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Thomas Preston

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Vereinigte Staaten
Thomas Preston

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Slim bei der WSOP 1974
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Persönliches
Spitzname: Amarillo Slim
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Verdienste
Turniereinnahmen:[?] 637.000 $
( 487.488 €)
Letzte Änderung: 8. Juni 2012, 12:03

Thomas Austin „Amarillo Slim“ Preston junior (* 31. Dezember 1928 in Johnson, Arkansas; † 29. April 2012) war ein professioneller Spieler, bekannt für seine Fähigkeiten im Poker und Side bets. Er gewann das Hauptturnier der World Series of Poker 1972.

Pokerkarriere

Bevor er ein bekannter Pokerspieler und sein Gesicht berühmt wurde, war Preston ein Spieler, der mit Doyle Brunson und Brian Roberts durch die USA zog.

Preston gewann das Hauptturnier der World Series of Poker 1972. Nach seinem Sieg trat er in verschiedenen Talkshows auf und spielte sogar in dem Film California Split von Robert Altman mit, was ihn auch außerhalb der Pokerszene berühmt machte. Er erschien elf mal in The Tonight Show, sowie in Good Morning America, 60 Minutes, The Tomorrow Show, Panorama, Georgia Today, und A. M. Los Angeles.

Bis 2007 hat Preston vier World Series of Poker-Bracelets gewonnen, darunter zwei in Omaha. Insgesamt nahm er knapp 600.000 $ in Turnieren ein. Er wurde 1992 in die Hall of Fame aufgenommen. 2007 konnte er nach einer fünfJährigen Pause wieder ein Turnier in den Preisrängen abschließen.

Letzte Jahre

Im Mai 2003 veröffentlichte Preston seine Autobiografie „Amarillo Slim in a World Full of Fat People“, in der er einige Geschichten über Pokerspiele mit Larry Flynt, Lyndon Johnson und Richard Nixon und anderen erzählt. Im Juli 2003 wurde gemeldet, dass er während einer Radiosendung eine antisemitische Bemerkung über den Komiker Joey Bishop geäußert habe.[1]

Im August 2003 wurde Preston angeklagt, weil er an seiner zwölfjährigen Enkeltochter – drei Sittlichkeitsvergehen (original: indecency) begangen hatte. Die Anklagen wurden nach einem Handel mit der Verteidigung auf Übertretende Angriffe (original: misdemeanor assault) reduziert. Am 10. Februar 2004 bekannte er sich schuldig und erhielt eine Geldstrafe von 4.000 Dollar sowie zwei Jahre Bewährungsstrafe.[2]

Seitdem war sein guter Ruf im Eimer, seine Autobiografie floppte.

Anfang 2009 wurde er beim Schuldeneintreiben brutal zusammengeschlagen.

Preston war geschieden, hatte drei Kinder und wohnte in Amarillo in Texas. Dort starb er am 29. April 2012 an den Folgen von Darmkrebs.

Bracelets

Jahr Turnier Preis ($)
1972 10.000 $ No Limit Hold'em (Main Event) 80.000
1974 1.000 $ No Limit Hold'em 11.100
1985 5.000 $ Pot Limit Omaha 85.000
1990 5.000 $ Pot Limit Omaha 142.000

Werke

  • Mit Bill G. Cox: Play poker to win, Grosset and Dunlap, 1973
  • Amarillo Slim in a World Full of Fat People, 2003

Quellen

  1. Artikel pokermag.com (englisch).
  2. Artikel auf reviewjournal.com (englisch).

Siehe auch

Weblinks