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L.A. Poker Classic 2010

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L.A. Poker Classic 2010
Alleinstehende Veranstaltung
Commerce Casino.jpg
Datum 21. Januar – 4. März 2010
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Andras Koroknai (Main Event)
Sieger-Preisgeld 1.788.001 (Main Event)

Die L.A. Poker Classic 2010 waren wie jedes Jahr eines der wichtigsten und best-frequentiertesten Pokereventserien auf unserem Planeten. In diesem Jahr plante Matt Savage um die 50 Events, um jede unterschiedliche Bankroll der Pokerspieler zu berücksichtigen.

Die Series wurde Ende Januar mit einem 1.000.000 $-Guarantee-Turnier angestoßen. Dieses Event hatte ein Startgeld von lediglich 335 US-Dollar, woraufhin 5.847 Spieler dem Aufruf folgten. Anfang März fand die Series mit dem 10.000 $-Hauptturnier, das ein Bestandteil der World Poker Tour ist und für das Fernsehen aufbereitet wurde, ihr Ende.

Al „Sugar Bear“ Barbieri konnte sich während der Series im Commerce Casino drei Turniere schnappen und wurde einmal Zweiter.

Vor allem in der letzten Woche vor dem Hauptturnier fanden hochpreisige und von Starspielern gerne angenommene Events statt.

Ausgewählte Turniere

Buy in & Variante Teilnehmer Gewinner Preisgeld in ($)
335 $ No Limit Hold'em 5.847 Darrell Cain 363.936
$1K-H.O.R.S.E. 212 Frankie O'Dell 35.000
$1K-NLHE-Rebuy 317 Carlos Mortensen 273.500
$1K-8 Game 106 Jonathan Aguiar 34.800
$1K-No Limit Hold'em 175 Ryan Hughes 52.590
$10K-H.O.R.S.E. 28 Javid Javani 129.000
$10K-NLHE-Heads Up 39 Chris Moore 147.200
$3K-NLHE-6max 116 Matthew Brady 115.430
545 $ No Limit Hold'em 365 Al Barbieri 54.700
$1K-No Limit Hold'em 260 Owen Crowe 73.100
$5K-No Limit Hold'em 130 Jason Potter 201.730

Highroller-Event

  • Das teuerste Turnier innerhalb der L.A.P.C. war der $25K-Highroller. Es starteten 49 Teilnehmer, wobei ausschließlich die Spieler am Finaltisch Preisgeld erhielten. Es brauchte drei Spieltage bis der Sieger feststand.
Platz Spieler Preisgeld in US-Dollar
1. Scott Seiver 425.330
2. Daniel Alaei 222.790
3. Jason Mercier 141.780
4. Lee Markholt 101.270
5. Tommy Vedes 70.890
6. Will Molson 50.640


WPT-Hauptturnier

Commerce at Night.jpg

Am WPT-Main Event der L.A. Poker Classic 2009 nahmen 696 Spieler aus aller Welt teil. Den prestigereichen sowie hochdotierten Titel gewann Cornel Andrew Cimpan für über 1,6 Millionen US-Dollar.

Dieses Jahr wurden auf Full Tilt Poker zahlreiche Qualifier angeboten, sodass nun die 700-Spieler-Marke geknackt werden könnte. Sechs Stunden vor Eventbeginn waren etwas mehr als 500 Spieler als Teilnehmer eingetragen.

Das Commerce Casino in Downtown L.A. hat einen äußerst großzügigen Pokersaal, womit es lediglich einen Starttag benötigt, um die Meute unterzubringen. Der erste Spieltag beginnt um 12.00 Uhr Lokalzeit, dabei sollen fünf Levels a 90 Minuten absolviert werden.


Die Zahlen

  • Das Buy in betrug 10.000 US-Dollar
  • 745 Spieler starteten beim WPT-Main Event der L.A. Poker Classic 2010
  • 463 schafften es Tag 1 zu überstehen
  • Die ersten 72 werden ins Preisgeld kommen
  • Die erste Auszahlungsstufe ist 18.595 US-Dollar wert, der Gewinner erhält über 1,7 Millionen
  • Dss Event ist auf 6 Spieltage angesetzt
  • Chipcounts nach dem ersten Tag

Tag 3

Am dritten Spieltag im Commerce Casino sollten die Preisgeldränge erreicht werden. Dabei geriet das LAPC-Main Event fast in den Hintergrund, weil die Spieler lieber vor dem Fernseher hingen, und das olympische Eishockeyfinale verfolgten. Als die USA den Ausgleich Sekunden vor Schluss erzielte, ging ein Jubelschrei durch das Casino. Als jedoch Kanada den Siegtreffer in der Overtime erzielte, rannte Daniel Negreanu jubelnd, wie eine wildgewordene Tarantel durch den Saal. Dies sollte sein Spiel nicht beeinflussen, da er den Spieltag leicht über dem Durchschnittsstack beendete.

Als die Preisgeldblase platze, musste sich der Venetian-Finalist, Thomas Fuller verabschieden. Er wurde 73. und erhielt als Letzter keine Auszahlung.

Ein Einblick in den Turniersaal

Tag 4

An Tag 4 wird das Feld auf die finalen 27 dezimiert werden. Mit im Rennen, in den Vorschlusstag einzuziehen sind unter anderem: Jonathan Turner, Surinder Sunar, Shawn Buchanan, Peter Traply, Eugene Katchalov, Robert Mizrachi, Vivek Rajkumar, Brett Richey, Hoyt Corkins, Prahlad Friedman, die beiden Main Event-Champions Johnny Chan und Carlos Mortensen sowie der deutsche Spieler Malte Roennig. Mit dem Damen-Trio namens Erica Schoenberg, Vanessa Rousso und Annie Duke hat der Finaltisch auch eine Chance weiblich besetzt zu werden.

Als Chipleader geht Mark Newhouse vor Chris Moore und Masaaki Kagawa an den Start an Tag 4.

Eigentlich sollten 27 Spieler in den Vorschlusstag gehen, jedoch entschied man sich das letzte Blindlevel des Abends zuende zu spielen, wonach noch 22 Matadores in der Arena waren. Dabei erwischte es noch den Highroller Brett Richey auf dem 26. Rang kurz vor Tagesende. Carlos Mortensen, der einzig wahre Matador im Pokerring beendete den Spieltag als Chipleader, knockte unter anderem Daniel Negreanu aus und ist auf der Jagd nach seinem dritten WPT-Titel.

Tag 5

Neben El Matador sind mit Michael Kamran, Mark Newhouse, Steve Sung, Johnny Chan, Annie Duke, Masaaki Kagawa sowie Dan „Wretchy“ Martin die bekanntesten Namen verblieben.

Als einzige in der Liste schaffte es Michael Kamran an den Finaltisch.

Dan Martin wurde auf Rang 20 eliminiert, Annie Duke musste ihr Spiel auf dem 19. Platz beenden.

Mark Newhouse verlor seinen finalen Coinflip mit KQ < JJ und kassierte 60.077 US-Dollar für den 13. Platz. Weiter kam zwar Johnny Chan, aber auch nur um einen Rang nach Vorne. Er schob mit AQ rein und verlor gegen 66.

Zum Video
Knock Out of Carlos Mortensen

Nachdem El Matador ziemlich shortstacked war, probierte er seine Chance mit A♣4♣ und musste sich gegen ein Paar Zehner konfrontiert sehen. Das Board kam mit 9♥6♦5♥Q♦K♠ ohne einen Sweat für Mortensen runter, womit der Spanier um seinen dritten WPT-Titel an anderer Stelle spielen muss.

Nachdem das Feld auf die finalen Zehn dezimiert war, dauerte es langwierige 192 Hände bis zum Ausscheiden von Jim Casement auf dem siebten Rang, wonach 15 Stunden Tagesspielzeit der 6max-Finaltisch feststand und das Spiel vertagt wurde.

Finaltisch

Der Ungar Andras Koroknai schnappte sich seinen ersten WPT-Titel im Heads Up nach nur einer Hand, da er mit einem 12:1-Chipvorteil eingezogen war. Die finale Hand war dann Q4 mit der Dolan den Double-up versuchte, jedoch von Korkonai mit Q8 dominiert wurde. Das Board brachte T497K und den ersten ungarischen WPT-Gewinner mit sich.

Platzierung Spieler Preisgeld (in $)
1. Andras Koroknai 1.788.001
2. Raymond Dolan 1.002.710
3. Tri Huynh 665.136
4. Gevork Kasabyan 450.576
5. Jean-Claude Moussa 321.840
6. Michael Kamran 246.744

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