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EPT Berlin 2010

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EPT Berlin 2010
Teil der European Poker Tour
Fernsehturm Weltzeituhr Berlin.jpg
Datum 2. - 7. März 2010
Ort Berlin
Variante No Limit Texas Hold'em
Struktur
Buy In 5.300€
Teilnehmer 945
Geldplatzierungen 144 (15,24 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Kevin MacPhee
Sieger-Preisgeld 1.000.000 €

Nachdem das Vorjahres-Event in Dortmund erneut massive Kritik einstecken musste, hatten sich die Verantwortlichen der European Poker Tour dazu entschlossen, den deutschen Turnierstopp im Jahr 2010 in Berlin stattfinden zu lassen. Das Event wurde vom 2. bis zum 7. März in der Hauptstadt am Marlene-Dietrich-Platz ausgetragen. Überschattet wurde das Event von einem Übefall am Vorschlusstag.

Im Vorfeld

Flyer zur EPT Berlin 2010

Als Schmankerl war eine ganz besondere Turnierlocation mit einem zweistöckigen Glaspalast geplant, in dem das Turnier austragen werden sollte. Diese Konstruktion wurde aber zwei Wochen vor Eventbeginn gekippt, da es sich aus statischen Bedenken anscheindend kein reibungsloser Verlauf zu gewährleisten schien. Daraufhin wurde beschlossen, die erste EPT der Stadt im anliegenden Grand Hyatt Berlin zu veranstalten. Auch die Konzession, das Turnier samt Cashgames nicht in der Spielbank abzuhalten, wurde erteilt. Trotz des Wechsels garantierte nun auch der Ballsaal des Grand Hyatt, dass rund 1.000 Spieler am EPT-Event teilnehmen konnten. Somit hatte sich jedoch die Wartezeit gelohnt, da vorherzusehen war, das dieses Event, das größte Pokerturnier in der Geschichte der Bundesrepublik sein wird.

2009 schaffte es Sandra Naujoks den EPT-Titel im Land zu halten. Dafür gewann die Wahl-Berlinerin 917.000 Euro. Sie setzte sich damals am Turnierende gegen Holger Kanisch und Marc Gork durch.

In der diesjährigen Ausgabe lag das Buy in bei 5.000 Euro, die in den Preispool gingen, wobei noch 300 Euro an Gebühren dazu kamen. Dem Sieger im Jahr 2010 wurde im Vorhinen mindestens 1 Million Euro vom Veranstalter garantiert.

Sechs Wochen vor Beginn EPT Berlin 2010 wurden auf PokerStars die Qualifiers gestartet. Täglich um 18.30 & 21.30 sowie um 0.50 gab es ein Package zu gewinnen. Samstags um 18.30 MEZ lagen zusätzlich Fünf weitere Packages garantiert im Preispool.

Erstmals wurde der Direkteinkauf für das Turnier über einen Drittanbieter angeboten. Via hekticket.de konnte man sich durch eine Banküberweisung oder durch Kreditkartenabrechung für das EPT-Hauptturnier in Berlin einkaufen.

Teilnehmer

Die Titelverteidigerin, aufgenommen bei einem WSOP-Turnier

Im letzten Jahr qualifizierten sich 216 Spieler für die deutsche EPT über PokerStars, in diesem Jahr waren es rekordverdächtige 331.

Neben dem gesamten deutschsprachigen Team PokerStars, wie z. B. Michael Keiner, Sebastian Ruthenberg, George Danzer & Jan Heitmann oder Johannes Strassmann waren auch internationale Teammember wie Johnny Lodden, Jude Ainsworth, Marcel Luske, William Thorson, Chad Brown, Julian Thew, Lex Veldhuis und Tom McEvoy an den Start in Berlin gegangen.

Daneben hatten sich Aaron Gustavson, Antoine Saout, Jeff Sarwer, Olivier Busquet, Craig Bergeron, Ivan Demidov, Anthony Lellouche, Peter Turmezey sowie Laurence Houghton und Viktor Blom ein Ticket für das EPT-Event gesichert.

Unter den deutschen Topspielern, die die Berliner EPT-Krone erringen wollten, waren unter anderem Dominik Nitsche, Cort Kibler-Melby, Benny Spindler, Nico Behling, Mario Puccini, Tobias Reinkemeier, Marco Mattes, Jan Collado, Moritz Kranich oder auch Matthias Neu vertreten.

Natürlich war auch Sandra Naujoks vor Ort um ihren letztjährigen Titelgewinn, in diesem Jahr zwar an anderer Stelle, aber dennoch im Heimatland zu verteidigen. Auch ihre finalen Konkurrenten Marc Gork und Holger Kanisch, hatten in diesem Jahr versucht, erneut den Turnier-Final-Sonntag mit Chips im Gepäck zu erreichen.

Verlauf

Frühe Ereignisse

Mike McDonald, der die Finaltische der letzten beiden Jahre in Deutschland erreichte, wobei er vor zwei Jahren gewann, war einer der ersten Spieler, die es am zweiten Starttag erwischte.

Sandra Naujoks verlor bereits gegen Ende ihres Starttages ihren gesamten Stack. Nachdem 9♥8♣4♦ auf dem Flop erschien, setzte sie an und erhielt den Call. Die 7♦ auf dem Turn wurde erneut von Naujoks angespielt und vom Gegner mit einem All in beantwortet. Sie zahlte mit 9♦10♦ nach und hoffte auf den Treffer ihres Monster-Draws auf dem River, da ihr Kontrahent bereits mit Jack-Ten die Straße aufweisen konnte. Der River brachte jedoch eine unverbesserliche 5♣, womit die Hometown-Titelverteidigung scheiterte.

Charlotte Roche hingegen überlebte ihren Starttag, um mit 483 Anderen das Spiel wieder aufzunehmen. Sie konnte sich im Haifischbecken jedoch lediglich wenige Hände über Wasser halten und musste früh an Tag 2 ihre Chips abgeben. Am späten Nachmittag waren unter anderem Jude Ainsworth, Stefan Huber, George Danzer und Jan Collado an der Spitze des Chiptableaus.

In The Money

Gegen viertel vor elf Uhr Abends an Tag 2 platzte die Preisgeldblase nach nur wenigen Händen im Hand4Hand-Mode. Dabei war Konstantinos Nanos der Unglückliche, der auf dem 145. Rang ausschied und als Letzter im Hyatt-Ballsaal kein Preisgeld erhielt. Kurz vor Tagesschluss erwischte es Tobias Reinkemeier, Max Pescatori und everybody's darling George Danzer, der gegen den schweizer Stefan Huber seine Chips verspielte. Huber floppte mit KQ auf dem Board 910J die Nuts und erhielt im Verlauf der Hand die volle Auszahlung.

Tag 3

Am Ende war die Holländer auf dem 48. Platz ausgeschieden

Huber ging auch als Chipleader mit knapp 1,1 Millionen Turnierjetons an den Start von Tag 3. Ihm auf den Fersen waren unter anderem Johannes Strassmann, Jude Ainsworth, William Thorson, Julian Thew, Dauerentertainer Marcel Luske sowie Jan Collado, wobei insgesamt 124 Spieler antraten, um an Tag 3 runter auf die finalen 24 Matadoren zu spielen.

Der Tag begann, wie der Vorherige endete; und zwar mit schnellen Eliminationen. Als einer der Ersten musste Andrew Feldman seine Sachen packen, ihm folgten in den ersten beiden Blindlevels beispielsweise John Kabbaj, Benjamin Kang, Dimitri Hefter, Bruno Fitoussi und William Thorson.

Deutlich besser sah es am Nachmittag für Stefan Huber aus, da er mit 1,5 Millionen Turnierchips das Feld extrem überlegen anführte. Mit Johannes Strassmann, Rehne Pedersen, Christophe Gross, Chris Dombrowski, Jan Collado, dem Braceletgewinner von 2009 Carsten Joh, Marcel Luske, Julian Thew, Mathias Kürschner, Kevin MacPhee, Nico Behling, Lennart Holz und dem ehemaligen französischen Fussball-Nationalspieler Vikash Dhorasoo waren zur 3-Uhr-Kaffeezeit unter den verbliebenen 80 Spielern noch etliche Namen, die auf jeden Fall das Zeug für den Finaltisch haben, dabei.

Mit Maria Maceiras war die letzte Frau im EPT-Hauptturnier auf dem 75. Rang für ein Preisgeld von 13.000 Euro ausgeschieden.

Sven Eichelbaum, der den Finaltisch in Prag vor vier Monaten erreichte, wurde Hier 52. und kassierte 16.000 Euro.

Als noch 48 Spieler im Event waren, ereignete sich der Bustout von Marcel Luske. Mit noch 15 Big Blinds im Stack, callte er einen 3-bet vor dem Flop und check-foldete jenen, der A♥10♥4♠ ausgelegt wurde. Mit den wenigen verbliebenen Chips pushte Luske die nächste Hand mit A♥5♥ und trat in der Preflop-Konfrontation gegen K♣10♦ an. Das Board kam 10♥8♦5♠3♠9♣, womit der Holländer nach Hause geschickt wurde.

Am Abend musste der französische Fussballstar seine Stiefel für die Heimreise schnüren. Vikash Dhorasoo verlor mit QQ sein finales All in, als er gegen die Könige von Kevin MacPhee antreten musste. Er schaffte keinen Suckout, womit das Turnier für ihn beendet war.

Gegen 20.00 Uhr war zunächst die Dinnerbreak geplant, die aber abgesagt beziehungsweise auf 15 Minuten verkürzt wurde. Es waren nämlich lediglich noch 32 Spieler im Event und da planmäßig der Tag bei 24 Spielern enden sollte, wurde quasi durchgezockt. Unter den finalen 32 waren noch: Theo Jorgensen, Johannes Strassmann, Kevin MacPhee, Stefan Huber, Christophe Gross, Mathias Kürschner, Lennart Holz, Carsten Joh, Jude Ainsworth, Joao Barbosa, Jan Collado und Nico Behling.

Auch Dealer machen Fehler. Es passierte in einer Hand zwischen Stefan Huber und Nico Behling. Huber erhöhte aus später Position, wonach Behling All in ging. Huber wünschte dem Jenenser viel Glück und announcierte den Call mit ein Paar Achtern. Daraufhin drehte Behlinho A5 um. Nun sollte eigentlich der Showdown steigen, jedoch nahm der Dealer alle Karten und begann für die neue Runde zu mischen, ohne die Gemeindschaftskarten geteilt zu haben. Nachdem der Turnierdirektor Thomas Kremser gerufen wurde, entschied der Österreicher, dass der Pot 50-50 aufzuteilen war und aufgrund des Fehlers des Dealers kein Showdown mehr möglich war.

Als vorletzter Spieler, bevor der Schlussgong zum Tagesende ertönte, war Christophe Gross mit 10♣10♥ den Münzwurf gegen Kevin MacPhee eingegangen, der das All in mit A♦K♦ bezahlte. Nachdem das Board 5♥Q♦ 8♣K♣ und auf dem River die 5♦ gedealt wurde, stand die Eliminierung von Gross fest.

Als letzter Spieler des Tages musste Jan Collado auf dem 25. Rang gehen und erhielt wohl zunächst untröstliche 21.000 Euro. Er riskierte einen Coinflip um sein Turnierverbleib und wurde durch seinen Gegner bitter aus dem Turnier weggerivered.

Tag 4 — Fast das Finale, aber noch ein weiter Weg dorthin

Der amtierende deutsche Braceletgewinner Carsten Joh mit einer starken EPT-Vorstellung — Er war im Livestream zu sehen, als der Überfall stattfand

Gegen 12.00 Uhr begann der Webcast des Vorschlusstages via einer Live-Übertragung eines ausgewählten TV-Tisches aus dem Hyatt.

Im Rennen um die Finaltisch-Teilnahme waren unter anderem bekannte Gesichter im Line-Up vertreten gewesen, wie Kevin MacPhee, Theo Jorgensen, Stefan Huber, Joao Barbosa, Carsten Joh, Lennart Holz, Jude Ainsworth, Marko Neumann, Mathias „Dauergast“ Kürschner, Johannes Strassmann und der stolz Jenas Nico Behling.

Johannes Strassmann schied zu Tagesbeginn auf dem 23. Platz aus. Er verlor seinen Coinflip mit AQ < 99.

Albtraum am Poketisch — Der Gau ist eingetreten

Hauptartikel → Überfall der EPT Berlin 2010

Gegen kurz nach 14.00 Uhr drangen vier mit Kleinkaliber und Stichwaffen ausgerüstete und maskierte Räuber in den vorderen Turnierbereich ein.

The Show Must Go On

Ab 18.30 wurde dann das EPT-Event, nachdem die Spieler ihr ausdrückliches Einverständnis gegeben hatten, fortgesetzt. Es wurde den Spielern freigestellt, ob sie fortfahren wollten. Falls ein Teilnehmer es vorzog, dies nicht zu tun, würde er je nach Chipstand entlohnt worden sein. Es spielten jedoch sämtliche Teilnehmer im Hauptturnier weiter.

Theo Jorgensen war der erste an der Rail, da er mit A2 gegen 54 den Showndown verlor und somit seine Chips weiterreichen musste und auf Rang 20 ausschied. Auf dem 18. Rang verabschiedete sich Mathias Kürschner, der AQ♦ hielt, seine Chips Preflop unterbrachte und gegen ein Paar-Buben antrat. Es tauchte keine Hilfe auch dem Board aus, womit der Düsseldorfer, nach dem 11. Platz bei der EPT Dortmund 2009, hier erneut tief ins Turnier vordringen konnte. Der Newcomer Lennart Holz callte für seinen gesamten Stack mit AJ den 4-Bet-Push des Ilari Tahkokallio, welcher 89-suited vorweisen konnte. Eine 9♦ auf dem Turn besiegelte das Auscheiden des Hamburgers auf dem 17. Platz.

Vor der Dinnerbreak war für den schweizer Shootingstar Stefan Huber die EPT-Berlin beendet. Er schied in einer Hand gegen Kevin MacPhee aus, als dieser mit AK auf dem Flop ein weiteres Ass traf und das Paar-Damen von Huber sich nicht mehr verbesserte. Nach dieser Hand war MacPhee überwältigender Chipleader und das Abendessen konnte kommen. Ob die Spieler nach diesem nachmittäglichen Schock jedoch einen Bissen runterkriegen?

In der einstündigen Pause zum Abendessen, schien Carsten Joh zwar gut gegessen zu haben, jedoch spülte er seine Mahlzeit wohl mit zu wenig Zielwasser hinunter. Seine Pocket-Jacks hielten im Showdown gegen A♠ Q♣ des Polen Artur Wasek nicht stand, wonach Carsten Joh auf dem 14. Platz seine Finaltisch-Ambitionen begraben musste.

Als Norman Kastner auf dem 9. Rang, mit AQ < AK ausgeschieden war, wurde das Spiel auf Sonntag vertagt, da der Finaltisch mit den letzten acht Matadoren gefunden war.

Das Finale

Um diese Trophäe und eine glatte Million Euro ging es in Berlin

Zu den Spielern am Multikulti-Finaltisch gehörten der US-Amerikaner Kevin MacPhee, der Pole Artur Wasek, der Finne Ilari Tahkokallio, der Franzose Marc Inizan, der Brite Ketul Nathwani, der Schweizer Marcel Koller (nicht der Fussballtrainer), sowie die beiden deutschen Spieler Marko Neumann und Nico Behling.

Nico Behling ging als massiver Shortstack an den Finaltisch und fand in der Anfangsphase zweimal Ass-Dame. Bei der ersten All in-Konfrontation lief das Board auf einen Split Pot hinaus, jedoch musste sich Behling in der zweiten Situation gegen Marcel Kollers Zehner geschlagen geben. Leider musste auch der letzte deutscher Spieler am Finaltisch umgehend ausscheiden. Marko Neumann brachte mit A♥K♦ seine Chips vor dem Flop unter und erhielt von MacPhees 7♣7♥ den Call. Mit einer weiteren Sieben auf dem Flop war der Bustout für Neumann besiegelt.

Chipstand zu Beginn des Heads Up bei Blinds von 80.000/160.000:

Über drei-einhalb-Stunden battleten sich die beiden Heads Up-Konkurrenten um die Siegertrophäe am Finaltisch der EPT Berlin. Das glücklichere, aber auch verdiente und somit bessere Ende hatte der US-Amerikaner Kevin MacPhee für sich gepachtet. In der finalen Hand erhöhte MacPhee zunächst vom Button, wonach der Finne nachbezahlte.

Auf dem Flop 5♣4♥2♣ spielte Tahkokallio an, MacPhee erhöhte und Tahkokallio ging für seine verbliebenen Chips All in. Kevin MacPhee bezahlte den Einsatz innerhalb eines Herzschlages und drehte 4♠3♠ um.

Der Finne hielt als Holecards 9♥6♥.

Mit dem J♥ auf dem Turn kam noch sehr viel Spannung auf, da der Finne noch einen Flushdraw bekam. Doch mit der 6♠ auf dem River, erzielte Kevin MacPhee die Straße und schnappte sich den Titelgewinn bei der EPT Berlin 2010.

Zum Video
Das Finale im EPT-Livestream
Platz Preisgeld in Euro Spieler
1. 1.000.000 Kevin MacPhee
2. 600.000 Ilari Tahkokallio
3. 350.000 Marc Inizan
4. 280.000 Artur Wasek
5. 210.000 Ketul Nathwani
6. 165.000 Marcel Koller
7. 120.000 Marko Neumann
8. 72.000 Nico Behling


Kompletter Turnierplan

Starttage der Events
Spieltag Uhrzeit & Event
2. März 12.00 Main Event Tag 1A
3. März 12.00 Main Event Tag 1B 21.00 330€-NLHE-Turbo
4. März 18.00 2.150€-NLHE
5. März 12.00 1.600€-NLHE 16.00 1.100€-PLO 21.00 330€-NLHE-Turbo
6. März 12.00 1.100€-NLHE 12.00 10.300€-NLHE 14.00 330€-NLHE-Ladys-Event
7. März 12.00 220€-NLHE-Turbo
  • Das 1.100€-NLHE-Turnier war das einzige Event, welches aufgrund des Überfalls abgebrochen werden musste.
  • Das Highroller-Event mit 48 Teilnehmern und einem Startgeld von 10.300 Euro konnte sich Andreas Bauer sichern. Er gewann 188.000 Euro nachdem er Jeff Sarwer im Heads Up besiegen konnte, welcher immerhin noch 110.000 Euro kassierte.

Weblinks