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Jeff Sarwer

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Kanada
Jeff Sarwer

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Persönliches
Wohnort: Kamloops & Danzig

Jeffrey William Sarwer (* 14. Mai 1978 in Kingston, Kanada) ist ein professioneller kanadischer Schach- und Pokerspieler.

Leben und Schachkarriere

Sarwer begann bereits im Kleinkindalter von vier Jahren Schach zu erlernen und zu spielen. Sein Spielstil wurde als sehr aggresiv, ähnlich dem von Bobby Fischer bezeichnet. Bereits mit Sechs spielte er im Manhattan Chess Club.

Er gewann im Jahr 1986 den Titel des World Youth Chess Championship der Unter-10-Jährigen in Puerto Rico. Nicht zuletzt wegen des Titelgewinns wurde Sarwer als einer der besten Nachwuchsspieler angesehen.

Einer seiner späteren Mentoren war Edmar Mednis.

Seine Fähigkeiten brachten ihn in etliche Magazine und TV-Shows, wie unter anderem ins GQ Magazin, die Sports Illustrated oder in die Vanity Fair.

Für den Film Searching for Bobby Fischer wurde sein Leben als Schachwunderkind zur Vorlage genommen.

In seinen 20ern reiste er durch Europa, erlernte fünf Sprachen und investierte in mehrere Immobilienprojekte. Dabei hat er ein Domizil in Danzig an der Ostsee.

Nach langer Auszeit kehrte Sarwer 2007 zurück zum Schach, hatte zugleich Erfolg und wurde mit einer provisorischen Elo-Zahl von sehr starken 2.300 bewertet, wobei seine Spielstärke von Beobachtern als deutlich Höher angesehen wurde.

Poker

Im Alter von 30 Jahren begann er vermehrt Poker zu spielen. Dies tat er fast ausschließlich bei Live-Events, weil er sich ebenfalls nicht vorstellen kann, Online-Schach zu spielen und deswegen auch das Live-Pokerspiel bevorzugt.

Sarwer gelangte an den Finaltisch der EPT Vilamoura 2009, wo er den dritten Rang für ein Preisgeld von 232.704 US-Dollar belegte. Bis dahin spielte er sechs EPT-Events und cashte in Drei davon.

Im Highroller-Event der EPT Berlin 2010 schaffte er es bis in Heads Up, in welchem er zwar Andreas Bauer unterlag, jedoch knapp 150.000 US-Dollar gewann.

Er gilt als einer der kommenden Stars der Pokerszene. Shaun Deeb, sein guter Freund und Mentor sagte über ihn, dass Sarwer in einer anderen Liga als der Rest spielt, was bislang jedoch nur Wenige wissen. Jonathan Aguiar merkte an, dass Sarwer wohl der klügste Kopf ist, der zum Pokerspiel wechselte.

Im Moment schreibt er am Drehbuch seiner Autobiografie, die Ende 2010 verfilmt werden soll.

Weblinks