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Finalrunden der NHPC 2009

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Jesus als Titelverteidiger, unterlag er jedoch hier in seinem Erstrundenmatch gegen Gabe Kaplan

In der ersten Runde traten unter anderem auch die bisherigen NHPC-Champions an, von denen mit Phil Hellmuth, Paul Wasicka and Ted Forrest auch die Mehrheit Round II erreichten. Nur Chris Ferguson erwischte es gleich im ersten Match gegen Gabe Kaplan.

Natürlich entstanden bei der Auslosung zu den National Heads-Up Poker Championship 2009 auch einige interesante Paarungen wie Ilari Sahamies vs. Gavin Smith, David Benyamine vs. Gus Hansen oder Jennifer Tilly vs. Phil Ivey. Große Überraschungen gab es in der 64er Ausscheidung kaum, bis vielleicht jene, dass Doyle Brunson seiner Kontrahentin Vanessa Rousso im ersten Match unterlag. Am nächsten Tag wurde dann die Endrunde der finalen 32 gespielt.

Runde der letzten 32

Gruppe

Erick Lindgren besiegte Eli Elezra
David Williams besiegte Scott Fischman

John Phan besiegte Jerry Yang
Sam Farha besiegte Peter Eastgate

Gruppe

Kenny Tran besiegte Jennifer Harman
David Oppenheim besiegte Phil Laak

Huck Seed besiegte Gus Hansen
Glen Chorny besiegte Brad Garrett

♣Gruppe

Paul Wasicka besiegte Don Cheadle
Vanessa Rousso besiegte Phil Ivey

Scotty Nguyen besiegte Ted Forrest
Daniel Negreanu besiegte Dario Minieri

♠Gruppe

John Juanda besiegte Gabe Kaplan
Bertrand Grospellier besiegte Ilari Sahamies

Phil Hellmuth besiegte Jeffrey Ishbia
Tom Dwan besiegte Barry Greenstein

Huck Seed cashte in allen 5 bisherigen NHPC's


Achtelfinale

Die Spieler erreichten mit dem Achtelfinale zeitgleich auch die Preisgeldränge, welche in dieser Runde beim Ausscheiden mit 25.000 US-Dollar dotiert sind. Dabei kommt es zu dem ersehnten Heads Up zwischen Tom Dwan und Phil Hellmuth, welches letztes Jahr bereits für Aufsehen sorgte.

(Man hätte schon meinen können, dass Sam Farha broke sei oder gar noch schlimmeres ihm passierte. Denn sein Fehlen bei High Stakes Poker ist nur schwer zu verschmerzen. Doch hier trumpht Raisy-Daisy-Farha groß auf und besiegte den Razor, nachdem er mit 8♣3♣ auf dem Flop 9♣7♣K♥ All in ging und den Flush turnte. Eine Hand später war Farha im Viertelfinale.)

(Für den Nachrücker Oppenheim, welcher für Layne Flack einsprang, war auch im Achtelfinale gegen einen der Favoriten nicht Endstation. Kenny Tran, als amtierender HU-Weltmeister hingegen, musste seine Ambitionen auf den nächsten HU-Titel verschieben)

(Seed avancierte als erster Spieler ins Viertelfinale, nachdem auf dem Board 7Q9Q5 Chorny mit 68 die Straße machte, jedoch Huck Seed ein Full House schon komplettiert hatte.)

(Auf Rousso's Siegesweg war auch für den Champion von vor 2 Jahren keine Ausfahrt vorhanden. In der finalen Hand hielt Wasicka Toppaar, war jedoch gegen Two-Pair der Dame unterlegen.

(Nguyen gegen Nguyen? Nein, doch Daniel Negreanu ließ sich was spezielles einfallen im Match gegen den Vietnamesen. Er verkleidete sich im Stil des Scotty Nguyens und fuhr souverän den Sieg gegen den irritierten H.O.R.S.E.-Weltmeister ein. Interview mit ?)

(Mit wenigen Chips und J6 suited im Nacken stellte Juanda All in, und war nachdem Call von KQ sowie einem blanken Board im ausgeschieden. Eine Hand zuvor war Juanda schon gecrippelt, als sein Toppaar gegen die Straße von ElkY auf dem River verlor.)

(Das mit Abstand brisanteste Heads Up des Achtelfinals wurde auf dem River entschieden. Auf einem Board von AJ599 drehte Hellmuth beim Showdown 95 um und eliminierte Dwans K9.)

Viertelfinale

Hellmuth auf dem Weg zu seinem 2. NHPC-Titel?

Die Viertelfinalis sowie die weiteren beiden Runden des Heads Up-Turniers werden am Sonntag gespielt. Die Verlierer dieser Runde erhalten ein Preisgeld von 75.000 $ ausgehändigt.

(Das erste Heads Up des Tages wurde rasch entschieden. Der WSOP-Runner-Up von 2004 unterlag jenem von der WSOP 2003. Sam Farha sicherte sich am Board Q♥Q♦6♣4♣10♠ mit Q10 in der Hand die Chips von Williams, welcher mit Q6 ausschied.)

(Ein Münzwurf zwischen 88 und AQ entschied dieses Aufeinandertreffen. Dabei war der bessere Ausgang für Seed vorgesehen, da mit einer weiteren Acht auf dem Turn David Oppenheim drawing dead zurückblieb.)

(Kid Poker hatte sich im Match bereits einen 2,5:1 Chiplead erarbeitet, bis Rousso mit einem Full House aufdoppelte und kurz später auch mit einem Full House auf dem Board 2♣3♥6♥3♠ mit 2♠2♥ den nächsten Starspieler nach Brunson, Ivey und Wasicka aus dem Turnier schmiss. Negreanu dachte Q♦6♠ wäre gut und zahlte auf dem Turn, traf aber mit der 10♦ keines seiner wenigen Outs.)

(Nach nur 5 gespielten Händen, hatte der Dealer Asse zu Grospellier und Damen an Hellmuth gegeben. Somit war das Preflop-Duell unvermeidlich und nachdem 10 8 3 10 2 auf dem Tisch lag, machte Phil Hellmuth den schweren Gang zu den Railbirds.)

Halbfinale

  • Vanessa Rousso besiegte Bertrand Grospellier

(Die entscheidende Hand spielte Grospellier mit J10 und dem ebenso ungewöhnlichen All in-Move. Als Chipleader in die Hand gestartet, war er gegen AK von Rousso gerannt. Wonach 842K9 aufgetischt wurde, war dieses Halbfinale nur noch eine Formsache. Lady Maverick nahm dem Franzosen mit 77 im finalen Duell auch noch die letzten Chips ab. Grospellier trat mit K6 an, 24568 wurde gedealt und ElkY nahm 125.000 US-Dollar entgegen.)


  • Huck Seed besiegte Sam Farha

(Sam Farha verpasste 2003 den WM-Titel und auch hier hat ihm Huck Seed etwas Voraus. Zwar ging Farha mit AK als Favorit in den Showdown, doch sollte am Turn, als 7♣J♠5♠3♠ auf dem Tisch lag, Seed mit 8♣10♣ unzählige Outs haben. Die 9♣ war eine Möglichkeit davon und Farha erhielt 125.000 US-Dollar Preisgeld.)


Finale

Huck seed.jpg
Vanessa Rousso.jpg

Im Finale wurden mehrere Partien absolviert, wer zuerst zwei Matches für sich entschied sollte zum neuen NHPC-Titelträger werden. Der Gewinner sollte sich hinter Phil Hellmuth, Ted Forrest, Paul Wasicka und Chris Ferguson in der Ruhmesliste einreihen.

Den ersten Spielball sicherte sich Huck Seed, als er das günstige All in der short-geratenen Rousso mit KJ♦ callte. Er dominierte ihr QJ und diese sollte das Board auch nicht verändern, womit Seed mit 1:0 führte.

Knapp eine Stunde dauerte das zweite Spiel, ehe 3♥ 8♥ K♦ auf dem Flop erschien und gecheckt wurde. Die 10♠ auf dem Turn entfesselte die Action. Rousso spielte halben Pot an, dies vervierfachte Seed, wonach Rousso mit J♦10♣ in der Hand All in ging. Seed bezahlte mit K♠7♥ und sicherte sich das 2:0 mit der River-5♣, und somit den Trophäe der National Heads-Up Poker Champion 2009. Er siegte gegen Jonathan Little, Gus Hansen, Glen Chorny, David Oppenheim, Sammy Farha und schließlich über seine Finalkontrahentin auf dem Weg zum Titelerfolg.


Externes