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M-Ratio

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Das M-Ratio (M-Verhältnis oder M-Modell) ist ein von Paul Magriel kreierter und von Dan Harrington im zweiten Band von Harrington on Hold'em popularisierter Begriff, der den Quotienten aus dem eigenen Chipstack und der Menge an Chips, die man in Form von Blinds und Antes pro Runde bringen muss, beschreibt.

Das M ist wichtig zur Entscheidungsfindung in Spätphasen von Turnieren.

Lee Nelson und seine Co-Autoren nennen diesen Wert CSI (Chipstand-Index).

Die Zonen

Man unterscheidet fünf Zonen, die Dan Harrington farblich unterscheidet:

  • Die Grüne Zone, das M ist größer als 20: Sämtlichen Freiheiten sind dem Spieler gegeben und man kann viele spekulative Hände spielen.
  • Die Gelbe Zone, das M liegt zwischen 10 und 20: Hier ist bei geeigneten Rahmenbedingungen (z.B. Position, schwache Spieler in den Blinds), looseres und aggressiveres Spielverhalten zu bevorzugen.
  • Die Blinds (bzw. Antes) sind in der Regel so hoch angestiegen, dass man aktiver werden muss.
  • Kleine Paare und Suited Connectors verlieren in dieser Zone an Wert, denn mit einem mittleren Stack hat man keine ausreichenden Implied Odds. Hohe Paare und gute Asse gewinnen an Wert, welche man optimal 3-betten kann.
  • Die Orangene Zone, das M liegt zwischen 6 und 10: Limpen ist keine Option mehr, womit Preflop nur ein Open-Raise bzw. Push mit einer starker Hand angebracht ist.
  • Die Todeszone, man hat nur noch für eine Rotaion Chips und braucht massives Kartenglück.

Weblinks