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Nuts

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Nach dem Flop hält Spieler 1 die Nuts, auf dem River jedoch Spieler 2

Im Kartenspiel Poker bezeichnet der Begriff Nuts die in einer bestimmten Situation bestmögliche Hand, die damit zu diesem Zeitpunkt auch nicht schlagbar ist. Für gewöhnlich wird diese Bezeichnung nur bei Hold'em-Varianten angewendet.

Die Nuts zu halten heißt nicht, sicher den Pot zu gewinnen, v.a. am Flop, da ein Drilling von einer geturnten/geriverten Straße, eine Straße von einem geturnten/geriverten Flush o.ä. noch überholt werden kann, beim Texas Holdem hat die Nuts aber immer das meiste Equity. Beim Omaha haben zuweilen Draws noch mehr Equity als die Nuts.

Die kleinste Wertung, welche die Nuts bedeuten kann, ist ein Set mit der höchsten Gemeinschaftskarte, bei einem Flop J93 also drei Buben. Wenn der Flop J97 zeigt, wären die Nuts eine Straße mit acht und zehn. Die „schlechteste beste Hand“, die möglich ist, wäre QQ bei einem Board von 2378Q, wenn kein Flush möglich ist.

Beispiele

Wenn in Texas Hold'em ein Spieler die Karten 7♠ 8♠ hält und die Gemeinschaftskarten 5♠ 6♠ 9♣ 9♠ 5♥, sind, hält der Spieler mit dem Straight Flush die bestmögliche Hand, da keine höhere Kombination möglich ist. Bei denselben Gemeinschaftskarten wäre der Vierling aus 5♣ 5♦ die zweiten nuts, also die zweitbeste Hand, die für den, der sie hält, meist sehr teuer werden kann.

Es ist auch möglich, dass die aktuellen nuts nicht die bestmögliche Hand sind. Bei den Gemeinschaftskarten 7♥ 2♣ K♠ K♥ 3♦ wäre zwar die Hand K♣ K♦ die bestmögliche, falls ein Spieler aber K♣ 7♣ hält, weiß er, dass er die beste Hand hält, da es für einen anderen Spieler unmöglich ist, zwei weitere Könige zu halten.

Begriffe wie Nut Flush oder Nut Full House bezeichnen die bestmögliche Hand nur dieser Kombination.