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EPT Dortmund 2009

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EPT Dortmund 2009
Teil der European Poker Tour
EPT-Logo.jpg
Datum 10. - 14. März 2009
Ort Dortmund
Variante No Limit Texas Hold'em
Struktur
Buy In 5.300€

Das EPT-Hauptturnier in Dortmund 2009 fand vom 10. bis zum 14. März 2009 im Casino Hohensyburg statt.

Am 8. und 9. März fanden zwei Super Satellites für das Event der EPT statt.

Das Buy in des EPT-Main Events dieses Jahr in Dortmund betrug 5.000 Euro, die in den Preispool gingen, wobei noch 300 Euro an Gebühren dazu kamen.

Im Vorjahr sicherte sich der Kandier Mike McDonald den Titel für 933.000 Euro. Mit Johannes Strassmann, Torsten Haase sowie Andreas Gülünay als Runner Up konnten drei deutsche Spieler an den Finaltisch gelangen.

Neben dem EPT-Hauptturnier stieg am 13. März ein 2.000 €-Nebenturnier, sowie am Sonntag den 15. ein Event mit einem Buy in von 500 Euro.

Spielbank Hohensyburg.JPG

Zunächst war das Event auf 500 Teilnehmer limitiert, ist aber mittlerweile auf ein Maximum von 700 Spielern ausgebaut worden. Trotz der Ausstockung sind derweil nur noch wenige Plätze verfügbar.

Zudem werden zahlreiche Sit and Go-Turniere unterschiedlichster Startgelder angeboten.

Via Pokerstars haben sich alleine unter anderem Christian Harder, Daniel Drescher, Jonas Klausen, Stephen Chidwick, Mario Puccini, Chad Batista, Alexander Jung und Daniel Ryan ein Ticket ergattert.

Natürlich werden mit Dario Minieri, Bertrand Grospellier, Katja Thater, Peter Eastgate sowie Alex Kravchenko auch einige PokerStars Pros vor Ort sein.

Zudem werden sich Sebastian Ruthenberg, Benny Spindler, George Danzer, Tobias Reinkemeier, Johannes Strassmann, Malte Strothmann und Jan Heitmann das Heimspiel nicht entgehen lassen. Auch die beiden vergangenen EPT-Gewinner Moritz Kranich und Jens Kyllönen werden versuchen einen weiteren EPT-Titel zu erringen.

Verlauf

Das Main Event wird wie üblich auf zwei Starttage aufgeteilt, Tag 1a findet am 10. März und Tag 1b am 11. März statt. Am Vorschlusstag, dem 13. März werden noch rund 50 Spieler starten, die am Tagesende den Finaltisch der letzen Acht Spieler stellen, welcher am Samstag den 14. März steigen wird.

Nur über PokerStars qualifizierten sich 216 Spieler, was neben der PCA und EPT in Monte Carlo einen neuen Rekord darstellt.

Während der letzten beiden Tage kann man den verbliebenen Spielern der EPT in Dortmund live im Internet mitfiebern.

Starttage

Zur EPT in Dortmund 2009 gingen neben den Onlinequalifikanten auch Markus Golser, Nikolaus Jedlicka sowie Ivo Donev für Österreich an den Start. Daneben gab es auch einige Skandis mit Ramzi Jelassi, Soren Kongsgaard, Jonas Klausen, William Thorson, Peter Hedlund sowie Peter Eastgate die ihre Route in den Süden nahmen. Aus dem Süden kamen dagegen Luca Pagano, Max Pescatori, Andrea Benelli und Dario Minieri aus Italien.

Um nur einige der Lokalmatadoren zu nennen: Andreas Krause, Johannes Strassmann, Michael Keiner, Matthias Neu, Alexander Jung, Jens Vörtmann, Cort Kibler-Melby sowie Nico Behling waren vertreten, zudem wurden mit Michael Schulze, Thang Duc Nguyen, Moritz Kranich und Sebastian Ruthenberg die sämtlichen bisherigen EPT-Gewinner aus Deutschland auf der Teilnehmerliste entdeckt.

Insgesamt waren es 306 Spieler die Tag 1a mit einer 75-minütigen Verspätung in Angriff nahmen. Als kleines Amuse-Gueule hatte sich der Veranstalter ein Showprogramm mit diversen Tänzerinnen während der Spielpausen vorbereitet, welches jedoch nur wenige Anhänger fand.

Keine erfolgreiche EPT für den neuen russischen Topstar

Das Spiel dauerte 8 Blindlevel mit jeweils 60 Minuten, unterbrochen von einer Pause zum Abendessen, sowie kleinere Pausen nach jedem 2. Level.

Vor der Dinnerbreak lag Benjamin Kang noch sehr gut im Rennen und war teilweise unter den Chipleadern des Turniers, gab er jedoch nach und nach seine Chips ab und schied mit AK auf dem Flop AJ7 aus, da sein Gegner einen Drilling Buben hielt. Zu ihm an die Rail gesellten sich noch vor der Pause Andreas Krause, Meike Busch, Peter Hedlund, Michael Tureniec, Laurence Houghton und Arnaud Mattern.

Einen deutlich angenehmeren Abend verlebten Jan Collado, Sebastian Zink und Tobias Reinkemeier. Die drei deutschen Youngstars beendeten ihren Starttag mit rund 3fachem Averagestack in den Top-Regionen des Chiptableaus. Malte Strothmann, Moritz Kranich und Johannes Strassmann hatten den Stack den man zu Beginn erhielt am Ende rund verdoppelt.
Mit den meisten Chips schloss William Thorson den Tag 1a als erfolgreichster Spieler ab, knapp gefolgt von Robert Zipf. Sebastian Ruthenberg hat die erste Runde ebenfalls ohne K.O. überstanden, liegt aber um im Boxjargon zu bleiben, nach Punkten deulich zurück und muss zu Beginn von Tag 2 auf einen Lucky Punch hoffen. Nicht mehr dabei sind unter anderem Cort Kibler-Melby, Daniel Drescher, Ivan Demidov, Thang Duc Nguyen, Michael Durrer und Jens Vörtmann.
Für den 2. Starttag haben sich unter anderem Sandra Naujoks, Daniel Ryan, Jan Heitmann, Dario Minieri sowie Bertrand Grospellier angemeldet und versuchen mit den 115 Spielern gleich zu ziehen, die Tag 1a überstanden.

Tag 1b

Der Tag begann mit knapp 350 Spielern, worunter auch Marcel Luske, Michael Keiner, Stephen Chidwick, Benny Spindler, sowie die beiden PokerAmigos Jan Heitmann und George Danzer waren.

Der flying Dutchman flog an seinem Starttag raus

Am Ende der Registrierungsphase waren zusammengefasst an beiden Starttagen 667 Spieler in Dortmund angetreten, die somit um einen Preispool von mehr als 3,3 Millionen Euro spielen.

Sven Niklas Heinecker begann ebenfalls an Tag 1b die Dortmunder EPT. Erst am Sonntag gewann er Online ein Mega-Event, musste er sich hier jedoch schon vor der Dinnerbreak verabschieden.

George Danzer konnte noch vor dem Abendessen seinen Starting-Stack mehr als vervierfachen. Zu dem Zeitpunkt war auch der Vorjahressieger Mike McDonald noch im Rennen, gemeinsam am Tisch mit Katja Thater und Roland Specht (wozu später auch Michael Keiner, Michael Schulze & Daniel Ryan gemoved wurde).

Auch diesmal wird es keinen back-2-back Ept-Sieg für einen Spieler geben. Jens Kyllönen, der kürzlich in Kopenhagen triumphierte, brachte seinen shorten Stack mit A9 gegen AK in die Mitte und verfehlte den Suckout. Den Sprung in den Tag 2 verfehlten ebenfalls Clonie Gowen, Jesper Hougaard, Katja Thater, Dario Minieri, Nico Behling und Daniel Ryan.

Tag 2

Zu den Spielern die Tag 1a überstanden, kamen von Tag 1b unter anderem Michael Keiner, George Danzer sowie Jan Heitmann aus dem Mittelfeld, als auch Sandra Naujoks die mit einigen Chips im Gepäck den Tag begann, an welchem am Ende die Preisgeldränge der Top 64 erreicht werden sollen.

255 Spieler nahmen das Spiel am Donnerstag wieder auf, was deulich mehr sind, als bei der EPT in Warschau im letzten Herbst überhaupt starteten.

Man musste erwarten, dass es einen ewigen Tag 2 in Dortmund geben würde. Aber zur ersten regulären Pause nach den ersten 2 Blindleveln dezimierte sich das Feld auf unter 170 Spieler. Zu den Spielern die es erwischte zählten unter anderem die Shooting Stars Johannes Strassmann und Sebastian Ruthenberg. Die Luckbox brachte mit A6 seine Chips in die Mitte und traf einen relaxten Flop mit AA2. Doch sollte des Gegeners JJ Ruthenberg busten, da er einen weiteren Buben auf dem Turn zog.

Doggy Doc ohne Fortuna&Preisgeld

Deutlich angenehmer startete Jan Collado in den Tag, welcher sich im Verlauf der ersten Level zum Chipleader avancierte. An Collado zog William Thorson vorbei, als er mit AA gegen AK ein glückliches Setup traf und seine Asse durchbrachte. Die erste Verfolgerposition nahm der Titelverteidiger Mike McDonald in Anspruch.

Danach folgte jedoch eine Masse von bekannten deutschen Spielern, von denen nun 2009 endlich einer den Heimsieg schaffen könnte, nachdem zuvor Andreas Hoivold und Mike McDonald den Auswärtssieg landeten. So waren am Nachmittag noch Malte Strothmann, Hans Martin Vogl, Sandra Naujoks, Tobias Reinkemeier, Moritz Kranich, Robert Zipf, Michael Keiner, Nasr El Nasr, George Danzer, Jan Heitmann, Mathias Kürschner als auch Sebastian Zink vertreten.

Mit Ivo Donev erwischte es einen der letzten Österreicher im Feld, der seine letzten Chips immerhin an Malte Strothmann weitergab. Neben Donev konnten sich Alex Kravchenko, Julian Thew, Markus Lehman, Markus Golser sowie Soren Kongsgaard ihr Abendessen ohne weiteren Turnierstress schmecken lassen.

Vor der Dinnerbreak lagen noch 115 Spieler im Rennen, bei einem Average von 58.000 und Blinds von 800/1.600 war alles im Rahmen. Dabei saßen mit Max Pescatori, Mike McDonald und Luca Pagano drei der Chipleader an einem Tisch.

Horst Koch aka Pokerweltmeister schied jedoch leider vorm Abendessen und dem Erreichen des Geldes aus. Etwas später aber nachwievor noch nicht im Preigeld war die EPT auch für George Danzer beendet.

Auszahlungs-Struktur
  • 1. — 917.000 Euro
  • 2. — 533.000
  • 3. — 307.000
  • 4. — 237.000
  • 5. — 197.000
  • 6. — 153.000
  • 7. — 116.500
  • 8. — 83.000
  • 9. & 10. — 50.000
  • 11. & 12. — 33.300
  • 13. & 14. — 25.000
  • 15. & 16. — 20.000
  • 17. bis 24. — 17.000
  • 25. bis 32. — 13.300
  • 33. bis 40. — 11.600
  • 41. bis 48. — 10.000
  • 49. bis 56. — 8.300
  • 57. bis 64. — 6.600

Gewinnerliste

Nach der Dinnerbreak nahmen noch 99 Spieler das Turnier wieder auf. Es sollten nach wie vor auch noch einige internationale bekannte Spieler mitmischen worunter Joao Barbosa, Luca Pagano, Max Pescatori, Petter Petersson, Mike McDonald, Andreas Hoivold sowie der Chipleader William Thorson waren, die den Heimsieg vermasseln wollen. Dies wird aber ein schwieriges Unterfangen, da unter den Top-20 alleine mit Tobias Reinkemeier, Nasr El Nasr, Hans Martin Vogl und Moritz Kranich viele deutsche Talente noch im Rennen waren. kompletter Chipcount zum Dinner

Somit nahten die vorerst ersehnten Preisgeldränge, wobei noch bis in die Nacht gespielt wurde, da laut Plan an Tag 2 die finalen 32 gefunden werden sollten.

Im Preisgeld angekommen, schied Malte Strothmann als 64. aus und erhielt als erster Spieler eine Auszahlung. Dabei waren die bisherigen Gewinner mit McDonald und Hoivold noch im Turnier und können nach wie vor, ein weiteres Mal die EPT in Dortmund gewinnen.

Sandra Naujoks erwischte derweil einen sicken Lauf in der Endphase des Tages und kletterte unter die Spitzenregionen des Chipcounts. Den Vorschlusstag verpassten dabei Hans Martin Vogl, der für Rang 53 sowie Tobias Reinkemeier der auf dem 48. Platz ausgezahlt wurde. Joao Barbosa ist auch hier ins Preisgeld gelangt; das nun unglaubliche 6. Money Finish bereits in dieser Saison konnte er mit dem Erreichen des 36. Rang schaffen.

Nachdem es schon knapp 2 Uhr in Dortmund wurde, hatte die Turnierleitung unter Thomas Kremser beschlossen, das Turnier um 12 Stunden für ein kleines Nickerchen zu unterbrechen.

Vorschlusstag

Die 35 verbliebenen Spieler fanden sich ab 15.00 Uhr ins Casino Hohensyburg erneut ein, um den Finaltisch der letzten 8 auszuspielen.

Als ersten der bekannten Namen erwischte es Nasr El Nasr. Er verlor seinen finalen Showdown als er mit A8 seinen Stack gegen ein Raise, All in schob und von K10 den Call erhielt. Erst auf dem River tauchte die unglückliche 10 auf und Nasr schied auf dem 23. Rang aus, wofür er 17.000 Euro erhielt.

Mit Moritz Kranich erwischte es auf Platz 21 den Ersten der verbliebenen drei EPT-Gewinner vor der ersten Pause. Danach ging es mit Blinds von 5.000 und 10.000 weiter, die Spieler hielten im Durchschnitt rund 350.000 Chips, womit die Struktur qualitativ stimmte.

Auf dem 18. Rang musste sich Jan Collado verabschieden, war lange Shortstack und verpasste die letzte Möglichkeit aufzudoppeln.

Nachdem Emanuele Rugini auf Rang 17 ausschied, waren die finalen zwei Tische mit jeweils 8 Spielern gefunden, die dann auch in die einstündige Dinnerbreak bis 20.00 Uhr gingen.

Andreas Hoivold, Gewinner der ersten EPT in Dortmund zurückliegend in 2007, war auf dem besten Wege an den Finaltisch. Er verlor jedoch bei noch 13 Spielern im Turnier mit AK den entscheidenden Coinflip gegen Johan Stroakers 99 und war draussen.

Platz 11 ging an Mathias Kürschner, als er seine wenigen verbliebenen Chips mit K6 in Herz ins Duell schickte. Der Call ließ nicht lange auf sich warten, als Holger Kanisch A♦K♣ umdrehte. Mit dem Board 5♠3♠3♣A♥7♣ war der stark aufspielende Düsseldorfer aus dem Turnier eliminiert.

An Holger Kanisch scheiterte auch der nächste Spieler. Waldemar Kopyl pushte mit J3 und erhielt von Kanischs A6 den Call. Das Board 26258 brachte keine Hilfe und Rang 10 für den jungen Kopyl. Danach waren noch 9 Spieler im Rennen, wonach noch einer ausscheiden musste, damit der EPT-Finaltisch feststeht.

Somit saßen am Finaltisch Johan Storakers, Luca Pagano, Mike McDonald, Holger Kanisch, Cengizcan Ulusu, William Thorson, Marc Gork und Sandra Naujoks die um den Titel sowie einen großen Haufen an verbliebenem Preisgeld am nächsten Tag spielten.

EPT Dortmund-Finaltisch

In einer der ersten wichtigsten Aktionen eröffnete Cengizcan Ulusu mit K2 die Runde. Danach pushte Mike McDonald mit KK und erhielt den Call (Dabei nahm Ulusu eine Münze aus seiner Brieftasche und flippte um die Entscheidung). Das Board brachte dann zwar eine 2 aber keine weitere Gefahr für Timex.

Die Zeit für Timex lief bei der EPT in Dortmund erst am Finaltisch ab. Er war extrem Nah an der Titelverteidigung dran.

Danach war Ulusu sehr short und schob mit J♥9♥ seine wenigen Chips in die Mitte. Johan Storakers bezahlte mit 66, wonach auch Marc Gork mit JJ selbst All in ging und Storakers auch dies callte. Nachdem J♠3♠Q♠4♦2♦ auf dem Tisch erschien war Ullusu ausgeschieden und Marc Gork konnte sich fast verdreifachen.

Nachdem der Chipstack von Holger Kanisch gefährlich klein wurde nutzte er den Button um mit Q8 Gas zu geben. Er erhielt von Williams Thorsons AK den All in-Call, dabei tauchte auf dem Turn mit der 8 die Zauberkarte auf, eine weitere Wendung brachte der River nicht. (Kanisch verdoppelte im Anschluss mit AK gegen 1010 von Timex)

William Thorson war nun am Ende des Tableau, konnte eine Pötte preflop einsammeln, stellte dann doch mit 89 hinein und lief in einen fragwürdigen KJ-Call vom schwedischen Landsmann Johan Storakers. Als 7 9 10 K 4 ausgeteilt wurde, war nur noch ein Schwede verblieben.

In der letzten Hand vor der Pause zum Abendessen entwickelte sich die letzte Hand für Luca Pagano am Finaltisch. Er pushte mit Pocket-Siebenern All in, wurde riskanterweise von Marc Gork mit A9 bezahlt, womit Gork ausdrückte, dass er hier auf Sieg und nicht auf Platz spielte. Der Drealer drehte nach einem blanken Flop eine 9 auf dem Turn um, womit Pagano eine 7 brauchte, die der River nicht parat hielt.

Die verbliebenen Holger Kanisch, Marc Gork, Johan Storakers und Mike McDonald gingen in die Dinnerbreak mit Sandra Naujoks als massiven Shortstack.

Als nächsten Spieler erwischte es den Titelverteidiger Mike McDonald, der seinen Run auf den back-2-back Titel hier in Dortmund beenden musste. Sandra Naujoks die zuvor aufdoppelte und im Anschluss über den Tisch rannte, nahm Timex aus dem Event, da ihre Zehner gegen KJ das Board überstanden.

Im Anschluss schmiss sie auch den Schweden Johan Storakers raus. Sie hatte mit AK einen einfach Call, da Johan Storakers in sie hinein mit AQ All in pushte. Ihre Anna Kournikova-Hand bestand den Test und somit waren noch 3 deutsche Spieler im Rennen um den EPT-Titel. Diese einigten sich während einer anschließenden Pause über einen Neuverteilung des Preisgeldes, wobei die genau Verteilung noch nicht bekannt ist.

Die Entscheidung, welcher der Verbliebenen den Titel im Land hält, kann man im EPT-Live Stream weiter verfolgen.

Sandra Naujoks verdoppelte sich nach dem Deal, mit 1010 gegen Marc Gorks Pocket-Sechser. Auf den Tisch kamen die 95J82, wonach Gork im Anschluss lediglich 8 Big Blinds übrig blieben. Marc Gork pushte dann auch schnell mit K10, lag seinen Heine zur Seite, und erhielt den Call von Kanischs Siebenern. Es gab kein Support vom Tisch und das Heads Up stand fest.

Heads Up

Holger Kanisch trat mit 3,7 Millionen Chips im finalen Heads Up-Duell an. Sandra Naujoks besaß zum Start knapp 3,0 Millionen Tunierjetons. Sie gab etwas ihrere Chips ab, bis es zu folgendem Flop kam; 765 eröffnete die entscheidende Action als nach Raise und 3-Bet sämtliche Chips in der Mitte waren. Naujoks drehte Asse um und dabei war sich Holger mit Jacks doch so sicher. Es gab keinen Suckout und Naujoks war massiv on the Top im Chipcount. Doch Kanisch gab nicht auf und grindete sich nach und nach zurück, bis er sogar wieder die Führung übernahm.

Zum Video

Nachdem sich Sandra Naujoks erneut einen minimale Führung erarbeitete kam es zur finalen Hand. Sie reraiste mit A9 ihren Gegner All in. Kanisch bezahlte verständlicherweise mit AQ und war weit vorne. Auch der Flop A♥ 7♥ 2♦ sollte daran nichts ändern. Doch die 9♠ brachte die komplette Wende, wonach Kanisch nun Hilfe brauchte. Die 8♦ machte Sandra Naujoks zur Siegerin der EPT Dortmund 2009. Holger Kanisch, der ein extrem starkes Turnier spielte, blieb als Runner Up zurück.

Somit wurde die Wahl-Berlinerin zur zweiten weiblichen EPT-Gewinnerin, holte den 3. deutschen Erfolg der 5. EPT-Season, zur 14. weiblichen Dollarmillionärin der ewigen Geldrangliste, der ersten Spielerin die eine CAPT und EPT gewann und holte den fünften Titel für Deutschland überhaupt.

Platzierung Spieler Preisgeld in Euro
1. Sandra Naujoks 917.000
2. Holger Kanisch 533.000
3. Marc Gork 307.000
4. Johan Storakers 237.000
5. Mike McDonald 197.000
6. Luca Pagano 153.000
7. William Thorson 116.500
8. Cengizcan Ulusu 83.000
  • Nach dem Event gab es jedoch große Kritik an der Location. John Duthie gab an, dass dies womöglich die letzte EPT in Dortmund, nicht nur aufgrund des Platzmangels, war. Als Austragungsorte standen unter anderem Berlin und Hamburg im Gespräch. (siehe dazu einen Pokerlistings-Artikel)
  • Man entschied sich die deutsche EPT im Jahr 2010 in Berlin auszutragen, womit Dortmund letztmalig 2009 austragende Veranstaltungsstadt war.

Weblinks

Offizieller PDF-Flyer