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Main Event 2007

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Main Event 2007
Teil der World Series of Poker 2007
WSOP-Logo.png
Datum Juli 2007
Ort Las Vegas
Variante No Limit Texas Hold'em
Teilnehmer 6.358
Geldplatzierungen 621 (9,77 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Jerry Yang
Sieger-Preisgeld 8.250.000 $
Geschichte
← Vorgänger: Main Event 2006
→ Nachfolger: Main Event 2008

Das Main Event (englisch für Hauptturnier) der Pokerturnierserie World Series of Poker 2007 war mit über 6.000 Teilnehmern das größte Pokerturnier des Jahres und nach dem Hauptturnier der World Series of Poker 2006 zu diesem Zeitpunkt das zweitgrößte Pokerturnier (gemessen am Preispool).

Das 55. und letzte Turnier der Turnierserie hatte ein Buy In von 10.000 $. Es begann am 6. Juli und endete mit dem Finaltisch am 17. Juli. Der Psychologe Jerry Yang nahm zum ersten Mal teil und gewann prompt das prestigeträchtigste Turnier der Welt. Der Gewinner des Main Events im Vorjahr und damit Titelverteidiger war Jamie Gold. Dieser schied allerdings bereits am ersten Turniertag aus.

Teilnehmererwartungen

Die Turnierleitung kalkuierte im Vorfeld des Ereignisses mit 9000 Teilnehmern für das Hauptturnier. Laut Phil Gordon erwartete Harrah’s bis zu 10.000 Spieler, womit die Kapazitäten ausgeschöpft wären. [1] Die offizielle Teilnehmerzahl betrug letztendlich allerdings „nur“ 6.358. Das bedeutete ein Defizit von fast 2.500 Spielern gegenüber dem Vorjahr. Außerdem nahmen die Teilnehmerzahlen erstmals seit 1992 wieder ab. Der Grund, warum die Teilnehmerzahl letztendlich um mehr als 25 % sank, ist in dem Verbot von Geldtranfers auf Onlinepokerseiten in den Staaten zu finden. Durch das „Unlawful Internet Gambling Enforcement Act“ durften die Onlinepokerseiten keinen Platz im Main Event anbieten, sondern den Onlinespielern nur Geld überweisen. Dadurch hatten die Gewinner dieser Sattelites die Wahl, ob sie das Geld behalten, an einem der kleineren Turniere teilnehmen oder doch das Main Event spielen. Dennoch war das Main Event 2007, bezogen auf die Anzahl der Teilnehmer, das zweitgrößte Main Event, allein der Sieger gewann ein Preisgeld von 8.250.000 $.

Turnierplan

Das 6.358 Spieler große Starterfeld wurde zu Turnierbeginn auf die ersten vier Spieltage (Tag 1a–1d) verteilt. Die Spieler des 6. und 7. Juli (Tag 1a&1b) spielten am 10. Juli (Tag 2a) und die Spieler des 8. und 9. Juli (Tag 1c&1d) spielten am 11. Juli (Tag 2b) weiter. Am 12. Juli, dem offiziellen dritten Turniertag, wurde das Feld wieder zusammengeführt (Tag 2a&2b). Insgesamt kamen 621 Spieler in die Preisgeldränge, was einen Anteil von 9,77 %, bezogen auf das Starterfeld, ausmacht.

Datum Spieltag Spieleranzahl
6. Juli 1a 1287
7. Juli 1b 1545
8. Juli 1c 1743
9. Juli 1d 1783
10. Juli 2a (1a&1b) 1037
11. Juli 2b (1c&1d) 1303
12. Juli 3 (2a&2b) 797
13. Juli 4 337
14. Juli 5 112
15. Juli 6 36
16. Juli spielfrei  
17. Juli Finaltisch 9

Turnierverlauf

Prominente Teilnehmer

Wie jedes Jahr, nahmen auch 2007 einige abseits vom Pokertisch bekannte Persönlichkeiten am Main Event teil. Darunter befanden sich Jason Alexander, Hank Azaria, Steve Davis, Shannon Elizabeth, Brad Garrett, Tobey Maguire, A.J. McLean, Nelly, Todd Phillips, Ray Romano, Teddy Sheringham, Antonio Tarver und Rick Tocchet. Am besten schnitt dabei Tobey Maguire ab, Der US-amerikanische Schauspieler konnte den 292. Platz belegen und 39.445 $ gewinnen. Die selbe Summe erhielt der Fernsehproduzent Sam Simon für den 329. Platz. Während des Turnieres wurde Hal Lubarsky prominent. Als blinder Spieler schaffte er es auf Rang 197 ins Preisgeld.

Weltmeister

Am ersten Tag des Main Events schieden neben dem Vorjahressieger Jamie Gold auch die früheren No Limit Texas Hold’em-Weltmeister Jim Bechtel, Doyle Brunson, Johnny Chan, Phil Hellmuth, Amarillo Slim und Greg Raymer aus. Am zweiten Tag gesellten sich Brad Daugherty, Joe Hachem, Dan Harrington, Tom McEvoy sowie Chris Moneymaker dazu. An Tag Drei schied Chris Ferguson noch vor den Preisrängen aus. Bis in Preisgeldregionen kamen dagegen Berry Johnston, Robert Varkonyi und Carlos Mortensen. Am Fünften und drittletzten Tag schied der Weltmeister von World Series of Poker 1996, Huck Seed aus. Scotty Nguyen konnte Platz 11 erreichen.

Deutschsprachige Teilnehmer

Am Hauptturnier nahmen auch einige deutschsprachige Spieler teil. In Folgender Tabelle sind alle Spieler aufgeführt, die bis in Preisgeldregionen vorstießen.

# Name Nation Preisgeld ($)
550. Friedmann, MarcMarc Friedmann Flag of Switzerland.png Schweiz 20.320
423. Klecz, ChristianeChristiane Klecz Flag of Germany.png Deutschland 29.883
390. Wagner, AndreAndre Wagner Flag of Germany.png Deutschland 34.664
296. Stiehler, ChristophChristoph Stiehler Flag of Germany.png Deutschland 39.445
244. Hopfner, MoritzMoritz Hopfner Flag of Germany.png Deutschland 45.422
231. Zink, SebastianSebastian Zink Flag of Germany.png Deutschland 45.422
215. Dietrich, AlexanderAlexander Dietrich Flag of Germany.png Deutschland 51.398
110. Krause, AndreasAndreas Krause Flag of Germany.png Deutschland 58.570
80. Heinecker, SvenSven Niklas Heinecker Flag of Germany.png Deutschland 106.382

Weitere hervorragende Resultate

# Name Preisgeld (in $)
61. Gus Hansen 154.194
45. Stig Top-Rasmussen 237.865
38. Maria Ho 237.865
25. Daniel Alaei 333.490
19. Scott Freeman 333.490
16. Kenny Tran 381.302


Finaltisch

# Name Nation Preisgeld (in $)
1. Jerry Yang Flag of the United States.png USA 8.250.000
2. Tuan Lam Flag of Canada.png Kanada 4.840.981
3. Raymond Rahme Flag of South Africa.png Südafrika 3.048.025
4. Alexander Kravchenko Flag of Russia.png Russland 1.852.721
5. Jon Kalmar Flag of England.png England 1.255.069
6. Hevad Khan Flag of the United States.png USA 956.243
7. Lee Childs Flag of the United States.png USA 705.229
8. Lee Watkinson Flag of the United States.png USA 585.699
9. Phillip Hilm Flag of Denmark.png Dänemark 525.934
In der späten Phase des Turniers wird ein Chipcount durchgeführt.

Quellen

  1. Phil Gordon im The Poker Edge Podcast (mp3, 5:24) am 16. November 2006

Weblinks