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Community Card

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Die Gemeinschaftskarten liegen offen auf dem Tisch

Der Begriff Community Cards (auch „Gemeinschaftskarten“ oder gesamt „Board“) bezeichnet in den Hold'em-Varianten die Karten, die alle Spieler nutzen können.

Jeder Spieler erhält zunächst eine bestimmte Anzahl von so genannten Hole Cards. Nach einer Setzrunde kommen die ersten drei Karten in Form des Flops in die Mitte. Danach folgen Turn und River. Diese fünf Karten bilden zusammen die Gemeinschaftskarten. Das Besondere daran ist, dass jeder Spieler diese Karten zu seinen eigenen Karten dazu zählen kann, um daraus eine Hand zu bilden. Aus den verschiedenen Händen der einzelnen Spieler wird dann die beste Kombination ermittelt. Die Hände werden dabei nach den Pokerregeln bewertet.

Für Anfänger ist dabei gewöhnungsbedürftig, wie sich das auswirkt. Haben bei Texas Hold'em beispielsweise zwei Spieler K3 und 99 bei einem Flop von AA3 auf der Hand, so führt das Neunerpaar mit den höheren zwei Paaren (Asse und Neunen). Kommen aber jetzt in Turn und River noch zwei Zehnen verändert sich die Reihenfolge. Das Neunerpaar ist genau wie das Dreierpaar nichts wert, der König gewinnt durch den besseren Kicker gegenüber der Neun.

In seltenen Fällen kann es auch beim Seven Card Stud zu einer Gemeinschaftskarte kommen. Diese wird auch Common Card genannt.