniere in diversen Varianten ausgespielt.

1.100 A$ No Limit Hold'em

Buy in (A$) Teilnehmer Sieger
1.100 731 Christian Heich

Gleich das erste Turnier konnte sich ein Spieler aus Deutschland sichern. Das 731 Spieler große Teilnehmerfeld wurde auf zwei Starttage (1a&1b) verteilt. An Tag 2 wurde von 110 Spieler bis zur Entscheidung gespielt. Mit Christian Heich am Finaltisch saßen dann relativ unbekannte Spieler, die er allesamt hinter sich ließ und 150.000 Australische Dollar nach einem Marathonfinale gewann.

Siegerinterview

1.100 A$ Omaha High/Low

Buy in (A$) Teilnehmer Sieger
1.100 102 Mel Judah

Das Turnier wurde nur an einem Tag veranstaltet, sodass der Gewinner erst nach über 16 Stunden feststand. Es gewann der Silverfox Mel Judah, der sich 30.600 A$ sichern konnte. Mit Billy Argyros auf Rang 6 schaffte es auch ein prominenter Aussie an den Finaltisch.

100.000 A$ No Limit Hold'em

Die bei den Pros beliebten High Roller-Turniere machen auch vor den Aussie Millions nicht halt. Das 100k-Event ist das teuerste Turnier des Jahres und auf zwei Tage ausgelegt. Umgerechnet musste man 66.700 US-Dollar auf den Tisch legen um teilnehmen zu dürfen. Die 500-A$-Eintrittsgebühr sollte für die Teilnehmer wohl kein Hindernis darstellen.

In den Vorjahren konnten John Juanda im Jahr 2006, Erick Lindgren 2007 und letztes Jahr Howard Lederer dieses Event gewinnen.

Das Event war wie erwartet mit Andrew Robl, Erik Seidel, Patrik Antonius, J.C. Tran, Masaaki Kagawa, Dan Shak, Chris Ferguson, Tony Bloom, John Juanda, Jamie Pickering, Phil Ivey, Alexander Kostritsin, Jason Gray, Jeff Lisandro, John Hennigan, Tony G, Nam Le und Gus Hansen stark besetzt. Zudem gönnten sich mit Sergey Rybachenko, William Jordanou, Sandor Demjan, Michael Sampoerna sowie David Steicke noch einige High Roller das Vergügen.

Nach dem ersten Tag verblieben noch 6 der 23 gestarteten Spieler. Als ersten Spieler erwischte es Alexander Kostritsin, den Vorjahressieger des Aussie Million-Main Events. Von Beginn an ging es Berg ab mit seinem Stack, er verlor mit AJ auf dem Board Q4A Q3 schließlich seine letzten Chips gegen Sandor Demjans Q5.

Siegt Juanda erneut?

Auch für Phil Ivey war das Turnier früh beendet. Nachdem er zunächst aufgrund des Lakers-Spiel deutlich zu spät kam, dann noch eine Strafe für das Nutzen seines Handys am Tisch bekam, gab er seine letzten Chips an John Juanda ab.

Patrik Antonius gewann zwar mit QQ gegen die Buben von Chris Fergusen, als das Geld Preflop in die Mitte ging einen riesigen Pot, musste jedoch wenig später in einer der letzten Hände auf dem Flop 4♠7♦Q♥ mit AQ in das Paar Vierer von J.C Tran blicken. Der Finne erwischte keinen Suckout und ging als Neunter.

Als Chipleader geht David Steicke in den Finaltag, gefolgt von J.C. Tran, John Juanda und Dan Shak. Mit einem deutlichen Abstand gehen Tony Bloom und William Jordanou ins Rennen um die bezahlten Plätze.

Am Finaltag musste John Juanda zuerst das Turnier verlassen. Er verlor seinen Stack an JCTran, als QQ10 auf dem Flop erschien und Juanda mit JJ reinstellte. Tran war mit Q4 jedoch weit vorne, was sich auf Turn und River nicht ändern sollte.

Danach stürmte David Steicke über das Feld und schmiss zunächst William Jordanou auf dem Bubble raus. Danach konnte Dan Shak mit Steickes 77 und dem Board 7799K nicht mithalten und ging als Vierter. In weniger als einer Stunde konnte er dann auch noch J.C. Tran und seinen Heads-Up Konkurrenten eliminieren und sich das High Roller Event sichern.

Ergebnisse
Spieler Preisgeld (in A$)
1 David Steicke 1.200.000
2 Tony Bloom 600.000
3 J.C. Tran 300.000
4 Dan Shak 200.000

1.100 A$ Pot Limit Omaha

Buy in (A$) Teilnehmer Sieger
1.100 120 Lee Nelson

An zwei Tagen wurde dieses Nebenturniere veranstaltet. Am zweiten Tag wurde der Finaltisch ausgespielt, an dem mit David Bach und Lee Nelson zwei bekannte Spieler vertreten waren. Am Ende sicherte sich der PokerStars Pro das Turnier nach 8 Stunden Spielzeit am Final Table, David Bach wurde Sechster, nachdem Nelson ihn eliminierte. Allein das Heads Up dauerte knapp 4 Stunden, das dem Neuseeländer 32.400 A$ einbrachte.

3.250 A$ Pot Limit Omaha mit Rebuys

Buy in (A$) Teilnehmer Sieger
3.250 42 Michael Binger

An nur einem Spieltag musste hier die Entscheidung gefunden werden. Durch das hohe Buy in und der Nachkaufmöglichkeit versammelten sich mit Niki Jedlicka, Tony G, James Obst, Dan Shak, Billy Argyros, Michael Binger, Tony Bloom, Jeff Lisandro, Chino Rheem und Chris Ferguson viele Stars.

Am Finaltisch waren mit Rheem und Binger noch 2 Topspieler vertreten. Nach wahnsinnigen knapp 17 Stunden Spieldauer ging Michael Binger als Sieger hervor, Heads Up bezwang er den wohl meistgehassten Onliner Josh Field und gewann 123.840 Aussie Dollars.

10.200 A$ H.O.R.S.E.

Buy in (A$) Teilnehmer Sieger
10.200 25 Alexander Kostritsyn

Die Stars versammelten sich um zu beweisen wer der beste in dieser Mischung jener komplexen Varianten ist. So kam, dem hohen Buy in geschuldet nur ein 25 Spieler großes Teilnehmerfeld zu stande. Das an 2 Tagen ausgetragene Turnier wurde am ersten Tag auf 8 heruntergespielt. Dies waren in der Chipreihenfolge Chris Ferguson, Joe Hachem, Tino Lechich, Zach Fellows, Lee Nelson, Jeff Madsen, Alexander Kostritsyn sowie Michael Binger. Am Ende schafften es Kostritsyn und Jesus Ferguson ins Heads Up, das der Russe während einer Omaha High/Low Hand für sich entscheiden konnte. Er gewann 95.000 Aussie Dollars.

10.000 A$ No Limit Hold'em - Aussie Millions

Aussie Millions 2009
Alleinstehende Veranstaltung
Aussie Millions.jpg
Datum 18. - 24. Januar 2009
Ort Melbourne
Variante No Limit Texas Hold'em
Struktur
Buy In 10.000 A$

Start

Nach den drei Starttagen hatten sich 681 Spieler versammelt, von denen noch 320 an Tag 2 ins Rennen gingen. Die ersten 64 Spieler kommen ins Preisgeld.

Tag 3

In den Tag 3 gehen noch 85 Spieler, darunter Joe Hachem, Scotty Nguyen, Jonathan Plens und Andrew Chen, die als Shortstacks um das Erreichen der Preisgeldränge kämpfen müssen.

Im Mittelfeld haben sich Timex, Barny Boatman, Richard Ashby, Raymond Rahme sowie Sorel Mizzi eingependelt. Auch Christian Heich, Gewinner eines Vorturniers ist in den vorderen Rängen wieder zu finden.

Mit starken Vorraussetzungen im Turnier vorne zu landen sind Patrik Antonius, Clonie Gowen, Noah Schwartz und Annette Obrestad versehen. Als Chipleader geht die in Schweden geborene Japanerin und in Australien lebende Annica Ivert ins Rennen.

Es dauerte knapp 4 Stunden ehe man den 65. Platzierten, den Bubble Boy gefunden hat. Es war Will Zemljaric der mit AQ gegen Richard Ashbys 88 verlor und als letzter Spieler kein Preisgeld erhielt.

Im Geld angekommen erwischten es sogleich die starken Spieler Matthew Vengrin auf Rang 61 und Stefan Mattsson auf dem 60. Platz. Die erste Preisgeldstufe die die beiden erreichen bedeutet 15.000 A$ Auszahlung. Auch Scotty Nguyen erhielt jenes Preisgeld, nachdem er mit KK erst auf dem Turn 4835 seinen Shortstack in der Mitte hatte. Sein Gegener blieb mit K4 dabei und erhielt auf dem River die entscheidende Vier.

Eine Preisstufe höher check-raiste Noah Schwartz mit A♣2♥ auf dem Flop A♥2♦8♦ All in. Er wurde von 88 des Grant Levy gecallt und verpasste seinen 2-outer. Auch Patrik Antonius erwischte ein Cold Deck, da er mit KJ auf dem Board JJ835 gegen Richard Ashbys J5 unterlag und Platz 41 das Ende bedeutete. Mike McDonald und Raymond Rahme sollten ihren Kampf um den Finaltisch vorzeitig beenden müssen. Sie schieden auf Rang 39 bzw. 36 aus.

Mit Clonie Gowen auf Platz 32 wurde der letzte prominente Name an Tag 3 eliminiert.

Tag 4

Annette_15 auf dem Weg zu?...Rang 21!

Somit war mit Christian Heich immer noch der Vorturniergewinner aus Deutschland mit im Rennen der Aussie Millions 2009. Er ging, bei noch 28 verbliebenen Spielern, als 2. in Chips in den Vorschlusstag.

Dazu sind mit Barny Boatman, Jonathan Plens, Andrew Alan Chen und Sorel Mizzi sowie Grant Levy und Richard Ashby einige bekannte Spieler ins Rennen um den 7-handed-Finaltisch gestartet.

Auch die beiden Damen, die in den Tag 3 als Chipleaderinnen gingen Annica Ivert und Annette Obrestad, starteteten aus den Spitzenregionen des Tableaus.

Als klarer Chipleader ging Michael Tureniec, Zweiter der EPT London hinter Michael Martin, in Tag 4. Für den Schweden sollte es jedoch ein enttäuschender Turniertag werden. Es ging kontinuierlich Berg ab mit seinen Chips, er gewann keinen Pot und auf Platz 19 war Endstation.

Auch die norwegische Pokerikone Annette Obrestadt hatte sich einen anderen Tagesverlauf verlauf vorgestellt. Nachdem sie mit A10 einen Move versuchte und ihr Gegner ohne Not mit 55 sein Turnier riskierte, verlief das Board 673Q7 für Annette_15 ohne Hilfe und sie verlor sehr viele Chips. Danach war sie offentsichtlich on Tilt, telefonierte am Tisch und verlor ihre Konzentration. Etwas später verlor sie auch ihr finales Preflop-Duell mit 99 gegen JJ und war auf Rang 21 für 50.000 A$ ausgeschieden.

Für Obrestadts Teamkollegen Sorel Mizzi war der nächste Spot reserviert. Mit AQ rannte er in QQ seines Preflop-Kontrahenten, Mizzi erhielt keine Hilfe der Gemeindschaftskarten und dies bedeutete Rang 16 sowie 65.000 A$.

Nachdem Christian Heich einen wahren Rollercoaster Tag verlebte, hatte er bei noch 14 verbliebenen Spielern einige Chips vor sich, jedoch sollte dies der Flop 2♦8♥6♥ ändern. Heich startete mit 10♣10♠ und brachte seinen Stack auf dem Flop unter. Er wurde jedoch von Stewart Scotts 9♥10♥, einem Flushdraw&Bauchschuss-Straße, effektiv einem Straightflushdraw bezahlt und sollte gegen die 2♥ auf dem Turn machtlos sein. Eine weitere 2 oder 10 für ein Full House blieb dem Deutschen verwehrt und so bustete er nach einem starken Main Event auf Rang 14 für 65.000 A$.

Grant Levy, Gewinner der APPT in Sydney 2007, ging als nächster auf Rang 13. Auch die letzte Dame im Turnier Annica Ivert erwischte es vor dem Finaltisch. Mit AQ gegen Barny Boatmans K6 verlor sie ihre letzten Jetons, da eine 6 auf dem Turn auftauchte. Nachdem Zach Fellows auf dem 9. Platz für 100.000A$ eliminiert wurde stand der Finaltisch fest.

Final Table der Aussie Millions 2009

Nach Anfangs anderen Angaben besteht der Finaltisch aus Acht Spielern, denen 100.000 A$ (65.200 US-Dollar) garantiert sind.

Die beiden bekanntesten Namen am Final Table, Barny Boatman und Richard Ashby, müssen jedoch versuchen das Feld von hinten aufzurollen.

Danach folgen im Mittelfeld Sam Capra, Elliot Smith und Zach Gruneberg.

Vorne sind die beiden Rajkumar Ramakrishnan und Peter Rho, angeführt vom massiven Chipleader und Christian Heich-Bezwinger Stewart Scott.

Der Hendon Mobster vertrat die Ehre der Pros mit seinem englischen Kollegen Chufty

Die beiden prominentesten Namen schieden nach knapp zwei Stunden Spielzeit nacheinander aus. Barny Boatman pushte under the gun mit A2 und wurde am Ende vom Big Blind mit AQ bezahlt, Boatman verfehlte das Board und war als erster Spieler am Final Table ausgeschieden. Nur 2 Hände später musste Chufty seine Koffer packen. Richard Ashby brachte mit AQ seine letzten Chips vor dem Flop unter und erhielt von AQ und von AK einen Call. Der Tisch brachte 4 2 2 10 9 womit der Finaltisch nun namenlos war.

Mit einem Start-Ziel Sieg konnte sich der bis dato unbekannte Stewart Scott die Aussie Millions 2009 sichern. Nach 12 Stunden Spielzeit und 218 gespielten Händen am Finaltisch setzte sich der Australier durch. Im Heads Up brachte er mit den Assen seine Chips ins Spiel und erhielt Preflop von Peter Rho's AJ volle Action. Das Board verlief ohne das Miracle und das AM-Main Event 2009 war Geschichte.

Platzierung Spieler Preisgeld in (A$)
1. Stewart Scott 2.000.000
2. Peter Rho 1.000.000
3. Elliot Smith 700.000
4. Rajkumar Ramakrishnan 400.000
5. Sam Capra 300.000
6. Zachary Gruneberg 210.000
7. Richard Ashby 150.000
8. Barny Boatman 100.000

Aussie Millions Cash Game 2009

Als die Aussie Millions schon zu Ende schienen, laß man eine Hammernews auf der Homepage des Veranstalters. Es fand ein Cash Game mit einem Buy in von einer Million A$ statt, bei dem zwischen Pot Limit Omaha und No Limit Hold'em gewechselt wurde. Somit wurde zum ersten mal ein PLO-Cash Game im TV übertragen

Zunächst spielten Patrik Antonius und Tom Dwan eine Millionen-Partie Heads Up (Wie es auch Anfang Januar Online startete).

Nach zwei Stunden kamen Nikolaus Jedlicka, Phil Laak, Andrew Robl, Jamie Pickering sowie Chris Ferguson dazu und das Buy In wurde auf „nur noch“ 200.000 A$ abgesenkt.

Das Cash Game ist seit März 2009 im TV und auf PokerTube zu sehen.

Weblinks