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PokerStars Caribbean Adventure 2010

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PCA 2010
Teil der North American Poker Tour
File-Atlantis Paradise Island Hotel edit.jpg
Datum 4. - 14. Januar 2010
Ort Bahamas
Variante No Limit Texas Hold'em
Struktur
Buy In 10.300 $
Teilnehmer 1.529
Geldplatzierungen 224 (14,65 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner Harrison Gimbel
Sieger-Preisgeld 2.200.000 $

Das PokerStars Caribbean Adventure im Frühjahr 2010 wurde erneut im Luxus-Resort Atlantis auf den Bahamas ausgetragen. Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte man die Dauer der Serie und legte einen, mit 50 Events prall gefüllten Turnierkalender auf den Gabentisch.

Zu den Highlights im Jahr 2010 zählten erneut der World Cup of Poker, das 25.000 $-High Roller Event, sowie das mittlerweile prestigereiche PCA-Main Event. Von diesen 3 Events gab es erneut eine Live-Berichterstattung auf Pokerstars.tv. Als neue Leckerbissen waren zum Beispiel das 5.000 $-8-Game-Turnier, das $5K-NLHE–Shorthanded oder auch das $5K-PLO-Event zu beachten.

Zudem gab es ein spezielles Lady's-Event mit einem Startgeld von 1.100 $, für das ebenfalls Online-Satelliten angeboten wurden. Neben den regulären Turnieren fand ein Charity-Event mit einem Buy in von 5.250 $, zu Gunsten der amfAR-Aids-Forschung, statt. Für jedes einzelne Turnier war es möglich, sich über den PokerStars-Client einzukaufen.

Die obligatorische Players-Party wurde am 9. Januar veranstaltet, als Stargast verpflichtete man Kelly Rowland.

Zu Beginn der PCA-Geschichte war das Turnier Bestandteil der World Poker Tour und war seit jeher von PokerStars gesponsert. Vor 2 Jahren wurde es in den Turnierplan der European Poker Tour aufgenommen, wobei es nun im Jahr 2010 als Top-Event Bestandteil der EPT, LAPT und APPT war.

NAPT-Bekanntgabe

Vor dem Start von Tag 1b des Main Events, gab PokerStars bekannt, dass das Turnier nunmehr auch Bestandteil der neuen NAPT ist. Die soeben aus dem Boden gestampfte North American Poker Tour beinhaltet zunächst dieses Event, sowie ein Turnier im Februar im Venetian/Las Vegas und eines im Mohegan Sun Casino/Connecticut im April des Jahres. PokerStars wird Satellites anbieten und wie auch bei der EPT üblich, die Live-Events für das Internet filmen, als auch später im TV übertragen.

PCA-Main Event

Auszahlungs-Struktur

1. - 2.200.000 US-Dollar
2. - 1.750.000
3. - 1.350.000
4. - 1.000.000
5. - 700.000
6. - 450.000
7. - 300.000
8. - 201.300
9&10. - 150.000
11&12. - 130.000
13&14. - 115.000
15&16. - 100.000
17-20. - 87.500
21-24. - 75.000
25-32. - 66.000
33-40. - 59.000
41-48. - 52.000
49-56. - 45.000
57-64. - 38.000
65-72. - 33.000
73-80. - 20.000
81-112. - 23.500
113-144. - 20.000
145-176. - 17.500
177-224. - 15.000

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Für das eigentliche PCA-Main Event hatten sich auf PokerStars über 1.000 Spieler ein Ticket ergattert, wobei maximal 1.600 Teilnehmer auf die beiden Starttage verteilt, antreten konnten. Somit sollte das Turnier zum größten Poker-Event ausserhalb von der WSOP in Las Vegas werden.

Das Turnier war auf sieben Tage angesetzt, wobei die beiden Starttage einberechnet sind, lief vom 5. bis zum 11. Januar und bildete das Herzstück des Caribbean Poker Adventure 2010. Der Eintritt zum Mega-Event kostete 10.000 US-Dollar plus ein Entry Fee von 300 $. Die Spieler starteten mit einem Stack von 30.000 Chips.

Im Vorjahr holte sich der Kanadier Poorya Nazari die Krone des PCA-Main Event-Champions, wobei der Deutsche Benny Spindler Dritter unter den 1.347 Startern wurde.

2010 starteten 1.529 Spieler zusammen an den beiden Starttagen das Unterfangen PCA-Main Event. Dabei war aus deutscher Sicht, nach den USA und Kanada die meisten Spieler vertreten. Im Verlauf von Tag 2 wurde dann auch der ersehnte Payoutplan veröffentlicht. Danach erhält der Sieger 2,2 Millionen US-Dollar und der Runner Up 1,75 Millionen. Die ersten 4 Spieler des Turniers werden Dollar-Millionäre, wobei die ersten 224 der 1.529 Starter im Preisgeld, beginnend mit 15.000 US-Dollar, landen werden. Somit wurde die Auszahlungsstruktur massiv geändert, um einen Deal am Finaltisch vorzubeugen.

Zur Halbzeit an Tag 2 waren noch 490 Spieler im Rennen, dabei waren an der Spitze Amnon Filippi, Dario Minieri, Alex Kamberis als auch Phil Ivey mit einem massiven Stack vertreten.

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An den 3. Spieltag ging mit bekannten Holger Kanisch, Tobias Reinkemeier, Nasr El Nasr, Torsten Tent, Bernd Rygol, Igor Kurganov und vielen weiteren deutschen Spielern eine gut aufgestelltes Team ins Rennen um die Preisgeldplätze. Dabei war Nasr el Nasr immer im vorderen Feld zu finden und lag bis zu seinem Aussscheiden sehr gut im Rennen. Jedoch wurde seine Albtraum-Hand im vorletzten Level gedealed. Er hielt Asse, sein Gegener König-Neun, auf jeder Straße gab es Einsätze bis auf dem River Nasr All in war. Der Flop wurde mit 45K eigentlich perfekt für Nasr aufgedeckt, der Turn brachte eine Sieben, jedoch machte die 9 auf dem River seinem Gegener zwei Paar und Nasr el Nasr war um den 120. Rang ausgeschieden.

Tag 4 brachte die Entscheidung, wer von den 62 verbliebenen PCA-Main Event-Spielern, die Chance hat, am Vorschlusstag starten zu dürfen. Unter diesen 62 waren noch mit Paul Knebel, Dimitri Hefter, Bernd Rygol und dem Neo-Maltesen Tobias Reinkemeier 5 deutsche Spieler verblieben.

In den Vorschlusstag schaffte es lediglich Dimitri Hefter. Er begann zusammen mit Ryan D'Angelo, John Duthie, Barry Shulman, Robert Mizrachi, Tyler Reiman, Thomas Koral, Benjamin Zamani, Jeff Madsen, Matthew Haugen, Praz Bansi, Harrison Gimbel und 12 weiteren Ambassadoren die Jagd auf die Finaltischteilnahme.

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Platz Spieler Preisgeld in US-Dollar
1. Flag of the United States.png Harrison Gimbel 2.200.000
2. Flag of the United States.png Tyler Reiman 1.750.000
3. Flag of the United States.png Barry Shulman 1.350.000
4. Benjamin Zamani 1.000.000
5. Ryan D'Angelo 700.000
6. Flag of Norway.png Aage Ravn 450.000
7. Zachary Goldberg 300.000
8. Thomas Koral 201.300
9. Matthew Haugen 150.000
10. Darren Keyes 150.000
11. Flag of Germany.png Dimitri Hefter 130.000
12. John Duthie 130.000
13. James Tolbert 115.000
14. Richard Toth 115.000
15. Bo Schultz 100.000
16. Wayne Bentley 100.000
18. Praz Bansi
19. Jeff Madsen
22. Robert Mizrachi
27. Aaron Jones
28. Flag of Germany.png Paul Knebel
30. Jake Toole
33. Flag of Germany.png Bernd Rygol
38. Amanda Baker
42. Jonathan Aguiar
46. Flag of Germany.png Tobias Reinkemeier
49. Huck Seed
50. Soren Kongsgaard
51.
52. Amit Makhija
53. Liz Lieu
57. Johnny Lodden
76. Flag of Germany.png Holger Kanisch
104. Flag of Germany.png Nasr el Nasr
105. Flag of Germany.png Halil Yavuz
119. Flag of Germany.png Igor Kurganov
122. Flag of Germany.png Braumandl Bernhard
126. Ivan Demidov
133. Flag of Germany.png Marcel Schreiner
144. Flag of Germany.png Thomas Rintzel
147. Flag of Germany.png Mario Kühl
154. Flag of Germany.png Oliver Zippel
156. Flag of Germany.png Aaron Szerencses
161. Flag of Germany.png Daniele Nestola
171. Flag of Germany.png Dennis Goebel
173. Flag of Germany.png Daniel Doering
188. Dario Minieri
190. Flag of Austria.png Peter Karall
191. Flag of Germany.png Torsten Tent
201. Flag of Germany.png Jan Petersen
215. Flag of Germany.png Daniel Felten
224. Brian Barboza
ATLANTIS0015.JPG

$25K-High Roller-Event

Auf maximal 100 Spieler war das teureste Event der PCA 2010 begrenzt. Dabei wurde ein extrem starkes Feld erwartet, welches sich dann am 8-handed-Finaltable in die Karten schauen lassen muss. Das Event ist auf 4 Tage, mit dem Finaltisch am 14. Januar, angesetzt.

2009, als 48 Spieler teilnahmen, schnappte sich Bertrand Grospellier den High Roller-Titel für ein Preisgeld von 433.500 US-Dollar, nachdem er 2008 das Main Event gewann.

Unter anderem meldeten sich für das Event Barry Greenstein, Mike Matusow, Humberto Brenes, Yevgeniy Timoshenko, John Duthie, Daniel Negreanu, Poorya Nazari, Peter Eastgate, Andrew Lichtenberger sowie die deutschen Sandra Naujoks, Philipp Gruissem, Tobias Reinkemeier, Benny Spindler und Daniel Drescher als auch der Titelverteidiger ElkY. Insgesamt waren 84 Spieler bereit ihre Bankroll zumindest teilweise zu plündern, wovon 1/4 bereits an Tag 1 ausschied. Für die letzten 16 im Turnier verbliebenen Spieler war Preisgeld ausgelobt.

In den Vorschlusstag gingen insgesamt 24 Starter, darunter prominente Namen wie Dario Minieri, Vivek Rajkumar, Tobias Reinkemeier, Greg Raymer, Sandra Naujoks, Shawn Buchanan, Joe Cada, Bill Edler und Isaac Baron, die dann auf den televised-8-handed-Finaltisch herunter spielten.


Platz Spieler Preisgeld in US-Dollar
1. William Reynolds 576.240
2. Will Molson 322.075
3. Adolfo Vaeza 218.150
4. Michiel Brummelhuis 154.350
5. Lisa Hamilton 133.770
6. Tobias Reinkemeier 108.045
7. Matt Marafioti 87.465
8. Dmitry Stelmak 66.885

9. Sandra Naujoks & 10. Alex Brenes - 56.995$ / 11. Joe Cada & 12. Carter Phillips - 51.540$ / 13. Greg Raymer & 14. Isaac Baron - 46.305$ / 15. Shawn Buchanan & 16. James Calderaro - 41.160$

Weitere Side-Events

Neben dem Hauptturnier und dem High Roller-Event fanden noch dutzende weitere Side-Events statt,

  • Dabei konnte Mike McDonald ein No Limit Hold'em-Turnier, das ein Buy in von 1.600 $ mit 446 Startern hatte, für sich entscheiden. Timex kassierte dafür 146.804 US-Dollar.
  • Holger Kanisch gewann ein 200$-NLHE-Turboturnier für ein Preisgeld von 16.435$
  • Das 5K-PLO-Event sowie 72.465 USD sicherte sich der Stars-Pro William Thorson.
  • EPT Kiev-Gewinner Maxim Lykov holte den Sieg als auch 100.000$ bei einem NLHE-$1,1K-Buy in-Event.
  • Das Tag-Team-Turnier der Variante PLHE-PLO holte das Duo Benjamin Kang & Mathias Kürschner, wofür die beiden sich 31.430 US-Dollar teilen.
  • Der Schweizer Stefan Huber kassierte knapp 300.000 US-Dollar bei einem 5.000 $-NLHE-Event für Rang 1
  • Katja Thater setzte sich in einem 24-Mann-Turnier, in dem 8-Game gespielt wurde, durch.
  • Deutschland wurde Fünfter im World Cup of Poker, wonach sich im Anschluss Taiwan im Heads Up gegen Kroation durchsetzte und mit Raymund Wu als Captain die Champions-Trophäe erringen konnte.

Livestream-Zeitplan

EPT Live
Datum Event
10. Januar Main Event-Vorschlusstag
11. Januar Main Event-Finaltisch
13. Januar World Cup of Poker-Finaltisch
14. Januar $25K-High Roller-Finaltisch

Weblinks