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Die folgenden Artikel sollten Dir einen Einblick in das Kartenspiel Poker geben. Falls du ein Neuling bist, empfehlen wir dir, die Artikel der Reihe nach zu lesen und dich gegebenenfalls auf eine Variante zu spezialisieren.

Begriffsdefinition

Poker ist kein spezifisches Spiel – es ist viel mehr eine Sammelbezeichnung für mehrere Kartenspiele, die bestimmte Faktoren erfüllen. So erhält ein Spieler bei allen bedeutenden Varianten Karten, die er im Laufe einer Runde tauschen beziehungswiese ergänzen kann und dadurch eine Hand aus der besten Fünfkartenkombination bildet. Nebenbei werden Chips auf die Hände gesetzt. Der Gewinner einer Hand erhält alle Chips – den so genannten Pot.

Varianten

Jede Variante wird in eine Kategorie eingeteilt. Es gibt Stud, bei der jeder Spieler offene und verdeckte Karten erhält, Hold'em, bei der Gemeinschaftskarten, die von allen Spielern verwendet werden können, und Draw, bei der jeder Spieler verdeckte Karten erhält und diese Austauschen kann. Die mit Abstand beliebteste Variante ist derzeit Texas Hold'em, gefolgt von Omaha Hold'em und Seven Card Stud.

Struktur und Ablauf

Karten

Alle Varianten werden mit einem Deck von 52 Karten gespielt. Es gibt dreizehn Werte – von der Zwei bis zum Ass – und vier FarbenKreuz ♣, Karo , Herz und Pik ♠. Jede Karte trägt einen Wert und eine Farbe und ist im Deck genau einmal vorhanden.[1]

Bestimmung des Dealers

Zu Beginn jedes Pokerspiels in, wird ein Dealer bestimmt. Dazu wird jedem Spieler eine offene Karten ausgeteilt. Der Spieler mit der höchsten Karte gewinnt. Falls zwei Spieler den selben hächsten Wert haben sollte, entscheidet die Farbe. Pik ist am Höchsten, gefolgt von Herz, Karo und Kreuz.

Mindesteinsätze und Austeilen der Karten

Die Position an einem Tisch

Die Teilnehmer eines Spieles – in der Regel zwei bis zehn Personen – sitzen verteilt an einem Tisch. Um die Spieler dazu motivieren, Hände zu spielen, sind Blinds oder das Ante vorgesehen – Mindesteinsätze die vor dem Austeilen der Karten von einigen Spielern gegeben werden müssen.

Die Blinds werden von zwei Spielern gebracht – es gibt einen Small- und Big Blind, wobei Letzterer doppelt so hoch ist wie Ersterer. Der Small Blind befindet sich links vom Big Blind und wandert jede Runde im Uhrzeigersinn weiter. Links vom Small Blind sitzt der Dealer, siehe Position.

Das Ante muss dagegen von allen Spielern gegeben werden.

Während in Studvarianten vorwiegend das Ante verwendet wird, werden bei Hold'em-Varianten hauptsächlich Blinds eingesetzt. Bei größeren Turnieren oder Cash Games in der Variante Texas Hold'em werden manchmal sowohl Antes als auch Blinds eingesetzt.

Setzrunden und Showdown

Nun kommt es zu Setzrunden. Ein Spieler – beim Einsatz von Blinds der sogenannte Cutoff links neben dem Big Blind, bei Stud der Spieler mit der schlechtesten offenen Kartenkombination – eröffnet die Setzrunde. Er kann nun abhängig von der Variante entweder callen (mitgehen), raisen (erhöhen) oder folden (aussteigen). Beim Stud muss der erste Spieler einen Zwangseinsatz leisten. Nachdem ein Spieler eine Entscheidung getroffen hat, ist der andere Spieler an der Reihe. Dieser hat die selben Auswahlmöglichkeiten. Falls beim Einsatz von Blinds keine Erhöhung stattgefunden hat, kann der Big Blind entweder checken (schieben) oder aber erhöhen.

Eine Setzrunde ist beendet, wenn alle Spieler, die in der Hand verbleiben den selben Einsatz in den Pot gezahlt haben, oder aber wenn alle Spieler – bis auf einen – ausgestiegen sind.

Nachdem eine Setzrunde beendet ist, erhält der Spieler die Möglichkeit, seine Hand zu verbessern. Dies geschieht durch Tausch der eigenen Karten (Draw), Erhalten von neuen Karten (Stud) oder Geben von Gemeinschaftskarten (Hold'em).

Die Anzahl der Setzrunden ist in fast jeder Variante vorgegeben.[2] Nach der letzten Setzrunde kommt es zum Showdown, bei dem alle aktiven Spieler ihre Hand vorzeigen können. Der Spieler, mit der besten offenen Kombination gewinnt den Pot. Falls zwei Spieler die selben Hand halten, gibt es einen Split Pot.

Wenn eine Hand fertig gespielt ist, wiederholt sich der gesamte Vorgang mit dem Austeilen der Karten wieder.

Quellen

  1. Für die Stärke einer Kombination spielen die Kartensymbole keine Rolle.
  2. Bei einigen Draw-Varianten hängt es vom Ermessen der Spieler ab, ob sie ihre Hand gut genug für einen Showdown halten. Wenn ja, können sie diesen Verlangen.


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