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Foxwoods Poker Classic 2008

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Foxwoods Poker Classic 2008
Teil der World Poker Tour
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Datum 4.–8. April 2008
Variante No Limit Hold'em
Struktur
Buy In 10.000 $
Geldplatzierungen 40 (Expression-Fehler: Unerwarteter Operator * %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Erik Seidel
Sieger-Preisgeld 992.890 $

Die Foxwoods Poker Classic 2008 fanden vom 4. bis zum 8. April 2008 in Mashantucket in der Nähe von New York, in einem Indiandercasino statt. Die Tatsache, dass zeitgleich in San Remo die European Poker Tour stattfand, veranlasste den Veranstalter einen der kürzesten Vorschlussspieltage eines Major Events spielen zu lassen, da die erwünschte Anzahl an Teilnehmern nicht antrat.

Am Turnier nahmen 346 Spieler, die 10.000 $ Eintrittsgeld bezahlten, teil. 40 Plätze wurden ausbezahlt. Der Gewinner konnte sich über knapp 1.000.000 $ freuen.

Da das Foxwoods Resort Casino einen sehr großen Pokerraum hat, wurde nur ein Starttag benötigt. An diesem konnte Vorjahressieg Raj Patel die meisten Chips sammeln. Mit Barry Greenstein, Erick Lindgren, Eugene Katchalov und Ted Forrest hatten sich prominente Pokerspieler aus den USA ebenfalls in den Spitzenpositionen versammelt. Es beendeten 218 Spieler den ersten Tag.

Am zweiten Spieltag gelang es Raj Patel weiterhin vorne mitzumischen. Eine wichtige Hand verlor jedoch E-Dog. Nach einem Preflop-Raise, callte er auf dem Flop 9♣6♣3♣ das all in seines Gegners. Lindgren zeigte A♣K♠, wobei sein Gegner Pocket Queens umdrehte. Weder sein Flush noch eine Overcard zeigte sich auf Turn und River und Lindgren musste mit wenigen Chips den Tag beenden. Für Ted Forrest lief es hingegen deutlich besser und er konnte den Tag auf dem vierten Platz der Chipliste beenden. Insgesamt hatten am Tagesende noch 75 Spieler Chips übrig.

Am dritten Spieltag der Foxwoods Poker Classic 2008 schieden äußerst wenige Spieler aus. An diesem Tag wurden die Preisgeldränge erreicht, wobei es diesmal ein Bubble-Girl namens Svetlana Gromenkova gab. Am Ende konnten 33 Spieler den Tag überleben, wozu nach wie vor Raj Patel und Ted Forrest zählten, die sich nicht vom Leaderboard verdrängen lassen wollten. Barry Greenstein, Erick Lindgren sowie Eugene Katchalov schieden jedoch aus.

Der vierte Spieltag brachte die Entscheidung, wer die finalen neun Spieler des Turnieres sein würden. Es war nicht der Tag der Onlinespieler. Auf Platz 28 schied der Onlinepro Alex „AJKHoosiers1“ Kamberis aus wofür er 22.610 $ erhielt. Brock „tsoprano“ Parker wurde 21.(27.455 $). Chris „cdbr3799“ Dombrowski erreichte den 13. Platz und gewann 30.865 $. Für den durch seine loose und aggressive Spielweise bekannten Steve „Thorladen“ Weinstein war der Tagesbubble vorgesehen. In einer preflop three way all in action zeigte Weinstein A♣K♠. Ebenfalls involviert waren Raj Patel (K♥J♥) und Adam Katz (A♥A♠). Die Gemeinschaftskarten waren 10♦5♦6♦8♥3♦. Adam Katz hatte die meisten Chips vor dieser Hand und eliminierte somit beide Spieler aus dem Turnier. Raj Patel konnte nach einem hervorangenden Turnier seinen Titel nun nicht verteidigen. Als Chipleader beendete Erik Seidel den Tag, der bisher ein unauffälliges Turnier spielte. Ted Forrest fügte seinem Stack einige Chips hinzu und beendete das Spiel als dritter.

Für den fünften Spieltag hatte die Turnierleitung ein Novum in der Geschichte der großen Pokerturniere vorbereitet. Die Spieler traten tatsächlich nur dazu an, damit drei Spieler aus dem Turnier ausschieden. Nachdem die drei Spieler eliminiert wurden, war Seidel nach wie vor Chipleader und Ted Forrest Zweiter in Chips.

WPT-Finaltisch

Am sechsten Spieltag fand der Finaltisch der letzten sechs Spieler statt. Nach erst drei Stunden Spielzeit wurde der erste Spieler eliminiert. Ted Forrest, der zu Beginn des final tables, zwei seiner Gegner verdoppeln musste, schied auf Platz 6 aus. Er war shortstacked und ging, nach einem Raise von Robert Richardson, mit Pocket Jacks all in. Er war jedoch 4:1 Aussenseiter nach dem Richardson Pocket Rockets umdrehte. Die Asse hielten stand und Forrest verpasste seinen zweiten WPT-Titel.

Nachdem Adam Katz und Frank Cieri recht schnell ihre letzten Chips verloren, dauerte es sechs Stunden bis der Drittplatzierte feststand. Andrew Barta schob mit Ass-Dame seine Chips in die Mitte und wurde von Erik Seidel mit ein Paar Buben gecallt. Auf dem Flop erschien ein weiterer Bube und Barta traf auf Turn und River kein Wunder. Ihm blieben zwar 30.000 an Chips über, verließ das Turnier jedoch eine Hand später auf Platz drei.

Im heads up kam es jedoch schon in der ersten Hand zur Entscheidung um den Titel. Seidel war mit 8,5 Millionen Chips deutlich vor Robert Richardson, der 1,8 Millionen Chip besaß. Die Blinds waren bei 60.000/120.000. Vor dem Flop erhöhte Seidel auf 260.000 und wurde gecallt. Auf dem Flop von A♣ K♥ 9♠ bot Seidel 300.000, Richardson überlegte und bezahlte. Der Turn war die 8♥ worauf Richardson all in ging. Seidel callte und drehte A♥ J♦ um. Er lag gegen Richardsons 9♣ 7♠ klar vorne. Der River brachte den K♦ und besiegelte den ersten WPT-Titel sowie knapp eine Million US-Dollar für Erik Seidel.

Ergebnisse

Platzierung Spieler Preisgeld ($)
1. Erik Seidel 992.890
2. Robert Richardson 558.792
3. Andrew Barta 281.011
4. Frank Cieri 200.261
5. Adam Katz 151.811
6. Ted Forrest 103.360
7. Natale Kuey 71.061
8. Allen Bari 48.450
9. Michael Farris 40.378