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EPT Snowfest 2010

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EPT Snowfest 2010
Teil der European Poker Tour
Kohlmaisbahn Saalbach-Hinterglemm.jpg
Datum 21.- 26. März
Ort Saalbach-Hinterglemm
Variante No Limit Texas Hold'em
Struktur
Buy In 3.750€
Teilnehmer 546
Geldplatzierungen 80 (14,65 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Allan Baekke
Sieger-Preisgeld 445.000€

Das EPT Snowfest 2010 wurde erstmalig in der sechsten Saison der European Poker Tour zwischen dem 21. und dem 26. März ausgetragen. Der Austragungsort war das österreichische Skiparadies Saalbach-Hinterglemm. Das eigentliche Pokerevent fand im Alpine Palace Hotel statt, welches bereits durch die Übertagungen des TV-Formats German High Rollers bekannt wurde.

Das EPT-Hauptturnier hatte ein Startgeld von 3.500 plus 250 € Gebühren. Dabei wurde erwartet, dass das große EPT-Turnier ausverkauft sein wird, da maximal 500 Spieler aufgrund der Platzverhältnisse teilnehmen konnten.

Nachdem die EPT auf den Bahamas am Sandstrand einen Stopp einlegte, entschied man sich nun das krasse Gegenteil in den Turnierkalender einzuführen. Falls man sich via PokerStars qualifizierte, besaß man automatisch einen Sechstage-Skipass.

Neben dem Hauptturnier fanden ein 2.000er-NLHE-Event, ein Turnier mit einem Buy In von 1.000 € sowie mehrere 500 €-Turniere statt. Sorel Mizzi konnte sich dabei gleich zwei Side-Events sichern.

Teilnehmer am EPT-Hauptturnier

Für das EPT-Hauptturnier hatten sich rund 240 Spieler über PokerStars qualifiziert, womit das ausstehende Platzkontingent bedrohlich eng wurde. Darunter erstanden unter anderem Aaron Gustavson, Sorel Mizzi, Malte Strothmann, Kristoffer Thorsson, Stefan Huber, Dominik Nitsche, Jonathan Plens, Marko Neumann, Russell Carson, Mario Puccini, Stephen Chidwick sowie die German High Roller-Legende Hermann Pascha ein Ticket.

Im Namen der PokerStars-Flagge gingen Bertrand Grospellier, Daniel Negreanu, Benjamin Kang, Arnaud Mattern, Johannes Strassmann, George Danzer & Jan Heitmann, Sandra Naujoks, Lex Veldhuis, Sebastian Ruthenberg und Boris Becker ins Rennen.

Ausgang

546 Spieler zahlten in den Preispool ein, die letzten 80 im Turnier verbliebenen Spieler durften Preisgeld in Empfang nehmen. Der erste Spieler in the money erhielt 5.260 €. Die beiden letzten Spieler, die vor dem Finaltisch ausschieden, bekamen 28.000 Euro.

Zu den bekannten Spielern, die es ins Preisgeld geschafft hatten, zählt sicherlich Alex Kravchenko, der als 65. einen Payday von 5.500 € hatte. Lex Veldhuis erhielt als 54. eine Spesenrückerstattung von 6.300 €. Jesper Hougaard wurde 43. und gewann 6.700 Euro. Ivo Donev durfte sich 7.400 Euro aus dem Preispool für den 34. Rang abgreifen.

Vorschlusstag

Nasr El Nasr war der erste Spieler, der am Vorschlusstag ausschied. Sein 4-Bet mit A7 missglückte gegen Allan Baekke, der mit AK snap-callte und auch keine Gefahr vom Board bekam.

Lee Gaines aka „Bill Ivey“ erwischte es auf dem 20. Platz und erhielt wie Nasr 10.200 Euro Preisgeld. Vor Gaines schied David Wintersberger aus, auf Gaines folgten direkt Bernhard Perner, Jim Collopy und Richard Toth für die gleiche Auszahlung, womit noch 16 Spieler im EPT-Turnier waren.

Auf dem 16. Platz und in der höheren Auszahlungsstufe mit 13.000 Euro musste sich Florian Döhnert verabschieden. Der Berliner verlor den Coinflip mit QJ gegen ein Paar-Zehner von Brent Wheeler. Nach Döhnnert schied mit Robert Haigh ein weitere deutscher Spieler aus.

Für einen der Favoriten namens Maxim Lykov war Endstation auf dem dreizehnten Platz, für den er sicherlich unbefriedigende 15.800 Euro aus seiner Sicht erhielt.

Marcel Koller verpasste seine Teilnahme Back-2-Back an einem EPT-Finaltisch. Auch Koller fiel dem Dänen Baekke zum Opfer, als er kurz vor der Dinnerbreak mit Top-Paar reinstellte und von einer geturnten Straße dominiert, sowie auf Rang Zwölf eliminiert wurde.

Der elfte Rang war für Johannes Holstege vorgesehen, wonach mit Alexander Debus auf dem zehnten Rang der vorletzte deutsche Spieler des Events bustete. Debus hatte vor seinem unglücklichen Meltdown über 60 Big Blinds, verlor zunächst gegen Allan Baekkes Full House einen riesen Pot, um in der anschließenden Hand mit AK in die Asse von Strassmann zu rennen. Nachdem der unbekannte Niederländer Huub Verdonschot auf Position Neun von Brent Wheeler eliminiert wurde, stand der Finaltisch fest.

Finaltisch

Unter den finalen acht Spielern belegten mit Allan Baekke, Russell Carson, Brent Wheeler sowie dem letzten deutschen Spieler Johannes Strassmann die vier stärksten Spieler am Tisch, auch die ersten vier Ränge im Chiptableau.

Johannes Strassmann musste sich in einer großen Hand mit AK gegen den dänischen Dominator Allan Baekke, der 5♦4♦ hielt geschlagen geben. Strassmann erhöhte aus dem Small Blind auf 300.000 und erhielt den Call von Baekke. Der Flop 10♦ A♣ 4♣ wurde vom Deutschen mit 400K angespielt und vom Dänen bezahlt. Nachdem die 9♦ auf dem Turn erschien, bot Strassmann 1,1 Millionen Chips und wurde erneut gecallt. Als der K♦ als fünfte Gemeindschaftskarte auftauchte, pushte Johannes Strassmann All in und erhielt sichtlich verwirrt den Call vom Dänen.

Somit waren Allan Baekke und Russell Carson im Heads Up und hatten fast gleiche Chipstacks vor sich. Nach einem epischen Heads Up-Battle bezwang der Däne den Kanadier mit Siebenern gegen KJ. Sämtliche Chips gingen Preflop in die Mitte und als auf dem Flop eine weitere 7 auftauchte, war das Event entschieden.

Platz Spieler Preisgeld in Euro
1. Allan Baekke 445.000
2. Russell Carson 296.000
3. Johannes Strassmann 166.000
4. Alain Medesan 111.000
5. Brent Wheeler 88.000
6. Jonathan Schroer 65.000
7. Lukas Baumann 46.000
8. Daniel van Kalkeren 37.000

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