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Bet Frequency

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Die Bet Frequency (dt.: „Wettfrequenz“) ist ein Begriff aus der Pokerwelt und gibt an, wie viel Prozent der Starthände ein Spieler mindestens bis zum Flop spielt.

Aus der Wettfrequenz lässt sich ablesen, ob ein Spieler eher tight oder loose spielt. Ein tighter Spieler hat, je nach Größe des Tisches und Spielart, eine Wettfrequenz von etwa bis zu 35 %. Von einem loosen Spieler spricht man dem entsprechend, wenn er mehr als 35 % der Starthände spielt.

Eine weithin akzeptierte Tatsache ist, dass man als Anfänger und Fortgeschrittener, um gewinnbringend Poker zu spielen, nicht mehr als 18-25 % der Starthände spielen sollte (Motto: selektiv aber aggressiv). Viele Spieler, gerade beim Onlinepoker, haben eine Wettfrequenz von über 50 %, spielen also viel zu loose. Solche Spieler können in einem kurzen Zeitraum natürlich trotzdem zufallsbedingt Gewinne einfahren. Langfristig gehören sie aber zu den Verlierern.

Die Weltklasse im No Limit Hold'em spielt aber wieder loose und zwar deswegen, weil man damit unberechenbarer für den Gegner wird.

Die oben genannten Werte beziehen sich auf Longhand Tables (Tische mit acht bis zehn Spielern). An Shorthand Tables (mit sechs oder weniger Spielern) kann man teilweise etwas looser spielen. Dabei sollte die Wettfrequenz aber trotzdem nicht über 30-40 % steigen.

In Heads-up-Situationen gelten diese Regeln nicht in dem Maße, hier kann man gegebenenfalls viel mehr Hände spielen, da im heads up eine komplett andere Dynamik herrscht.