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PartyPoker Premier League II

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Liste von News zu „PartyPoker Premier League II“.

Die zweite Season der PartyPoker Premier League wurde ab dem 10. Februar 2008 im Londoner Poker Den gespielt. Sie endete am 16. Februar.

Modus

Der Modus blieb unverändert. Wiederum spielten die Spieler je sechs Heats um Punkte. Dabei gilt folgende Punktetabelle, vom letzten Platz bis zum Ersten: 0 - 1 - 2 - 3 - 5 - 9. Die vier besten Spieler nach Punkten qualifizierten sich direkt für das Finale, die nächsten vier Teilnehmer spielen ein heads up gegeneinander. Die zwei Sieger steigen in das Finalspiel auf. Alle restlichen Spieler scheiden aus.

Teilnehmer

Wieder wurden einige der renommiertesten Spieler Europas – und mit Annie Duke und Phil Hellmuth auch zwei US-amerikanische Spieler – eingeladen. Neun der zwölf Spieler nahmen bereits 2007 teil. Liz Lieu, Kirill Gerasimov und Kenna James wurden gegen Annie Duke, Alex Kravchenko uns Marcel Luske ausgetauscht.

Spieler Nation
Tony G
Flag of Australia.png
Andy Black
Flag of Ireland.png
Roland de Wolfe
Flag of Scotland.png
Eddy Scharf
Flag of Germany.png
Annie Duke
Flag of the United States.png
Alex Kravchenko
Flag of Russia.png
Vicky Coren
Flag of England.png
Dave Ulliott
Flag of England.png
Ian Frazer
Flag of England.png
Marcel Luske
Flag of the Netherlands.png
Phil Hellmuth
Flag of the United States.png
Juha Helppi
Flag of Finland.png

Verlauf

Stand nach acht Heats und vier Tagen

Spieler Punkte
Tony G 28
Andy Black 23
Roland de Wolfe 20
Eddy Scharf 16
Annie Duke 15
Alex Kravchenko 15
Vicky Coren 11
Dave Ulliott 9
Ian Frazer 7
Marcel Luske 7
Phil Hellmuth 5
Juha Helppi 4

Der Australier Tony G, der bereits im Vorjahr teilnahm und damals über den vorletzten Platz nicht hinaus kam, erwischte mit drei Siegen und einem fünften Platz einen Traumstart und stand schon vor dem Beginn des fünften Tages mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Finalist fest.

Der zu diesem Zeitpunkt Zweitplatzierte Ire Andy Black der ebenso wie Tony G bereits im Vorjahr erfolglos teilnahm war in einer ähnlich guten Situation wie G; auch Black war nach dem vierten Tag ein Platz unter den besten sicher.

Auch der Dritte, Roland de Wolfe trat im Vorjahr erfolglos an. Aber auch er hatte nach dem vierten Tag hervorragende Chancen auf einen Finalplatz.

Schließlich kamen mit Scharf, Duke und Kravchenko drei Spieler die innerhalb eines Punktes liegen und um den letzten sicheren Finalplatz kämpften.

Von Dave Ulliott bis zum Vorjahressieger Juha Helppi auf dem letzten Platz lag das Feld sehr knapp beisammen. Alle Teilnehmer hatten noch ihre Chance auf den Finaleinzug.


Fünfter Tag

Neuntes Heat

Resultate
Platz Punkte Spieler Nation
1. 9 Marcel Luske Flag of the Netherlands.png
2. 5 Juha Helppi Flag of Finland.png
3. 3 Vicky Coren Flag of England.png
4. 2 Ian Frazer Flag of England.png
5. 1 Eddy Scharf Flag of Germany.png
6. 0 Phil Hellmuth Flag of the United States.png

Am neunten Heat nahmen Marcel Luske, Phil Hellmuth, Vicky Coren, Eddy Scharf, Ian Frazer und Juha Helppi teil. Erstaunlich ist, dass Luske, Hellmuth, Frazer und Helppi genau die Spieler sind, die die letzten vier Plätze belegen. Dieses Heat konnte für diese Spieler deshalb schon als Entscheidung angesehen werden.

Als erster Spieler musste Hellmuth den Tisch verlassen. Er verlor bereits früh im Spiel durch gewagte Manöver wertvolle Chips und verlor am Ende unglücklich einen Showdown mit AK gegen Luskes 78. Damit hat Hellmuth im letzten Heat keine Chance mehr sich für das Finale zu qualifizieren.

Als nächstes erwischte es Eddy Scharf. Der Deutsche hatte nur noch 34.000 von anfänglichen 100.000 Chips übrig, die Blinds lagen bei 5.000/10.000. Scharf ging mit T5 all in, Helppi ging mit AJ mit. Scharf bekam keine Hilfe und schied auf dem fünften Platz aus.

Kurz darauf schied Ian Frazer an vierter Stelle aus; auch er wurde von Juha Helppi eliminiert. Frazer erhält für diese Platzierung zwei Punkte, was nicht genug ist, um in die Relegationszone zu klettern.

Dritte wurde schließlich Vicky Coren; im heads up zog Juha Helppi den kürzeren, Marcel Luske konnte sich den Sieg und wichtige neun Punkte sichern.

Zehntes Heat

Resultate
Platz Punkte Spieler Nation
1. 9 Andy Black Flag of Ireland.png
2. 5 Tony G Flag of Australia.png
3. 3 Annie Duke Flag of the United States.png
4. 2 Alex Kravchenko Flag of Russia.png
5. 1 Dave Ulliott Flag of England.png
6. 0 Roland de Wolfe Flag of Scotland.png

Das zehnte Heat komplettierte den fünften Tag. Die Teilnehmer waren Roland de Wolfe, Tony G, Andy Black, Annie Duke, Dave Ulliott und Alex Kravchenko. Alle Teilnehmer – bis auf Dave Ulliott – lagen zum Startzeitpunkt ihres Tisches zumindestens auf den Relegationspositionen. Es traten fünf der sechs bestplatzierten Spieler an.

Den Schotten Roland de Wolfe erwischte es als Ersten, er schied punktelos auf dem sechsten Platz aus. Danach folgte Dave Ulliott, der Teilnehmer der die Punkte am nötigsten gehabt hätte, er konnte sich nur einen Punkt holen. Danach folgten Kravchenko und Duke. Das heads up bestritten Tony G und Andrew Black. Letzterer konnte die Auseinandersetzung für sich entscheiden. Damit stehen G und Black auch als erste Finalteilnehmer fest.


Stand nach zehn Heats und fünf Tagen

Spieler Punkte
Tony G* 33
Andy Black* 32
Roland de Wolfe 20
Annie Duke 18
Eddy Scharf 17
Alex Kravchenko 17
Marcel Luske 16
Vicky Coren 14
Dave Ulliott 10
Ian Frazer 9
Juha Helppi 9
Phil Hellmuth 5
* fix für Finale qualifiziert

Tony G und Andy Black sind die einzigen Spieler, die bereits sicher im Finale stehen. Alle anderen Spieler können sich noch für das Finale qualifizieren. Auch Phil Hellmuth, obgleich seine Chancen extrem gering sind, da er auf die Hilfe von gleich vier Gegnern hoffen muss, sollte er Erster werden. De Wolfe liegt trotz seines letzten Platzes am heutigen Tage noch an dritter Stelle, das Feld bleibt aber eng zusammen.


Sechster Tag

Elftes Heat

Resultate
Platz Punkte Spieler Nation
1. 9 Alex Kravchenko Flag of Russia.png
2. 5 Marcel Luske Flag of the Netherlands.png
3. 3 Vicky Coren Flag of England.png
4. 2 Eddy Scharf Flag of Germany.png
5. 1 Annie Duke Flag of the United States.png
6. 0 Ian Frazer Flag of England.png

Zwölftes Heat

Resultate
Platz Punkte Spieler Nation
1. 9 Dave Ulliott Flag of England.png
2. 5 Tony G Flag of Australia.png
3. 3 Phil Hellmuth Flag of the United States.png
4. 2 Juha Helppi Flag of Finland.png
5. 1 Andy Black Flag of Ireland.png
6. 0 Roland de Wolfe Flag of Scotland.png

Endstand

Spieler Punkte
Tony G 38
Andy Black 33
Alex Kravchenko 26
Marcel Luske 21
Roland de Wolfe 20
Annie Duke 19
Dave Ulliott 19
Eddy Scharf 19
Vicky Coren 17
Juha Helppi 11
Ian Frazer 9
Phil Hellmuth 8

Tony G, Andrew Black, Alexander Kravchenko und Marcel Luske sind nun sicher für das Finale qualifiziert. Roland de Wolfe spielt gegen Eddy Scharf, Annie Duke gegen Dave Ulliott ein Best of Five-heads up-Wettkampf.

Bemerkenswert ist, dass mit Vicky Coren, Juha Helppi, Ian Frazer und Phil Hellmuth ausschließlich Vorjahresfinalisten die hinteren Plätze belgen.


Heads up-Duelle

Scharfde Wolfe
0:3
UlliottDuke
2:3

Damit stiegen Roland de Wolfe und Annie Duke in das Finale auf.

Finale

Resultate
Platz Spieler Nation
1. Andy Black Flag of Ireland.png
2. Roland de Wolfe Flag of Scotland.png
3. Tony G Flag of Australia.png
4. Alex Kravchenko Flag of Russia.png
5. Marcel Luske Flag of the Netherlands.png
6. Annie Duke Flag of the United States.png

Jeder Spieler erhielt für jeden Punkt, den er in den Vorrunden erzielt hatte, 10.000 Chips. Demnach ging Tony G als deutlicher Chipleader an den Final Table, mit doppelt so vielen Chips wie Shortstack Annie Duke.

Letztere schied auch als erster Teilnehmer aus dem Turnier aus. Ihr folgte Marcel Luske, der sich nach einer regelrechten Achterbahnfahrt mit einem fünften Platz begnügen musste. Auf den vierten Platz kam Alexander Kravchenko, der mit viel Pech gegen Andy Black ausgeschieden war, als dieser preflop mit {Kx pushte und der Russe mit QQ mitging. Auf dem Turn kam der König und Kravchenko schied aus dem Turnier aus.

Tony G, der lange Zeit Chipleader am Finaltisch war und die Vorrunden dominiert hatte, musste sich mit einem enttäuschenden dritten Platz begnügen.

Roland de Wolfe ging mit einem Chipvorsprung von etwa 2:1 gegenüber Andy Black in das heads up, musste sich dem Iren jedoch schlussendlich geschlagen geben.

Nach 176 Händen war das Finale zu Gunsten von Black entschieden.