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Irish Poker Open 2010

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Irish Poker Open
Alleinstehende Veranstaltung
450px-The Spire of Dublin from Henry Street 2006-06-16.jpg
Datum 2. – 5. März 2008
Ort Dublin
Variante No Limit Hold'em
Struktur
Buy In 3.200 €
Teilnehmer 708
Geldplatzierungen 72 (10,17 %)

Jedes Jahr zu Ostern treffen sich in Dublin die Pokerspieler um die Irish Poker Open auszuspielen. Das Event hat ein fast 30-Jährige Historie vorzuweisen und ist im festen Turnierplan des Circuits.

Im Vorjahr traten exakt 700 Spieler an. Dabei wurde um ein Preisgeld von 600.000 Euro für den Gewinner gespielt, welches sich der Schwede Christer Johansson sichern konnte. Seine prominente Heads Up-Konkurrentin war die Britin Kara Scott. Beide versuchten auch dieses Jahr, zumindest ins Preisgeld des 4-Tages-Event mit ausschließlich einem Starttag zu kommen.

Schon bei den letzten Veranstaltungen war „paddypower“ der Veranstalter sowie Sponsor des Events und bot dabei auf der eigenen Pokerseite zahlreiche Qualifikationsturniere an. Die Seite hat nicht nur einen Pokerraum, sondern bietet auch Sportwetten an. Dabei sind die Briten und Iren wie bekannt wettverrückt und somit konnte man auf den Ausgang des Pokerturniers auch seinen Einsatz platzieren. Die beste Quote gab es im Vorfeld auf Ram Vaswani und Sorel Mizzi.

Dabei nahmen alle Onlinequalifikanten an einem Last-Longer-Rennen teil, die dem Sieger 100.000 Euro sichern sollten. Derjenige Qualifikant, der im Turnier am längsten überlebte, wurde diese Summe zusätzlich versprochen. Im Vorjahr gewann Marcel Koch diesen Bonus, als er das Event auf dem 16. Rang abschloss.

Wer spielt mit?

Beim diesjährigen Main Event der Irish Poker Open 2010 starteten nach dem Shuffle Up & Deal von Liam Flood unter anderem Matthias Neu, Marcel Koch, William Fry, Aaron Gustavson, Arnaud Mattern, der komplette Hendon Mob, Jude Ainsworth, Ruben Visser, Julian Thew, Andy Black, Leo Margets, Marty Smyth, Dan Harrington, Roland De Wolfe, Dave Ulliott, Chris Moorman, Jesper Hougaard sowie Teddy Sherringham.

Das gesamte Turnier wurde dieses Jahr via Livestream übertragen und von prominenten Spielern co-kommentiert.

Wer kriegt was?

Wie bereits vor drei Jahren nahmen an den Irish Poker Open 708 Spieler teil, womit nun jener Teilnehmerrekord eingestellt wurde. Diese Zahl wurde bereits nach dem Ablauf des ersten Spieltages auf 258 reduziert.

Wie bereits im Vorjahr erhielt der Sieger dieser Ausgabe 600.000 Euro, die ersten 72 Spieler kamen in die bezahlten Preisgeldränge, beginnend mit einem Cashout von 4.000 Euro. Die letzten drei Spieler, die vor dem Finaltisch ausschieden, wurden mit 24.900 Euro entlohnt.

Da das Turnier nur vier Spieltage beinhaltete, war man schon gegen Beendigung des zweites Tages im Preisgeld angelangt. Als einer der ersten Spieler in the Money verabschiedete sich der Snookerprofi Ken Doherty.

Am dritten Spieltag wurde von den 61 Beginnern auf den Finaltisch der letzten Neun herunter gespielt. (Chipcounts) Noch im Rennen um die Finalteilnahme waren dabei Andy Black, Dominik Nitsche, Ross Boatman, Marty Wilson, Michael Durrer, Ben Roberts, Keith Hawkins, Sofia Lövgren sowie als deutlicher Chipleader Liam Flood vertreten.

Nachdem Steve King einen 4-Bet-Shove ansetzte, um anscheinend in seinen Augen ein paar freie Chips einzusammeln, wachte hinter ihm noch Andy Black mit einem Paar-Königen auf und bezahlte. Gegen 73♥ sah alles nach einem Double Up für den Monk aus, jedoch kamen Flop und Turn mit A♥ 3♦ 2♣ und der 9♥ vier Karten die viele Outs auf dem River vorsahen. Durch den J♥ wurde eines von Ihnen getroffen und somit die Könige von Andy Black geknackt, womit er auf dem 56. Rang ausschied.

Michael Durrer musste sich nur kurze Zeit später mit dem 52. Rang begnügen. Auf dem 42. Platz schied der gigantisches Chipleader zu Tagesbeginn, Liam Flood, an einem Tag wo nichts zusammenlief, aus. Ihm folgen auf den Rängen 39 sowie 38 die beiden WPT-Marrakesh-Konkurrenten Dominik Nitsche und Ross Boatman, welche jeweils mit 6.900 Euro entlohnt wurden. Die Schwedin Sofia Lövgren kam auf den 29. Platz für 9.800 €.

Der letzte deutsche Spieler namens Rene Freymann versuchte mit AJ seine Gunst der Stunde zu nutzen, lief jedoch in die Pocket-Aces von Richard Robinson und konnte keinen Suckout fabrizieren. Für das Abschneiden auf dem 13. Rang erhielt Freymann 18.300 Euro.

Nachdem der Brite Yann Dion auf dem neunten Platz mit QQ gegen AA im Preflop-Duell unterlag, stand der Finaltisch der letzten Acht Spieler fest. Ben Roberts war dabei der letzte bekannte Name im Feld und musste dort als Shortstack antreten. (Final Table-Chipcounts)

Den zusätzlichen Bonus in Höhe von 100.000 Euro für den besten Online-Qualifikanten sicherte sich Rob Sherwood.

Auszahlung des Finaltisches
Platz Spieler Preisgeld in Euro
1. James Mitchell 600.000
2. Paul Carr 312.600
3. Santeri Välikoski 205.200
4. Rob Sherwood 163.300
5. Ben Roberts 130.600
6. Edmund Sweeney 100.800
7. Declan Connolly 75.000
8. Peter Murphy 56.300