Spielst Du schon oder donkst Du noch? → Hier entlang zur Anmeldung

Bube

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Pik-Bube im anglo-amerikanischen Blatt

Der Bube ist eine Spielkarte, die in vielen verschiedenen Kartenblättern auftaucht, auf der meist ein bedeutender Ritter oder Soldat abgebildet ist. Abgekürzt wird sie mit dem Anfangsbuchstaben der Sprache, in der die jeweilige Ausgabe genutzt wird. Also „B“ (für Bube) bzw. „V“ (für Valet) im französischen Blatt und „J“ (für Jack) im anglo-amerikanischen Blatt (siehe unten). Im deutschen Blatt taucht der Bube als Unter auf.

Französisches Blatt

Im französischen Blatt sind je nach Farbe unterschiedliche Ritter abgebildet

  • Kreuzbube: Lancelot, der Ritter aus der Artussage.
  • Pikbube: Hogier, ein Vetter von Karl dem Großen.
  • Herzbube: La Hire, ein Soldat an der Seite von Johanna von Orleans.
  • Karobube: Hektor von Troja oder Roland, ein Paladin Karls des Großen.

Anglo-Amerikanisches Blatt

Der Bube hieß im englischsprachigen Raum zuerst Knave (Knappe oder Bube), aber Mitte des 19. Jahrhunderts, als Spielkarten mit Erkennungszeichen in den Ecken gedruckt werden sollten, befürchtete man Verwechslungen des Knaben, Abkürzung Kn, mit dem König, der K abgekürzt wird. Deshalb wurde der Knabe in Jack (Arbeiter) umbenannt und wird seitdem mit einem „J“ gedruckt.

Rangfolge

Die Rangfolge des Buben ist gewöhnlich so, als ob er die Spielkarte mit der Nummer 11 wäre. Da er die erste Karte mit einem Gesicht ist, wird er bei vielen Spielen als Mindestvoraussetzung für etwas verwandt. In einigen Pokervarianten, vor allem aber an Automaten ist ein Paar mit Jacks or Better (Buben oder besser) nötig, um ein Spiel gewinnen zu können. Der Bube ist im Kartenspiel Poker noch vor der 10 und hinter der Dame die viertbeste Spielkarte, es gibt somit 9 schlechtere Spielkarten. Im Skatspiel sind die „Bauern“ normalerweise die Trumpfkarten. Bei Doppelkopf spielt der Kreuz-Bube je nach Spielvariante eine Sonderrolle („Karlchen Müller“).