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Player of the Year 2012

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Die Auszeichnung Player of the Year, die der erfolgreichste Spieler der World Series of Poker dieses Jahres erhält, wurde 2012 zum neunten Mal verliehen. Den Titel gewann der US-Amerikaner Greg Merson vor Phil Hellmuth.

Modus

Gezählt wurden sämtliche Turniere der WSOP 2012 – ausgenommen dem Dealer-, Ladies- und Seniorenevent (alle nicht offenen Turniere) – die Ende Mai bis Mitte Juli ausgetragen wurden, sowie die Turniere der World Series of Poker Europe 2012, die Ende September bis Anfang Oktober veranstaltet wurde. Der Gewinner wurde erst im Oktober mit Austragen des Main Event-Finaltisches ermittelt.

Verlauf

World Series of Poker in Las Vegas

Stand vor der WSOP Europe
# Spieler Punkte
1 Flag of the United States.png Phil Ivey 568,70
2 Flag of the United States.png John Monnette 524,25
3 Flag of the United States.png Antonio Esfandiari 513,10
4 Flag of the United States.png David „ODB“ Baker 508,38
5 Flag of the United States.png Phil Hellmuth 500,70
6 Flag of the United States.png Michael Mizrachi 486,20
7 Flag of the United States.png Greg Merson 481,13 (+100)[1]
8 Flag of the United States.png Vanessa Selbst 463,17
9 Flag of Canada.png Timothy Adams 410,78
10 Flag of the United States.png Andrew Frankenberger 406,66

Einer der ersten Spieler, der sich an die Spitze des Rankings setzen konnte, war der US-Amerikaner John Monnette, der bis Mitte Juni jeweils einen ersten, zweiten und dritten Platz erzielte. Ebenfalls erfolgreich war Andrew Frankenberger, der zuerst einen Finaltisch erreichte und dort Achter wurde, ehe er die Pot Limit Hold'em-Weltmeisterschaft gewann. Auch Phil Ivey konnte durch fünf Finaltische innert zweier Wochen konstant eine der Spitzenpositionen beanspruchen. Ebenso gelang es Phil Hellmuth durch einen Turniersieg sowie zwei vierte Plätze seinen zweiten Gesamtrang aus dem Vorjahr zeitweise zu verteidigen.

Erst gegen Ende der Serie schaffte es Antonio Esfandiari unter die vorderen Plätze, nach seinem Sieg beim Big One, der über 17.000.000 $ (netto) wert war, wurde er zum ernsthaften Konkurrenten. Zuvor erreichte er einen dritten Platz bei einem Shootout-Event. Greg Merson gewann erst die Six Handed-Weltmeisterschaft, ehe er sensationell an den Finaltisch des Main Events kam und sich so zumindest inoffiziell an die Spitze setzen konnte – die Punkte für den Finaltisch werden naturgemäß erst im Oktober addiert.

  1. Merson wird beim Finaltisch des Main Events im Oktober zwischen 100 und 500 Punkten zusätzlich erreichen.


World Series of Poker Europe

In Europa nahmen sämtliche Spieler die noch eine reelle Chance auf den Gewinn der Auszeichnung hatten an den Bewerben teil, lediglich Phil Ivey war vorerst abwesend. Nachdem Antonio Esfandiari das zweite Turnier gewann und die Spitze der Wertung übernahm, schien es auf einen Zweikampf zwischen ihm und Greg Merson hinauszulaufen.

Diese Prognose sollte sich erst als falsch erweisen, als Phil Hellmuth sensationell den Finaltisch des Main Events erreichte. Bereits zuvor hatte Hellmuth drei Cashes in Cannes erreicht, nachdem er bereits in Las Vegas sechsmal gecasht hatte, drei Finaltische besetzte und ein Bracelet gewann. Schlussendlich konnte der „Poker Brat“ das Turnier sogar gewinnen und die Führung in der Wertung wieder an sich reißen. Mit über 889 Punkten führte Hellmuth deutlich vor der Konkurrenz.

Main Event-Finaltisch

Greg Merson nutzte durch seinen Sieg beim Main Event im Oktober noch seine letzte Chance, Hellmuth abzufangen und den Titel zu gewinnen. Dadurch wurde Hellmuth zum dritten Mal seit Bestehen des Awards von einem One Hit Wonder (Jeff Madsen, Ben Lamb, Greg Merson) auf den zweiten Rang verwiesen.

Weblinks