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Carlos Mortensen

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Spanien
Carlos Mortensen

Carlos Mortensen 2007.jpg
Mortensen bei der WPT 2007
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Persönliches
Wohnort: Madrid und Henderson
Spitzname: El Matador

Juan Carlos „El Matador“ Mortensen (* 13. April 1972 in Ambato, Ecuador) ist ein spanischer professioneller Pokerspieler.

Um seinen Lebensinhalt auszuüben, professionell Poker zu spielen, zog Carlos Mortensen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts von Spanien in die Vereinigte Staaten um.

Nachdem er mehrere kleinere Turniere für sich entschied, spielte er beim Main Event der World Series of Poker 2001 mit. Dabei gelang ihm sogleich der erste außergewöhnliche Turniersieg, nachdem Mortensen 612 Spieler hinter sich ließ und Weltmeister wurde. Er cashte für 1,5 Millionen US-Dollar und war lange der letzte Profi, der das Main Event gewann. Phil Hellmuth, Mike Matusow und Henry Nowakowski, der erste Deutsche der jemals an einem Main Event-Finaltisch saß, ließ Mortensen unter anderem hinter sich.

Im Jahr 2003 gewann der Spanier sein zweites Bracelet, diesmal in der Variante Fixed Limit Hold'em bei einem Event mit einem Startgeld von 5.000 US-Dollar der WSOP 2003.

Seinen ersten Titel bei einem Turnier der World Poker Tour sicherte er sich im Oktober 2004. Er gewann das WPT-Hauptturnier der dritten Ausgabe des Festa al Lago-Events im Bellagio sowie eine Million US-Dollar Preisgeld.

Danach folgten zwar zahlreiche weitere Cashes in Major Events, jedoch waren zweieinhalb Jahre darunter keine nennenswerte Ergebnisse.

„Das Comeback“

2007 holte er den Sieg beim Saisonabschluss der World Poker Tour. Er gewann fast vier Millionen US-Dollar durch den Sieg bei den WPT Championships. Im Heads Up besiegte er Kirk Morrison, am Finaltisch gewährten ihm zudem Guy Laliberte und Mike Wattel unfreiwillig den Vortritt.

Im Jahr darauf kam er als 38. erneut bei den WPT Championships ins Preisgeld.

Während der WSOP 2009 legte er sich fast sein drittes Bracelet ums Handgelenk, als er bei einem $2,5K-High/Low-Mixed-Event den dritten Rang belegen konnte, wobei Phil Ivey dieses Event für sich entschied.

Bei den L.A. Poker Classic 2010 gewann Mortensen zunächst ein großes Rebuy-Side Event für 273.500 US-Dollar, um dann beim WPT-Main Event fast den Finaltisch zu erreichen. Er bustete auf dem 9. Rang für ein Preisgeld von rund 100.000 US-Dollar.

Nur wenige Wochen nach seinem starken Auftritt in Los Angeles schaffte der Spanier einen weiteren großen Coup. Mortensen siegte in einem kleineren Event der World Poker Tour in Indiana mit lediglich 144 Teilnehmern, gewann aber somit sein drittes offenes WPT-Event und zog somit mit Gus Hansen gleich. Für den Sieg über das kleine aber starke Teilnehmerfeld kassierte er 393.820 US-Dollar.

Wissenwertes

  • Mortensen ist der Sohn eines Dänen und einer Spanierin. Er wurde in Ecuador geboren und siedelte im Jahr 1987 mit seiner Familie nach Spanien über.
  • Er war seit Januar 1990 mit Cecilia Reyes, ebenfalls einer professionellen Pokerspielerin, verheiratet. Die beiden ließen sich jedoch 2006 scheiden.
  • Mortensen war lange Jahre Full Tilt Pro, verlor diesen Status 2009 und ging 2010 zurück ins rote Lager
  • Ihm gelang es als ersten Pokerspieler, die beiden größten und prestigereichsten Pokerturniere im Circuit zu gewinnen.
  • Auf PokerStars spielt er unter dem Nicknamen „Jacques_xxx“ und gewann Ende 2004 zweimal die Sunday Million, damals noch für ein Preisgeld von $91K bzw. $140k
  • Insgesamt gewann er fast 9,75 Millionen US-Dollar bei Pokerturnieren.

Bracelets der World Series of Poker

Jahr Turnier Preis ($)
2001 10.000 $ No Limit Hold'em (Main Event) 1.500.000
2003 5.000 $ Limit Hold'em 251.680

Weblinks