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Overlay (Turnier)

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Als Overlay werden bei Turnieren zwei verschiedene Dinge bezeichnet.

1. Bei einem Turnier mit einem vom Veranstalter garantierten Preispool beschreibt der Begriff den Unterschied zwischen dem garantierten und dem tatsächlichen Preispool. Wird der garantierte Preispool nicht durch die Startgelder der Spieler erreicht, so entsteht ein Overlay, für das der Veranstalter aufkommt.
Beispiel:
Ein Turnier mit einem Buy In von 100 $ wird veranstaltet. Der Veranstalter verspricht, dass mindestens 100.000 $ für den Preispool zur Verfügung gestellt werden. Nun melden sich statt den 1.000 nötigen Spielern nur 950 an. Der Veranstalter muss die Differenz im Preispool, also 50×100 $=5.000 $ begleichen.
2. Umgangssprachlich versteht man darunter auch eine hohe Anzahl von schlechten Spielern, die die Gewinnerwartung der Profis erhöht. Die Sunday Million und auch das Main Event der World Series of Poker gelten zum Beispiel, dank der vielen Satellites, als Turniere mit hohem Overlay. Ein Turnier wie Super Tuesday, das einen sehr hohen Profianteil aufweist, dagegen nicht.