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Chinese Poker

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Chinese Poker ist eine Variante des Spiels Poker, welches mit 13 Karten pro Person gespielt wird. Maximal sind vier Spieler zulässig. Chinese Poker wurde lange Zeit hauptsächlich von asiatischen Immigranten gespielt, wovon auch der Name zeugt.

Regeln

Jeder Spieler bekommt 13 Karten, die nicht austauschbar sind. Daraus hat er drei Hände zu bilden, zwei zu fünf und eine zu drei Karten. Die beiden Hände mit fünf Karten heißen Hinten und Mitte, die mit drei heißt Front. Nach den Regeln muss Hinten die beste Hand sein, Front die schwächste Hand. Da die Front nur aus drei Karten besteht, werden die Kombinationsmöglichkeiten auf Drilling, ein Paar und höchste Karte reduziert.

Die Karten werden dann in drei Reihen verdeckt vor dem Spieler hingelegt. Dann folgt anders als bei anderen Pokervarianten keine Bietphase. Vielmehr sagt jeder Teilnehmer nur, ob er mitspielt oder nicht. Im letzteren Fall verliert er einen Einsatz, der etwas geringer liegt als in dem Fall, dass er mitspielt und mit allen drei Händen verliert.

Dann wird bewertet. Dabei wird jede Hand extra bewertet. Ein Spieler kann also drei zu null gewinnen, drei zu null verlieren oder zwei zu eins gewinnen oder verlieren.

Bonuspunkte werden für besonders starke Hände vergeben, etwa drei gleiche Karten in der Front, Full House oder besser in der Mitte oder vier gleiche Karten Hinten.

Bedeutung

Der professionelle Pokerspieler Phil Ivey erklärte in einer Radiosendung, dass er häufig nebenbei Chinese Poker spiele. Am EPT Monte Carlo-Turnier im November 2005 wollte er an sich nicht teilnehmen, änderte seine Meinung aber, weil er Barry Greenstein überreden konnte, mit ihm Chinese Poker zu spielen.[1] Chinese Poker wird von vielen professionellen Spielern nebenbei bei Turnieren gespielt, ist aber auch für Amateure eine interessante Variante.

Einzelnachweise

  1. Cardplayer.com (mp3)

Weblinks