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Varianz

Aus Donkpedia, dem vielseitigen Pokerlexikon
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Varianz (Synonym: Swing) ist ein mathematischer Term, der angibt, wie sehr etwas streut.

Im Poker findet der Begriff ebenfalls Abwendung und zwar um das, was man umgangssprachlich „Glück“ und „Pech“ nennt, präziser zu erfassen. Man sagt „langfristig ist Poker kein Glücksspiel“. So muss man im Umkehrschluss ermitteln, was bei Spielergebnissen echte Edge und was Varianz ist. Eine Sample Size, die darüber Auskunft gibt, ob man ein Limit schlagen kann, sind etwa 100.000 Hände. Die Thematik hat entscheidende Auswirkungen auf das Bankroll-Management. Aber auch die Spielweise selbst wird beeinflusst, viele Profis spielen gern Smallball, um die Varianz niedrig zu halten.

Die Varianz ist bei unterschiedlichen Pokerarten verschieden groß, zum Beispiel gilt Omaha als besonders swingy. Umso höher die Varianz in einer Variante ist, umso größer ist auch die Chance für einen Anfänger, zufällig zu gewinnen, was das Spiel für viele auch erst attraktiv macht.

Shorthanded-Spiel ist swingyer als Full Ring.

  • Upswing (Running good, Heater): Eine Periode mit günstigen Karten, die zur Überschätzung des eigenen Skills führen kann.
  • Downswing (Running bad): Nennt man eine lang andauernde Pechsträhne mit zusätzlicher Tilt-Gefahr.

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