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dominieren

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Dominieren nennt man gemeinhin das ungleiche Aufeinandertreffen von Starthänden, gewöhnlich bei Texas Hold'em, bei denen eine Hand den besseren Kicker hat, also beispielsweise AK gegen AQ. Das bedeutet, dass die schwächere Hand fast nur eine Live Card hat um zu gewinnen (circa 33 % Gewinnchance), gegenüber zweier Live Cards bei Händen mit Undercards wie 58, die ironischerweise bessere Gewinnchancen gegen AK haben als die eigentlich starke Hand AQ (Undercards liegen gegen Overcards allgemein bei circa 38 %). Die Prozentwerte kann man nur in Annäherungen angeben, weil es noch Flush und Straightchancen gibt, die je nach Kombination unterschiedlich groß sind. (Präzise Equityrechnungen kann man z.B. mit dem kostenlosen Programm Pokerstove erstellen).

Auch bei einer Overpair gegen ein Underpair, z.B. 99 gegen 66 spricht man von "dominieren".

Ein dritter Fall ist ein Overpair gegen ungepaarte Undercards wie AA gegen 65.

Sonderfall Full Domination

Full Domination nennt man den Zustand, wenn ein Paar einer nichtgepaarten Hand gegenübersteht, deren höhere Karte mit dem Paar übereinstimmt also zum Beispiel AA gegen AQ oder 88 gegen 87. Die Gewinnchancen bei einem all in sind etwa 87 % für das dominierende Paar (Der Korridor reicht von 83 % bis 91 %, je nachdem ob die dominierte Hand suited ist und wie hoch die Straightchancen sind).

Reverse Domination

Reverse Domination nennt man den Fall, dass die ursprünglich dominierte Hand das Board besser trifft als die der Gegners und den Spieß umdreht also z.B. A9 gegen AQ bei der letzten Hand der EPT Dortmund 2009, nachdem eine 9 auf dem Turn erschienen war. AQ hatte jetzt nur noch drei Outs auf dem River.


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