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Josef Klinger

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Österreich
Josef Klinger

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Persönliches
Spitzname: Pepi

Josef „Pepi“ Klinger (*6. Juni 1967) ist ein österreichischer Schach- und nunmehr professioneller Pokerspieler.

Klinger war ab den 1980ern der beste Schachspieler der Alpennation und erspielte sich den Titel des Großmeisters. Seine hoffnungsvolle Karriere in dieser Richtung beendete er aber bereits Mitte der 1990er.

Seitdem hat sich der Klinger Pepi, wie ihn seine wohlgesitteten Landsleute liebevoll nennen, anderen Spielen gewidmet; beispielsweise Backgammon, aber vor allem auch dem Pokerspiel.

1999 erreichte er seinen ersten bedeutenden Turniererfolg beim Sieg des Vienna Spring Festival und kassierte 1.000.000 Schilling — umgerechnet damals 80.013 US-Dollar. Genau jenes Event sicherte er sich fast auf den Tag genau vier Jahre später erneut und nahm nun €80,000 Euro entgegen, als er Michael Keiner als letzten Spieler eliminierte. Weitere fünf Jahre drauf, gelang ihm ein weiterer zweiter Platz.

Bei der EPT Monte Carlo 2010 konnte er eine gewisse Durststrecke für den österreichischen Pokersport durchbrechen. Zunächst war schon seine Finaltischteilnahme eine sensationelle Leistung, aber diese konnte er mit dem Erreichen des Heads Up noch toppen. Dort musste er dem übermachtigen Nicolas Chouity den Vortritt lassen und kassierte das mit Abstand höchste Turnierpreigeld eines Österreichers in einer Höhe von 1.000.000 Euro.

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