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News:Sonntagsturnierreport/27. April 2008

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Diese Seite umfasst einen Bericht von erwähnenswerten Onlineturnieren vom 27. April 2008.

PokerStars

  • Das Sunday Warm Up mit einem buy in von 200+15 $ hatte diesmal 3.160 Teilnehmer.
    Auf dem zehnten Rang kam das Aus für den letzten deutschen Teilnehmer. „hanfried“ aus Jena erhielt rund 3.500 $ für sein Abschneiden. Johnnybax, schaffte es zwar an den Finaltisch, musste jedoch als Erster gehen. Er schied auf dem neunten Rang aus, nachdem sein Paar 88 dem Duell mit 99 seines Gegners nicht stand hielt. Joe Morneau aka „Dyzalot“ wurde Achter für 8.775 $. Im Heads Up standen sich später ein Ukrainer und ein Engländer gegenüber. „Big_Col11“ aus London konnte nach Rang vier und 60.000 $ bei einer Sunday Million im Vormonat einen weiteren großen Cash einfangen. Er gewann das Turnier sowie 114.810 US-Dollar Preisgeld.
  • Das erste 100 $-Rebuy-Turnier am Sonntag lockte 599 Teilnehmer an. Im Preispool lagen nach Beendigung der Rebuy-Phase knapp 250.000 US-Dollar.
    Unter den letzten Spielern war einiges an Pokerprominez versammelt. So belegte westmenloAA den 19. Platz, „PokerSavage1“ den 15. Platz und „tmay420“ schied auf Rang 10 aus. „USCphildo“ wurde für ein Preisgeld von 8.704 $ Siebter. Die letzten Drei waren sicher nicht unbekannter als die vorab Erwähnten. Der starke Onlinepro „malicous222“ wurde Dritter, Randy Haddox aka „Randers“ wurde von „PearlJammer“ im Heads Up besiegt. In der letzten Hand gab es nach der Preflop-Action den Flop 423 zu sehen. Die Spieler checkten, jedoch wanderten sämtliche Chips nach der 6 auf dem Turn in die Mitte. Der River war eine Zehn, worauf „PearlJammer“ mit 57 die Nuts umdrehte und so Jonathan Turner weitere 62.175 $ für den Sieg in seiner Blianz gutschreiben konnte.
  • 100.000 US-Dollar — winner take all, lautete das Thema des 5.200 $ Turnieres am Sonntagabend. Das Turnier war mit 20 Spielern ausverkauft. Dieses sehr tief strukturierte Event gewann nach 5 Stunden Spielzeit Mats Iremark aka „quzzo“. Er einigte sich mit seinem Gegner im heads up auf einen Deal, der nach seinem Sieg 62.500 $ für ihn vorsah. 37.500 $ brachte Matthew „MattEMenz“ Mendez der zweiten Platz ein. Auf dem dritten Rang landete Barry Greenstein, der kein Stück vom Kuchen abbekam.
  • Die Sunday Million hatte dieses Mal ein buy in von 530 $, da sie am Monatsende stattfand. Es nahmen 3.119 Spieler teil, die so einen Preispool von 1.559.500 US-Dollar bildeten. Der Sieger würde laut Plan über 270.000 $ erhalten.
    Als noch 100 Spieler im Turnier verblieben, war „PitBrett“ aus Berlin der Chipleader. Zu dem Zeitpunkt befanden sich noch Thierry van den Berg aka „BOKPOWER“, Matt „plattsburgh“ Vengrin, Matt Molinari aka „MattSuspect“, „UH Big Tex“, Jeff „yellowsub86“ Williams sowie AaronBeen im Turnier.
Platzierungen
  • 68. MattSuspect
  • 63. PitBrett
  • 44. BOKPOWER
  • 37. UH Big Tex
  • 21. yellowsub86
  • 14. AaronBeen
Als bester deutscher platzierte sich der Bochumer „patrickr22“ auf dem zwölften Rang und schrammte somit knapp am Finaltisch vorbei. Er erhielt jedoch 8.265 US-Dollar für seine Mühen.
Am Finaltisch war dann Matt Vengrin aka „plattsburgh“ der letzte große Name. Er ist erst kürzlich beim WPT-Finale sehr weit im Turnier gekommen und hat Platz 47 belegt.
Die letzten Fünf hatten sich nach knapp zwölf Stunden Spielzeit auf einen Deal geeinigt. Als noch drei Spieler im Turnier waren, konnte Matt Vengrin in einer Entscheidenden Hand zum Chipleader avancieren. Vengrin (9 Millionen) erhöhte vom Button, tshooter (15 Millionen) zahlte aus dem Small Blind nach. Den Flop 6♠ K♥A♦ check-raiste dann tshooter auf 2,25 Millionen, was von Vengrin bezahlt wurde. Auf dem Turn kam die 10♠; tshooter bot 3,5 Mio., worauf Matt Vengrin für 6,35 Mio. all in ging. Tshooter bezahlte und der River brachte die Q♥, wonach Vengrin die Siegerhand A♣Q♦ umdrehte. tshooter hielt K♠Q♠ und war chipmäßig abgestürzt.
Im heads up waren Matt „plattsburgh“ Vengrin und sein dänischer Gegner „KipsterDK“ dann nur unwesentlich an Chips auseinander, da der Däne auf Rang 3 tshooter aus dem Turnier nahm. „KipsterDK“ konnte sich nach einiger Zeit einen 2:1 und später einen 3:1 Chiplead erarbeiten. Als eine all in-Konfrontation vor dem Flop nicht mehr zu Umgehen war, gab es einen Coinflip um die Sunday Million. „KipsterDK“ forderte mit K 10 Matt Vengrin zum Duell auf. „plattsburgh“ stellte sich dieser und hatte 99 vorzuweisen. Die Gemeindschaftskarten waren A Q 10 2 3 und Vengrin geschlagen; die Sunday Million ging nach Dänemark.
Finaltisch der Sunday Million
Auszahlungen basierend auf einem Deal der letzten 5
  • 1. KipsterDK (Kopenhagen, DEN) — 149.860 $
  • 2. plattsburgh (Red Hook, USA) — 133.396 $
  • 3. tshooter1970 (New York, USA) — 143.314 $
  • 4. futilewar (Raanana, ISR) — 108.479 $
  • 5. pearljam1012 (Coaldale, CAN) — 112.297 $
  • 6. iamhiv (Somers, USA) — 45.225 $
  • 7. caicu (Monte Carlo) — 32.749 $
  • 8. jimmeijer (Groningen, NL) — 20.585 $
  • 9. DCal Zone (Champaign, USA) — 12.164 $

Full Tilt Poker

  • Auf Full Tilt Poker fand am Sonntag ein 216 $-Turnier statt, für das sich 3.626 Spieler anmeldeten. 132.787 $ waren für der ersten Platz bestimmt. Peter Feldman aka „Nordberg“ konnte sich auf Rang 53 als bester „roter“ Full Tilt-Spieler platzieren. Das Turnier gewann am Ende nach gut neun Stunden Spielzeit „ionlyplayAA“ aus den Vereinigten Staaten.
  • Beim sonntäglichen 240+16 $ Knock Out-Turnier nahmen diesmal 1.668 Spieler teil. Dabei gingen 200 $ in den Preispool, der somit 333.600 US-Dollar groß war. 40 $ hatte jeder Spieler als Kopfgeld auf sich ausgesetzt. Kurz vor dem Finaltisch musste „USCphildo“ das Turnier auf Rang 11 verlassen. Am Finaltisch fand sich dann auch „russbuster“ wieder, der auf Stars als „rcrane“ bekannt ist. Er wurde Achter und gewann knapp 7.000 $. Nach über achteinhalb Stunden Spielzeit war das Turnier beendet. Im heads up konnte sich der deutsche Topspieler „bastet2004“ aus Münster gegen Jonas Klausen durchsetzen und 71.724 $ Preisgeld abräumen.
  • Den Sunday Mulligan konnte sich „DNA2RNA“ schnappen. Bei diesem Turnier meldeten sich 1.086 Spieler an, die je 216 $ Startgeld entrichteten. Knapp 50.000 US-Dollar konnte der Sit and Go-Spezialist aus Arizona abgreifen. Auf Rang acht kam mit „dirkthework“ auch ein Spieler aus Deutschland an den Finaltisch.

Siehe auch