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Chris Moneymaker

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Vereinigte Staaten
Chris Moneymaker

Chris Moneymaker.jpg
Moneymaker bei der WSOP 2006.
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Persönliches
Wohnort: Tennessee
Spitzname: Money800
Money Icon.png
Verdienste
Turniereinnahmen:[?] 3.020.000 $
( 2.311.166 €)
Letzte Änderung: 8. Juni 2012, 23:39

Christopher (Chris) Bryan Moneymaker (* 21. November 1975 in Atlanta, Georgia) ist ein US-amerikanischer professioneller Pokerspieler. Nachdem er völlig überraschend das Main Event der World Series of Poker 2003 gewann, kam es zu einem Pokerboom. Auf Grund seines Sensations-Sieges – er hatte sich online für 39 $ qualifiziert – wird er als Auslöser dessen angesehen.

Leben

Chris Moneymaker besitzt einen Abschluss der University of Tennessee. Er arbeitete vor seinem Triumph als Buchhalter in dem Bundesstaat.

Pokerkarriere

Livepoker

Nachdem er sich auf PokerStars durch einen 39 $-Qualifier für das Main Event qualifiziert hatte, erlebte er dort den vielzitierten amerikanischen Traum. Während er bei der Fernsehübertragung im Vorfeld als Dead Money bezeichnet wurde, luckte er sich in bis dato einzigartiger Manier durch das Feld. Am Finaltisch ließ er Spieler wie David Grey und Amir Vahedi hinter sich und setzte sich im Heads Up gegen Ihsan Farha durch. Bemerkenswert sind auch die Suckouts und Cooler, durch die er Phil Ivey, Humberto Brenes und Johnny Chan aus dem Turnier schmiss.

Nach dem Turnier wurde er von PokerStars verpflichtet. Seine weiteren Erfolge sind mehr als überschaulich. Obwohl er nach dem Sieg ein professioneller Pokerspieler wurde, hat er außer einem zweiten Patz bei einem kleinen WPT-Turnier keine großen Live-Erfolge erreicht. Erst sieben Jahre nach dem Erfolg überschritt er Turniereinnahmen von weiteren 500.000 $.

Beim National Heads-Up Poker Championship wurde er 2011 höchst überraschend hinter Erik Seidel Zweiter, was 300.000 $ wert war.

Onlinepoker

Vor allem Online konnte er sich nach Jahren Durststrecke wieder einiges an Kredit erarbeiten. Für 139.635 $ wurde er im High Roller-Event der World Championship of Online Poker 2008 Sechster. Zuvor gewann er bereits den Nightly Hundred Grand und ist als Limit Hold'em-Spieler auf hohen Limits etabliert.

Literatur

  • Chris Moneymaker: Moneymaker: How an Amateur Poker Player Turned $40 into $2.5 Million at the World Series of Poker, 2005 (ISBN 006076001X)

Weblinks