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Poker im Fernsehen

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Für Fernsehübertragungen von Cash Games wie hier High Stakes Poker gilt: Die Zuschauerzahlen steigen proportional mit den Einsätzen.

Ab dem Pokerboom erlebten Pokerübertragungen im Fernsehen einen Aufschwung. Bei Formaten, die speziell für das Fernsehen produziert werden ist No Limit Texas Hold'em sehr beliebt, was zur Folge hat, dass fast ausschließlich diese Variante gespielt wird. Der Vorteil dieser Variante ist, dass sie für Anfänger schnell zu erlernen und weniger komplex als andere Varianten, wie beispielsweise Omaha Hold'em, ist.

Nachdem lange Zeit Turnierformate sehr beliebt waren, scheint sich ein Trend zur Übertragung von Cash Games abzuzeichnen.

Geschichte

Die World Series of Poker wurden erstmals im Jahr 1970 ausgetragen. Da Poker damals noch nicht so populär wie heute war, wurde die WSOP erst in den weiteren Jahren ein wichtiges Medium für Fernsehsender. Ab 2003 vergrößerte sich dann das Spektrum der Übertragung der weltweit größten Turnierserie. Erstmals wurde nicht nur der Finaltisch des Main Events gezeigt, sondern auch der Weg dorthin. In den nächsten Jahren nahm nicht nur die Berichterstattung von der World Series of Poker dramatisch zu, es wurden auch erstmals speziell Formate für das Fernsehen produziert.

Vorteile für den Zuseher

Bei Fernsehübertragungen sieht der Zuschauer durch spezielle Kameras, die in den Tisch integriert sind, die Karten der Spieler. Dadurch können sie beobachten, wie professionelle Spieler ihre Blätter spielen und können so ihr eigenes Spiel verbesseren.

Außerdem wird oftmals eine Wahrscheinlichkeit eingeblendet, die angibt wie hoch die Chance eines Spielers ist, dass sie die aktuelle Hand gewinnen. Dabei wird angenommen, dass alle Spieler ihre Hand bis zur letzten Karte halten.

Daneben kommentiert ein Moderator die verschiedenen Spielzüge und das Setzverhalten meist so, dass die Aussage auch für Anfänger verständlich ist.

Spielformate

Turniere

Am häufigten anzutreffen war lange Zeit Turnierformate, die im Auftrag von Fernsehsendern produziert werden. Speziell bei amerikanischen Turnieren werden möglichst viele Mittel eingesetzt, die den Zuschauer vor den Bildschirm locken sollen. Poker Superstars war ein früher Vertreter dieser Klasse.

Europäische Turniere, die meistens im Poker Den im London aufgezeichnet wurden, setzen dabei oft auf eine aus professionellen, semi-professionellen und Amateurspielern bestehende Auswahl und werden im Shootout gespielt.

Cash Game

High Stakes Poker war die als erste als Cash Game gespielte Fernsehserie, die eine breite Masse an Zuschauern erreichte und auch Anfänger ansprach. Nachdem High Stakes Poker ein einschlagender Erfolg wurde, zogen andere Produktionen nach. Poker After Dark wurde beispielsweise nun zeitweise als Cash Game gespielt. Full Tilt Million Dollar Cash Game und German High Rollers folgten ebenso.

Übertragung

Im deutschen Fernsehen übertragt hauptsächlich SPORT1 (früher „Deutsches Sportfernsehen“) Pokerprogramme. Des Weiteren produziert der Kanal eigene Formate, wie etwa German High Rollers, DSF Poker-Schule, Pokerstars.de Online Show oder DSF Poker-Champion.

Daneben wurden auch von „Das Vierte“ einige Turniere übertragen.

Siehe auch