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WPT World Championship 2008

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Five Star World Poker Classic
Teil der World Poker Tour
Bellagio Kuppel.JPG
Datum 2. – 26. April 2008
Variante No Limit Hold'em
Struktur
Buy In 2.000 $ – 25.000 $

Die Five Star World Poker Classic fanden vom 2. bis zum 26. April 2008 in Las Vegas im Bellagio, statt. Das Hauptturnier hatte ein buy in von 25.000 US-Dollar, lief vom 19. bis zum 26. April und war eines der drei größten Pokerturniere des Jahres.

Side Events

Vor dem 25.000 $-Hauptturnier fanden 14 No Limit Hold'em-Turniere mit einem ebenfalls hohen buy ins statt. Die Gewinner erhalten neben dem Preisgeld auch einen kostenlosen Sitz für das Hauptturnier. Unter den Gewinnern der sogenannten preliminary events waren einige bekannte Spieler vertreten.

buy in Teilnehmer Gewinner Preisgeld in ($)
5.000 $ 106 Scott Clements 206.280
2.000 $ 180 Zachary Hyman 100.950
2.500 $ 149 Billy Baxter 149.755
3.000 $ 129 Michael Mizrachi 154.960
5.000 $ 134 Toto Leonidas 189.400
2.500 $ 231 Darrell „Gigabet“ Dicken 223.330
2.500 $ 137 Billy Baxter (2) 138.990
5.000 $ 179 Michael Binger 337.220

25.000 $ World Poker Tour Championship 2008

World Poker Tour Championship 2008
Teil der World Poker Tour
Datum 19. – 26. April 2008
Variante No Limit Hold'em
Struktur
Buy In 25.000 $
Teilnehmer 545
Geldplatzierungen 100 (18,35 %)
 Genaue Ergebnisse 
Gewinner David Chiu
Sieger-Preisgeld 3.389.140 $

Vorfeld

Da zwischen dem Turnier und dem EPT-Finale nur zwei Tage Differenz lagen, entschieden sich viele Profis entweder nicht aus den USA nach Monte Carlo zu fliegen oder in Europa zu bleiben. Im Gegensatz zu Europa darf man im Bellagio, wie in allen amerikanischen Kasinos, erst mit 21 Jahren teilnehmen. Dennoch wurde beim WPT-Finale ein höherer Preispool erwartet.

Der Vorjahressieger ist Carlos Mortensen, der im April 2007 knapp 4 Millionen US-Dollar gewann. 639 Spieler zählte das Turnier.

Struktur

Die Teilnehmer am Finale der World Poker Tour müssen 25.000 US-Dollar Startgeld bezahlen. Somit ist es eines der weltweit teuersten Major Events. Zu Beginn erhalten die Spieler einen Stack von 50.000 in Turnierchips. Die Blindlevel dauern 90 Minuten.

Wie jedes WPT-Hauptturnier wird auch beim Finale die Variante No Limit Texas Hold'em gespielt.

Das Event ist auf sieben Spieltage ausgelegt, beginnt am Samstag den 19. April 2008 und endet am Samstag den 26. April 2008. Am Freitag den 25. April, dem Tag vor dem Finaltisch, wird pausiert. Die Spieltage beginnen um 12.00 Uhr Ortszeit. (21.00Uhr MESZ)

Das Teilnehmerfeld wird auf zwei Starttage geteilt, Tag 1a und Tag 1b, bis es an Tag 2 wieder zusammenfindet.

Preisgelder

545 Spieler nahmen am Turnier teil, die einen Preispool von 13.216.250 US-Dollar bildeten. Ungewöhnlich viele Teilnehmer werden in den Preisgelrängen landen, beginnend mit Platz 100 der 39.570 $ erhält. Der erste Platz bekommt 3.389.140 $ ausgezahlt.

Somit ist der Preispool minimal geringer als der bei der EPT Monte Carlo 2008, jedoch erhält Platz 1 mehr ausgezahlt.

Tag 1a

Hellmuth wie immer zu spät

Am ersten Starttag gingen unter anderem Doyle Brunson, David Sklansky, Erik Seidel, John Hennigan, Andy Black, Hoyt Corkins, Alan Goehring, Mike Sexton, Cliff Josephy, Jeff Madsen, Steve Billirakis, Eric Froehlich, Scott Clements, Jonathan Turner, Jonathan Little sowie Guy Laliberte ins Rennen. 210 Spieler gingen insgesamt an Tag 1a an den Start.

Phil Hellmuth trat wie gewöhnlich etwas später an. Etwa zweieinhalb Stunden nach Turnierbeginn nahm er an der Seite von Barry Greenstein platz.

Zu Beginn des Tages konnte Steve Billirakis einen Pot im Wert von 125.000 mit einem Full House gegen Guy Laliberte gewinnen.

Für Darrell Dicken lief der Starttag ebenfalls gut an. Er sah den Flop 8 9 10 gegen zwei Kontrahenten. Dicken bezahlte den Einsatz von 5.000, der dritte Spieler foldete. Nach dem K auf dem Turn wurden 11.000 geboten, worauf Dicken seinen Gegner all in setzte und gecallt wurde. Der River brachte eine Q. Dicken zeigte Q J für die gefloppte Strasse. Sein Gegener hielt A A und war eliminiert. Darrell „Gigabet“ Dicken besaß im Anschluss knapp 140.000 an Chips.

Am frühen Abend waren bei Blinds von 300/600–75, in einer interessanten Hand fünf Spielern im Pot und sahen sich den Flop Q♦10♦4♣ an. Die Spieler checkten um die 7♠ auf dem Turn zu sehen. Mike Sexton spielte 1.700 an, worauf Phil Hellmuth bezahlte, jedoch Bruno Fitoussi auf 5.700 erhöhte. Sexton passte und Hellmuth bezahlte nach einiger Bedenkzeit. Der River brachte das A♦, worauf Fitoussi wie auch Hellmuth checken. Bruno Fitoussi drehte A♠3♠ um und gewann den Pot gegen 7♣5♣ von Phil Hellmuth.

Billy Baxters Lauf hält an

Am selben Tisch ereignete sich etwas später ein Duell zwischen Mike Sexton und W.K. Chang. Chang erhöhte auf 2.000 und wurde von Sexton aus dem Big Blind gecallt. Sexton checkte den Flop K♦6♦10♠. Chang bot 3.000 und wurde auf 8.000 von Sexton erhöht. Chang zahlte nach um die 5♦ auf dem Turn zu sehen. 10.000 war der Einsatz von Sexton wonach Chang auf 45.000 erhöhte. Dies waren die letzten Chips von Sexton der nachbezahlte. Sexton zeigte 9 10♦ für den Karo-Flush. Chang war mit mit einem Semi-Bluff und AQ aufgeflogen. Nach dem bedeutunglosen A♥ auf dem River hielt Sexton mehr als 110.000 an Chips.

Phil Hellmuth hielt gegen Tagesende A A in der Hand und erhielt Action von W.K. Chang. Auf dem Flop 9 8 5 check-callte Chang den 3.000-Einsatz von Hellmuth. Der Turn war eine 7 Chang bot 10.000, Hellmuth bezahlte. Mit der 6 auf dem River lag eine Strasse auf dem Tisch, wobei Chang für 20.000 all in ging. Hellmuth passte die Asse und sah mit Verärgerung 6 2 offsuit vom Chinesen.

Zum Schluss des Tages waren unter anderem Jonathan Little, David Singer, Scott Clements, Hasan Habib und Daniel Alaei ausgeschieden. 141 Spieler hatten nach Spielende noch Chips mit denen sie an Tag 2 wieder starten. Unter den Chipleadern befinden sich Billy Baxter, Darrell Dicken, Brandon Cantu, Dario Minieri sowie Roy Winston. Der Weinsberger Andreas Krause beendete den Tag im Mittelfeld.

Tag 1b

Für den zweiten Starttag wurden deutlich mehr Spieler als an Tag 1a erwartet.

Unter den Teilnehmern an Tag 1b waren zum Beispiel: Phil Ivey, Erick Lindgren, Patrik Antonius, John Juanda, Mike Matusow, Antonio Esfandiari, Phil Laak, Paul Wasicka, Josh Arieh, David Benyamine, Humberto Brenes, Dan Harrington, T.J. Cloutier, Freddy Deeb, Men Nguyen, Sam Farha, Bill Edler, Ted Forrest, Hevad Khan, Gavin Griffin sowie der deutsche Markus Lehmann. Die bekannten Onlinenamen BeLoWaBoVe, Imper1um, ElkY und TheWacoKidd waren ebenfalls vertreten. Insgesamt starteten 335 Spieler an Tag 1b.

Joe Hachem mit einer äußerst fragwürdigen Entscheidung

Markus Lehmann musste zu Beginn bei Blinds von 50/100 einige Chips abgeben. Er erhöhte auf 300, Gavin Griffin zahlte nach, worauf ein Spieler aus dem Small Blind auf 1.150 erhöhte. Lehmann ging mit 6.000 Chips abermals drüber. Griffin foldete, der Small Blind bezahlte. Der Flop kam K J 8 rainbow, wonach der SB 6.300 anspielte, Lehmann auf 16.000 erhöhte und der SB all in ging. 24.000 musste Lehmann nachbezahlen, entschied sich jedoch seine Pocket Rockets in den Muck zu werfen. Danach war Lehmann bei 27.000 Turnierchips.

Zwischen Joe Hachem und Jordan Morgan entwickelte sich am Nachmittag einer der kuriosesten Laydowns der letzten Zeit. Morgan erhöhte preflop, Hachem zahlte in Position. Der Flop A 7 4 wurde gecheckt. Der Turn war eine 6, worauf Morgan 2.000 bot, Hachem auf 7.000 erhöhte, Morgan auf 12.000 re-raiste und Hachem re-re-raiste auf 22.000, worauf Morgan für weitere 27.000 all in ging. Joe Hachem überlegte einige Zeit und fragte "You got 8 5 kid?". Nach weiteren Minuten muckte Hachem 5 3 (7-hoch-Straße), was ein anderer Spieler am Tisch als "the worst fold in the history of poker" bezeichnete. Morgan zeigte zwei Asse. Danach war Jordan „iMsoLucky0“ Morgan auf knapp 100.000 an Chips, Hachem bei unter 25.000.

Tom „durrr“ Dwan konnte innerhalb weniger Hände zwei Spieler aus dem Turnier nehmen. Als erstes eliminierte er mit A A Beth Shak, die Könige hielt. Kurze Zeit später schmiss er Justin Bonomo aus dem Wettbewerb.

Am Abend gerieten John D'Agostino und David Chiu bei Blinds von 200/400-50 aneinander. Während die Gemeinschaftskarten 9 7 3 Q zeigten, bot D'Agostino 7.000. Chiu erhöhte auf 22.000, jedoch reraiste D'Agostino seinen Gegner all in. Chiu bezahlte und drehte ein Paar Dreier um, D'Agostino zeigte 97 für zwei Paar. Auf dem River erschien ein Bube der Chiu zum aufdoppeln verhalf, während John D'Agostino auf 12.500 an Chips abstürtzte.

Gegen Ende des zweiten Starttages spielte Robert Mizrachi gegen zwei Gegner einen großen Pot. Nach mehreren Erhöhungen auf dem Flop K♥ 8♣ 3♥ waren die Spieler all in. Ein Kontrahent zeigte A♥ K♠, für Toppaar-Topkicker. Der andere besaß wenige Chips vor der Hand und hatte Q♥ J♥, für einen Flushdraw. Robert Mizrachi hielt jedoch 3♣ 3♠ für den Drilling. Auf dem Turn kam die 5♥ und der River brachte die 10♦. Mizrachi gewann einen großen Side Pot und der Spieler mit dem Flush verdreifachte sich. Der Teilnehmer mit AK musste sich verabschieden.

Am Schluss von Tag 1b verblieben 280 Spieler auf der Turnieruhr. Dazu zählten unter anderem nicht mehr Patrik Antonius, Andy Bloch, Allen Cunningham, Gavin Griffin, Phil Laak, Lee Watkinson als auch Glen Chorny.

Mit einigen Chips gingen David Benyamine sowie Tom „durrr“ Dwan, Marcel Luske, Daniel Negreanu und Gus Hansen in den Tag 2.

Tag 2

An Tag 2 kehrten die verbliebenen 421 Spieler von den Starttagen 1a und 1b zurück. Die Blinds starteten bei 400/800 mit einem Ante von 100.

Aus deutscher Sicht gingen Andreas Krause mit 52.775 und der WPT-Barcelona Sieger Markus Lehmann mit 28.500 Turnierchips an den Start.

Top 10 zu Beginn von Tag 2:

Als ersten Spieler des Tages erwischte es Ted Forrest, der den Münzwurf um sein Turnierverbleib verlor. Mit AK schied er gegen 55 aus.

Bei Blinds von 500/1000 musste Phil Hellmuth seine letzten Chips mit JJ gegen Michael Bingers KK abgeben.

Allen Kessler aka „Chainsaw“ spielte am Nachmittag gegen zwei Spieler einen großen Pot. Under the gun erhöhte ein Kontrahent auf 2.500, Kessler reraiste auf 7.500, der Small Blind zahlte nach wie auch der ursprüngliche Raiser. Der Flop kam 9 3 6 mit zwei Pik, worauf der UTG-Spieler für 30.000 all in ging und Kessler bezahlte. Jedoch schob der SB-Spieler für 200.000 seine Chips in die Mitte. Kessler zahlte auch diese Erhöhung nach. Kessler drehte K K, der UTG-Spieler K♠Q♠ und der SB-Spieler 9 9 um. Der Turn brachte eine 6. Der River war blank womit der SB-Spieler den Pot mit einem Full House einsammelte und Kessler sowie den UTG-Spieler aus dem Turnier schmiss.

Typischer Turnierverlauf für Minieri – hoch Steigen um Tief zu fallen

Auf einem Flop von 9 x x musste Haralabos Voulgaris mit AA seinen Hut nehmen da sein Gegener 99 zeigte.

Cory „UGOTPZD“ Carroll spielte am Abend gegen Tom „durrr“ Dwan eine Hand um den Chiplead. Bei Blinds von 800/1.600 erhöhte Carroll preflop auf 4.400 wonach „durrr“ mit 15.000 dagegen hielt. Carroll zahlte nach und checkte den Flop 7♣9♣10♣. „Durrr“ bot 20.000, Cory Carroll erhöhte nun jedoch auf 90.000 Chips. Tom Dwan raiste seinen Gegener all in, was Carroll bezahlte und A♣Q♦ zeigte. „durrr“ hielt zwei Asse in der Hand, die auf dem Turn weiter gut waren, aber durch ein Kreuz auf dem River geknackt wurden. Danach besaß Cory Carroll knapp 300.000 an Chips. Tom „durrr“ Dwan war auf 60.000 gefallen.

Für Dario Minieri ging der Tag 2 nicht besonders versöhnlich zu Ende. Nachdem er etliche Chips gegen Andrew Robl verdonkt hatte, musste er eine weitere Hand später die schmerzhafte Erfahrung mit dem Board machen. Auf dem Tisch lag Q 10 10 und Minieri hielt 10 6. Er raiste seinen Gegner all in musste aber mit Erstaunen in K 10 blicken. Auf dem Turn und River kamen keine Sechs, es gab keinen Split und Minieri war crippled. Er spielte sich in den letzten Hände vor Spielschluss jedoch wieder über average.

Einige prominente eliminierte Spieler an Tag 2 waren: Jeff Madsen, „Elky“, Paul Wasicka, Jerry Yang, Joe Hachem, David Pham, Erick Lindgren, Antonio Esfandiari sowie der deutsche Markus Lehmann.

Mit einigen Chips am Tagesende wartete jedoch der Chipleader Robert Mizrachi sowie Carlos Mortensen, Kenny Tran und OMGClayAiken auf.

Tag 3

Zum Video
Scotty Win Baby

Andreas Krause ist zwar nicht mehr ein No Name in der Pokerwelt, doch spielte er an Tag 2 recht unauffällig und konnte mit 207.600 Turnierchips an Tag 3 starten. Die Blinds waren zu Beginn bei 1.500/3.000 mit einem Ante von 400. 188 Spieler waren noch im Rennen, die im Durchschnitt 144.947 besaßen.

Einige Chipstände zu Beginn von Tag 3:

Zu Beginn verdreifachte sich Nam Le, der mit 29.000 gestartet war, auf knapp 100.000. Ihm folgte Tom „durrr“ Dwan, der sich auf 120.000 in der frühen Phase aufdoppelte.

Scotty Win, als shortstack gestartet, wurde nach nur wenigen Minuten Spielzeit an Tag 3 eliminiert.

„Was ist schlimmer als Gus Hansen am eigenen Tisch?
Gus Hansen mit vielen Chips!“

Dan Harrington ist zwar mit deutlich mehr Chips als Scotty Nguyen an den Start gegangen, musste jedoch einige Chips an Jordan Rich abgeben und etwas später den Rest von zwei Big Blinds in die Mitte stellen. Seine Q 10 zog letztendlich den kürzeren gegen 8 8 auf dem Board 9 5 2 J 4.

Die letzten rund 24.000 Chips von Mike Matusow wanderten vor dem Flop in die Mitte, wobei er zwei Gegner hatte. Die Opponenten checkten das Board 10 9 9 J 8 runter. Ein Gegner von Matusow muckte, der andere zeigte A K und war gegen A 6 von The Mouth vorne, womit er seinen Platz räumen musste.

Bei Blinds von 2.000/4.000 ging der shortstack Jared Hamby mit 9♥5♥ under the gun all in. Steve Weinstein aka „thorladen“ fand eine Position weiter AA und bezahlte. Cary Katz sah in später Position KK und ging selbst für 120.000 all in, was Steve Weinstein nachzahlte. Die Gemeinschaftskarten brachten K♦7♦3♥8♥Q♥. Somit konnte Jared Hamby durch seinen Flush verdreifachen, Cary Katz gewann einen großen Side Pot und Steve Weinstein hatte kaum noch Chips über.

Weinstein investierte kurze Zeit später seine restlichen Chips in QQ. Er wurde von A 8 bezahlt, jedoch traf der Gegner das Ass und Weinstein bemerkte nur noch: „Ich sollte heute nicht die Straßenseite wechseln“.

Für Gus Hansen lief der Nachmittag des Turniers sehr gut an. Zwei Spieler gingen neben ihm vor dem Flop all in. Hansen zeigte die Pocket Rockets, seine Gegner KK und KQ. Das Board verlief A 7 3 J 7, womit The great Dane seine Kontrahenten aus dem Turnier warf und zum Chipleader mutierte.

Daniel Negreanu verlor mit QQ gegen KK eine Preflop-all in-Schlacht, sowie den großen Pot und war zu dem Zeitpunkt auf 35.000 abgestürtzt.

Mit Beginn vom Blindlevel 3.000/6.000 (Ante 500), startete ebenfalls die Suche nach dem Bubble Boy.

Kurz vor den Preisgeldrängen mussten unter anderem Andreas Krause, Hevad Khan, Doyle Brunson, Phil Ivey, Dario Minieri, Erik Seidel, Barry Greenstein und Humberto Brenes das Turnier beenden.

Auszahlungs-Struktur
  • 1. — 3.389.140 $
  • 2. — 1.714.800 $
  • 3. — 923.355 $
  • 4. — 593.645 $
  • 5. — 395.725 $
  • 6. — 263.815 $
  • 7. — 237.435 $
  • 8. — 211.050 $
  • 9. — 184.670 $
  • 10. — 158.290 $
  • 11. bis 15. — 131.910 $
  • 16. bis 20. — 105.525 $
  • 21. bis 30. — 79.145 $
  • 31. bis 40. — 65.955 $
  • 41. bis 50. — 52.765 $
  • 51. bis 100. — 39.570 $

Zu Beginn vom Blindlevel 4.000/8.000 (Ante 1.000), hatte sich umgehend der Bubble Boy gefunden. Jordan Rich war der unglückliche Spieler, der auf Platz 101 ausschied und somit als Letzter kein Preisgeld erhält. Rich hielt zwar zwei Asse in der Hand und war gegen Amir Vahedis 88 4:1 Favorit, jedoch erhielt Vahedi eine weitere Acht vom Board.

Anna Wroblewski musste auf dem 86. Rang ihr Turnier beenden. Sie ging preflop für 15.000 all in, David Tran erhöhte auf 20.000. (Er hätte mindestens auf 30.000 erhöhen müssen, jedoch wurde der Raise akzeptiert.) Der Spieler im Big Blind zahlte mit 33 12.000 nach. Das Board war A 10 9 K 5, Tran gewann mit K J den Nebenpot und Wroblewski war mit Q 7 ausgeschieden.

Jeff Schulman, Geschäftsführer des Card Player, spielte sich am Abend in die Riege der Chipleader. Er erhöhte auf 27.000 und wurde von einem Gegner gecallt. Auf dem Flop A♣9♣4♣ spielte Schulman 40.000 an, die bezahlt wurden. Der Turn brachte den J♠, wonach der Einsatz von 85.000 wieder gecallt wurde. Nach der 2♠ auf dem River ging Schulman all in, wurde nach einiger Zeit voll ausbezahlt und zeigte A♣J♠. Sein Gegner muckte und Jeff Schulman besaß nach der Hand knapp 750.000.

Phil „OMGClayAiken“ Galfond schied aus, als er und Mikael Thuritz AK vor dem Flop reinstellten. Cory Carroll wachte mit einem Paar Damen auf, die mit Hilfe der Gemeinschaftskarten zum Drilling wurden. Carroll eliminierte beide Spieler aus dem Turnier.

Hand des Tages (Blinds auf 5.000/10.000)

Auf dem Flop 10♥9♦4♥ spielte Brian Rast 65.000 an, Daniel Negreanu ging darauf für 189.000 all in. Dino French schob seine 195.000 Chips danach ebenfalls in die Mitte. Als Saifuddin Ahmad an der Reihe war, hieß es auch für ihn all in (290.000).

Brian Rast war erstaunt, was er mit seinem ursprünglichem Einsatz angerichtet hatte. Er zahlte nach und sagte wortwörtlich: „I call because… what the hell, you gotta get chips somehow, right?“

Die Spieler zeigten nun:

  • Brian Rast 8♥ 7♦ — Straight Draw
  • Daniel Negreanu J♣ J♠ — Paar
  • Dino French 10♣ 10♦ — Top Set
  • Saifuddin Ahmad 10♠ 9♣ — Top 2 Paar

Der Turn war die Q♣, womit Negreanu einige Outs zur Straße erhielt.

Der River brachte den J♥, womit Negreanu nun drei Buben hielt, aber Brian Rast aka „tsarrast“ für seinen heldenhaften Call belohnt wurde. Er machte seine Straße und räumte den 1,1 Millionen Pot ab.

Somit waren Daniel Negreanu, Dino French als auch Saifuddin Ahmad auf den Plätzen 76. 75. und 74 ausgeschieden. Hätte Rast gepasst, wäre Negreanu einer der Chipleader gewesen.

Für Gus Hansen war die letzte Hand des Tages gleichzeitig auch die wichtigste. Gegen Tim Phan spielte er einen Pot in Höhe von 2,3 Millionen Turnierchips. Phan raiste vor dem Flop auf 32.000, Hansen reraiste auf 152.000, was Phan nachbezahlte. Auf dem Flop A 4 3 checkte Phan, wonach Gus Hansen 202.000 anspielte. Tim Phan setzte mit einem 800.000-Raise nochmal einen drauf sowie Hansen all in. Gus Hansen bezahlte nach einiger Bendenkzeit und drehte AK um. Tim Phan war mit AQ in denkbar schlechtem Zustand. Der Turn war eine 8, der River ein Bube und Gus Hansen schloss den Tag als Chipleader ab.

Einige Platzierungen an Tag 3
  • Bob Stupak — 91.
  • Padraig Parkinson — 87.
  • Anna Wroblewski — 86.
  • Burt Boutin — 83.
  • Daniel Negreanu — 76.
  • Alan Smurfit — 73.
  • Philip Galfond — 70.
  • Marcel Luske — 67.
  • Rhynie Campbell — 68.
  • Thomas Wahlroos — 66.
  • Chad Brown — 65.
  • Billy Baxter — 64.
  • Jared Hamby — 59.
  • „Thay3r“ Rasmussen — 58.

Tag 4

Unter den Spielern die Tag 4 in Angriff nahmen waren: Gus Hansen, David Chiu, Martin De Knijff, Jeff Shulman, Jon Kalmar, Robert Mizrachi, Amir Vahedi, Maciek Gracz, Men Nguyen, Andy Black, Steve Billirakis, Kenny Tran, Mrs. Kenny Tran, T. J. Cloutier, J.C. Tran, Carlos Mortensen, Isabelle Mercier und Tom Schneider. Die Onliner Tom „durrr“ Dwan, Peter „#1pen“ Neff, Matt „Plattsburgh“ Vengrin, Noah „fouruhaters“ Schwartz sowie Cory „UGOTPZD“ Carroll begannen ebenfs das Rennen an Tag 4.

Brian Rast brachte tatsächlich das Kunststück zustande, nach dem 1,1 Millionen Pot am Ende des Vortages, den Tag 4 mit nur 114.000 Chips zu starten. Wie er das in den wenigen Hände vollbracht hat bleibt Ungewiss.

Die ingesamt 55 Spieler sollten laut kurzfristigem Plan auf 18 herunterspielen oder stoppen nachdem 5 Level à 90 Minuten gespielt wurden.

Die Blinds starteten bei 6.000/12.000 bei einem Ante von 2.000. Der Durschnittliche Stack der Spieler betrag zum Start knapp 500.000 Turnierjetons.

Top 10 und mehr zu Beginn von Tag 4:
  • 1. Gus Hansen — 2.246.000
  • 2. Cory Carroll — 1.900.000
  • 3. David Chiu — 1.231.000
  • 4. Martin de Knijff — 856.000
  • 5. Nick Binger — 829.000
  • 6. Tom Dwan — 805.000
  • 7. Peter Neff — 781.000
  • 8. Jeff Shulman — 771.000
  • 9. Mark Newhouse — 770.000
  • 10. Robert Mizrachi — 701.000
  • Amir Vahedi — 696.000
  • Men Nguyen — 499.000
  • Andy Black — 476.000
  • Steve Billirakis — 432.000
  • Kenny Tran — 362.000
  • T.J. Cloutier — 321.000
  • J.C. Tran — 303.000
  • Carlos Mortensen — 256.000
  • Isabelle Mercier — 207.000
  • Tom Schneider — 92.000

In der ersten halben Stunde verabschiedeten sich umgehend einige shortstacks. Zvi Shiff mit 22.000 gestartet belegte den 55. Platz, Brain Rast den 54. Rang, Mats Rahmn wurde 53., Johnny Kincaid 52. und Tom Schneider wurde 51.

J.C. Tran busto auf Platz 46

Die nächsten eliminierten Spieler stiegen nun eine Preisgeldstufe nach oben.

Für Tim Phan war das Turnier beendet nachdem er das all in mit K J gegen Cory Carrolls A 5 verlor. Das Board kam 10 6 4 5 7 und Phan war auf Platz 49 draussen.

Joe Sebok, der Stiefsohn von Barry Greenstein wurde auf dem 48. Rang von Steve Billirakis eliminiert.

Für den Altmeister T.J. Cloutier begann der Tag mit einer Berg und Talfahrt. Erst stürtzte er von 321.000 auf 110.000 ab, um sich daraufhin gegen Vadim Trincher aufzudoppeln. Etwas später schob er mit JJ seine Chips wieder in die Mitte und wurde von Steve Billirakis 88 ausgezahlt. Das Board kam 9 3 2 3 10 und Cloutier war wieder zurück bei 315.000.

Peter „#1pen“ Neff schubste seine letzten Chips vor dem Flop in die Mitte und zeigte A Q. Sein Gegner hielt A J. Preflop war das eine klare Sache doch der Turn brachte einen Buben, womit Neff ausschied.

Gus Hansen und Kenny Tran spielten derweil einen großen Pot aus. Tran erhöhte auf 32.000, Gus schoss mit 123.000 zurück, wonach Tran ein Minimum-Raise ansetzte. Gus Hansen der AA hatte setzte seinen Gegner nun all in, was Tran umgehend bezahlte und ebenfalls AA umdrehte. Auf dem Flop kamen nun dreimal Pik, wobei Hansen das Pik Ass besaß. Tran konnte es kaum fassen, doch mit Kreuz und Karo auf Turn und River atmete er tief durch und der Pot wurde geteilt.

Keine Titelverteidigubg für El Matador

Men The Master Nguyen hatte gegen Ende des ersten Blindlevel ebenfalls Lust einen großen Pot auszuspielen. Auf dem Flop 10♠6♥3♥ gingen die Chips hinein und The Master drehte das Monster Q♥10♥ um. Sein Gegner hatte A♥2♥ in der Hand. Der Turn war ein A♣, der River eine Q♣. Men Nguyen gewann den 800.000-Pot mit zwei Paar und schrie "Queen, baby!!!" "Suck and re-suck, baby!".

Martin De Knijff hielt vor der Pause A K und war bereit gegen David Tran zu die Preflop all in-Schlacht aufzunehmen. Tran hatte QQ und traf zugleich auf dem Flop eine weitere Dame. Der Pot im Wert von 1,4 Millionen Turnierjetons ging an David Tran.

Bei Blinds von 8.000/16.000 erwischte es den Titelverteidiger auf dem 38. Platz. Er war all in mit J J und seinen letzten Chips gegen die American Airlines von Jeff Shulman. El Matador erhielt keine Hilfe, womit es einen neuen WPT-Champion geben wird.

Andy Black konnte im zweiten Blindlevel des Tages gegen Gus Hansen verdoppeln. Knapp 300.000 nahm er Hansen ab, weil Blacks A J auf dem Board J J 6 2 7 vorne war. Hansen hatte zwar K J, doch zählen beim Poker die besten 5 Karten.

Für T.J. Cloutier kam am Nachmittag das Aus bei der WPT-Championship 2008. Sein Erhöhung auf 40.000 wurde von Gus Hansen aus dem Big Blind bezahlt. Der Flop 7 6 3 wurde von Hansen gecheckt, worauf Cloutier 100.000 anspielte. Hansen erhöhte daraufhin auf 500.000 was Cloutier mit einem all in beantwortete. Hansen zahlte den Rest nach und zeigte 6 3. Cloutier drehte 88 um und hoffte auf Hilfe. Der Turn und River brachten ein Ass sowie eine Zehn, womit Cloutier auf Platz 34 raus war.

Zu Beginn des Blindlevels 10.000/20.000 konnte sich Men Nguyen aufdoppeln. John Roveto erhöhte auf 55.000, The Master reraiste auf 165.000, was von Roveto bezahlt wurde. Der Flop kam Q 7 6, wonach Nguyen all in pushte. Roveto zahlte nach und drehte 10 10 um. Men Nguyen stand mit AA gut da und machte auf dem River sogar noch einen Drilling. Mehr als 800.000 Tunierchips besaß er im Anschluss.

Eine halbe Stunde später musste Men The Master jedoch das Turnier beenden. Nachdem er einige Chips abgegeben musste, versuchte gegen Gus Hansen vor dem Flop einen re-steal mit 6♠ 4♠. Gus Hansen zahlte, drehte K J um und eliminierte Nguyen mit der höheren Strasse nachdem das Board 10♦9♥7♠8♦10♠ zeigte.

Als Steve Billirakis aka „MrSmokey1“ lediglich 15 Big Blinds übrig hatte, ging er mit A 9 all in. Kenny Tran bezahlte mit einem Paar Zehner, die Gemeinschaftskarten kamen 8 4 3 4 Q und Billirakis war auf Rang 23 draußen. Kenny Tran hatte sich zuvor schon auf Kosten von Andy Black verdoppelt.

Für den High Stakes Poker-Teilnehmer David Grey reichte es nicht für Tag 5, da er mit AA gegen 88 den Kürzeren zog. Sein Gegner traf den two-outer als nach J 5 2 9 die Acht auf dem River kam.

Das Bellagio wird seinen Sieger schon finden

Am Tagesende zog sich das Spiel extrem lange hin. Viele shortstacks konnten sich aufdoppeln, das Feld rückte zusammen. Kein Spieler wollte als 19. gehen und somit nicht an Tag 5 gelangen. In einer der letzten Hände musste Gus Hansen noch einige Chips an Maciek Gracz abgeben. Auf dem Tisch lag 8 7 6 5 9, worauf Gracz nach dem River all in ging. Hansen zahlte den Einsatz, Gracz drehte J 10 um und verdoppelte auf 1,7 Millionen Turnierjetons.

Es dauerte knapp 3 Stunden bis Mark Newhouse auf dem 19. Platz eliminiert wurde. Newhouse hatte A 10, wenige Chips und ging all in. Er erhielt von Amir Vahedi mit 2 2 einen Call und Q 8 3 Q 5 auf dem Tisch besiegelte das Ende für Newhouse.

Zum selben Zeitpunkt fiel an einem anderen der drei verbliebenen Tische jedoch ein weitere Entscheidung. Scott Epstein war shortstack, ging mit K Q all in und wurde von Jeff King mit A A gecallt. Epstein erhielt keine Hilfe und musste auf Platz 18 gehen.

Somit waren noch 17 Spieler im Turnier, welches daraufhin gestoppt wurde.

Einige Platzierungen von Tag 4
  • Tom Schneider — 50.
  • Tim Phan — 49.
  • Joe Sebok — 48.
  • J.C. Tran — 46.
  • Peter Neff — 44.
  • Isabelle Mercier — 41.
  • Martin de Knijff — 39.
  • Carlos Mortensen — 38.
  • T.J. Cloutier — 34.
  • Steve Wong — 31.
  • Danny Wong — 30.
  • Men Nguyen — 26.
  • Steve Billirakis — 23.
  • David Grey — 22.
  • Jon Kalmar — 21.

Tag 5

An Tag Fünf kehrten die verbliebenen 17 der 545 gestarteten Spieler ins Bellagio zurück um den Finaltisch zu ermitteln. Bei der World Poker Tour besteht dieser aus 6 Spielern.

Da am Vortag das Blindlevel nicht zuende gespielt wurde, ging es mit Blinds von 15.000/30.000 bei einem Ante von 4.000 weiter. Die Spieler hielten zum Start im Durchschnitt 1,6 Millionen Turnierjetons.

Der Verfasser einer der berühmtesten Phrasen am Pokertisch (†2009) ging als Chipleader ins Rennen.
Chipstände der letzten 17 zu Beginn von Tag 5:
  • 1. Amir Vahedi — 3.907.000
  • 2. Gus Hansen — 2.929.000
  • 3. Tom Dwan — 2.874.000
  • 4. David Tran — 2.543.000
  • 5. Jeff King — 1.903.000
  • 6. David Chiu — 1.742.000
  • 7. Michael Gracz — 1.674.000
  • 8. Karga Holt — 1.500.000
  • 9. Kenny Tran — 1.442.000
  • 10. Cory Carroll — 1.346.000
  • 11. Tommy Le — 1.095.000
  • 12. Robert Mizrachi — 1.079.000
  • 13. Bryan Devonshire — 984.000
  • 14. Nick Binger — 701.000
  • 15. John Roveto — 556.000
  • 16. Jeff Shulman — 473.000
  • 17. Andy Black — 411.000

In der ersten Hand des Tages musste Jeff Shulmann das Turnier verlassen. Shulman ging mit seinen wenigen Chips vom Button all in und wurde von Kenny Tran aus dem Small Blind bezahlt. Shulman drehte A 6 um, Tran hatte mit A 7 die bessere Hand vorzuweisen. Die Gemeinschaftskarten brachten 10 7 2 8 J, womit Jeff Shulman auf dem 17. Rang mit 105.525 $ Preisgeld ausschied.

Für Andy Black ging es nur kurze Zeit später um seinen Turnierverbleib. Robert Mizrachi erhöhte auf 85.000 aus später Position, Black ging darauf für 403.000 aus dem Big Blind all in. Mizrachi zahlte nach einiger Bedenkzeit nach und drehte J♣9♣ um. Jedoch wartete Andy Black mit A♦A♥ auf. Der Flop kam 10♥10♠6♥, der Turn war die 7♥. Somit hatte Mizrachi noch die Chance mit drei Achten auf eine Strasse. Auf dem River kam tatsächlich die 8♦ und Black schied auf Rang 16 aus.

Kurz vor der Pause musste Gus Hansen einige Chips an David Chiu abgeben. Hansen erhöhte vor dem Flop, David Tran und David Chiu zahlten nach. Der Flop verlief J 6 4, Chiu machte einen Folge-Einsatz worauf Hansen eine saftige Erhöhung ansetzte. David Tran passte, doch David Chiu ging all in. Gus Hansen zahlte nach und zeigte A J und war klarer Favorit gegen David Chius K J. Der Turn brachte jedoch einen König, womit Chiu zwei Paar hatte. Der River war blank und Chiu auf 2,2 Millionen Chips. Hansen hatte noch 2,6 Millionen über.

Nach der Pause stiegen die Grundeinsätze auf 20.000/40.000 bei einem Ante von 5.000. Der Durchschnittliche Stack der 15 verbliebenen betrug rund 1,82 Millionen Turnierjetons.

Bei einer Hand in der Cory Carroll und Amir Vahedi involviert waren, musste Vahedi seinen Chiplead abgeben. Carroll erhöhte auf 115.000, Vahedi zahlte vom Big Blind nach. Der Flop 9 7 5 wurde von beiden Spielern gecheckt. Auf dem Turn kam der J, den Amir Vahedi mit 220.000 anspielte und Carroll bezahlte. Der River war eine 8, Vahedi checkte, Carroll bot 365.000 und Vahedi bezahlte mit einem Paar Sechser in der Hand. Cory Carroll zeigte jedoch A 10 für eine höhere Strasse und war auf 2,34 Millionen Chips gestiegen. Somit hatte Amir Vahedi den Chiplead an Tom Dwan abgeben müssen, besaß jedoch noch mehr als 3 Millionen Turnierjetons.

Danach wechselte die Führung im Turnier zwischen Vahedi und Dwan hin und her. Zum Bespiel waren auf einem Board 9♦6♦4♥2♦ bereits 1,3 Millionen im Pot. Vahedi bot gegen Tom Dwan weitere 500.000 und „durrr“ passte. Zuvor turnte Dwan eine Ace high Straight, erhielt jedoch von Vahedi mit Top-Paar keine volle Auszahlung.

Im Pokerraum des Bellagio werden die Einsätze höher und die Preisgelder steigen
Darum ging es an Tag 5
  • 7. — 237.435 $
  • 8. — 211.050 $
  • 9. — 184.670 $
  • 10. — 158.290 $
  • 11. bis 15. — 131.910 $
  • 16. bis 17. — 105.525 $

Auf dem 15. Rang verabschiedete sich der Bruder von Michael Binger. Nick Binger war ziemlich shortstacked und ging, bei Grundeinsätzen von 30.000/60.000-5.000, gegen ein Raise von Gus Hansen all in. Hansen legte nach, drehte A♦3♦ um. Er war gegen A♣Q♦ von Binger zwar der Underdog, doch brachte das Board 9♥7♦6♦6♥10♦ den Flush für Gus Hansen. Nick Binger war eliminiert und Gus Hansen neuer Chipleader.

Gus Hansen baute seinen Chiplead auf knapp 5 Millionen Chips weiter aus, indem er David Tran aus dem Turnier schmiss. Auf dem Flop 4 3 2 check-raiste Hansen seinen Gegner all in. David Tran bezahlte mit Q 4, jedoch hatte Gus Pocket Rockets vorzuweisen. Turn und River waren keine Hilfe für Tran, womit er auf Platz 14 gehen musste.

Der 13. Platz war das Ende für Robert Mizrachi. Nachdem er einen Pot gegen Karga Holt verloren hatte, ging er aus dem Small Blind all in mit A 8. Michael Gracz wachte mit einem Paar Buben im Big Blind auf und bezahlte. Die Gemeinschaftskarten waren keine Unterstützung für Mizrachi, der sich verabschieden musste.

Bryan „Badbeatninja“ Devonshire war der nächste in der Reihe, die den WPT-Finaltisch nicht erreichten. in der entscheidenden Hand erhöhte Devonshire under the gun, Gus Hansen zahlte nach, David Chiu setzte mit 555.000 vom Button einen drauf. Devonshire ging darauf all in für knapp 2 Millionen Chips, Hansen passte, David Chiu bezahlte mit einem Paar Damen. „Badbeatninja“ drehte lediglich A Q um und musste nachdem das Board K 10 7 4 3 zeigte, das Turnier auf Platz 12 verlassen.

Nur etwas später erwischte es Maciek Gracz auf dem 11. Rang. Auf dem Flop 8♣3♦2♣ wanderten seine letzten Chips gegen Gus Hansen in die Mitte. Gracz floppte mit 22 ein Set, jedoch hatte Gus Hansen mit A♣5♣ noch einige Outs. Der Turn war blank aber auf dem River kam die Kreuz 10, womit Gus Hansen den Flush machte.

Der Hauptdarsteller in der Gus Hansen Show führte die letzten Zehn an

Die letzten 10 Spieler wurden nun zu einem Tisch mit folgender Sitzreihenfolge zusammengefügt:

  • Sitz 1: John Roveto - 850.000
  • Sitz 2: Karga Holt - 1.725.000
  • Sitz 3: Amir Vahedi - 3.120.000
  • Sitz 4: Gus Hansen - 7.680.000
  • Sitz 5: David Chiu - 5.130.000
  • Sitz 6: Tommy Le - 1.795.000
  • Sitz 7: Cory Carroll - 2.855.000
  • Sitz 8: Kenny Tran - 1.335.000
  • Sitz 9: Tom „durrr“ Dwan - 1.875.000
  • Sitz 10: Jeff King - 855.000

Für Tom „durrr“ Dwan sowie Amir Vahedi lief es zu Beginn des Levels 40.000/80.000 mit Ante 10.000 nicht mehr optimal. Sie mussten einige Chips abgegeben und sind deutlich hinter der Spitze abgefallen.

„Durrr“ konnte jedoch wieder einige Chips zurückgewinnen, indem er Kenny Tran auf dem 10. Platz aus dem Turnier beförderte. Tran erhöhte preflop, Durr setzte ihn all in, was Kenny Tran mit J♣8♣ bezahlte. Durrrr gewann den Coinflip, denn sein Paar Siebener war nach dem Board A K 9 A 2 in Führung.

Ein Auf und Ab am Ende für Durrr, er wurde nämlich als nächstes auf Rang 9 eliminiert. Er hatte gute Vorrausetzungen mit seinem Paar Königen gegen Cory Carrolls A J zu verdoppeln. Ein Ass auf dem Turn besiegelte jedoch das Ende für Tom „Durrrr“ Dwan.

Als die Blinds auf 60.000/120.000 angestiegen waren, rappelte es zwischen Cory Carroll und Gus Hansen. Carroll erhöhte auf 350.000, Hansen zahlte nach. Den Flop 8♣6♣3♦ checkte zunächst Gus Hansen und zahlte den Einsatz von 450.000. Das A♦ auf dem Turn checkten beide Spieler. Der River brachte die Q♥, worauf Hansen 1,365 Millionen anspielte. Cory Carroll bezahlte dies und drehte A♣J♥ um. Gus Hansen muckte und verlor den Chiplead an David Chiu.

Für das Phantom Karga Holt war auf dem 8. Rang Endstation. Er hatte noch 9 Big Blinds übrig und schubste mit einem Paar Buben seine Chips ins Gefecht. Gus Hansen fand A K und bezahlte umgehend. Das Board brachte A 7 4 9 K und Holt war raus. Somit musste noch ein Spieler gefunden werden, der den WPT-Finaltisch nicht erreicht.

Währendessen hatte sich Cory Carroll zum klaren Chipleader gemausert. Im Gegensatz dazu stürtzte Amir Vahedi auf den letzten Platz in Chips ab. Er musste unter anderem Tommy Le zum aufdoppeln verhelfen.

Kurze Zeit später kam dann auch das Aus für den gebürtigen Iraner. Gus Hansen erhöhte under the gun auf nur 240.000 und Amir Vahedi bezahlte aus dem Big Blind. Der Flop kam A Q 4, Vahedi checkte, Hansen bot 240.000 und Vahedi bezahlte. Der Turn war eine 3, auf die Vahedi für 480.000 all in ging. Hansen bezahlte mit A 7 und Amir Vahedi drehte Q 8 um. Die letztes Karte des Turniertages war eine 7, womit Gus Hansen den Pot mit zwei Paaren, Assen & Siebenen, als auch den Chiplead für sich beanspruchte.

Amir Vahedi ist somit auf Platz 7 aus dem Turnier eliminiert und erreichte als Letzter nicht den WPT-Finaltisch.

Platzierungen des Tages
  • 17. Jeff Shulman — 105.525 $
  • 16. Andy Black — 105.525 $
  • 15. Nick Binger — 131.910 $
  • 14. David Tran — 131.910 $
  • 13. Robert Mizrachi — 131.910 $
  • 12. Bryan Devonshire — 131.910 $
  • 11. Maciek Gracz — 131.910 $
  • 10. Kenny Tran — 158.290 $
  • 9. Tom Dwan — 184.670 $
  • 8. Karga Holt — 211.050 $
  • 7. Amir Vahedi — 237.435 $


Tag 6 - WPT Championship 2008-Finaltisch

Hauptartikel: Final Table der WPT Championship 2008

The Great Dane ging als Chipleader in den Finaltisch. Der Start war um 17:00 Uhr Ortszeit (2:00 Uhr Sonntag MESZ) angesetzt.

Da das Blindlevel, von 60.000/120.000 bei einem Ante von 15.000, nicht zu Ende gespielt wurde, wird das Turnier dort fortgesetzt. Die Spieler besitzen im Durchschnitt 4.541.167 Turnierjetons.

Chipstände zu Beginn des Finaltisches

Gus Hansen — 8.570.000
Cory Carroll — 6.670.000
David Chiu — 6.050.000
John Roveto — 2.720.000
Tommy Le — 1.950.00
Jeff King — 1.305.000


Als erster Spieler musste Jeff King als Sechster die Koffer packen, ihm folgte Tommy Lee auf Platz 4. Nachdem Gus Hansen an dritter Stelle den beinahe-Chipleader Cory Carroll durch einen 7-Outer auf dem River eliminieren konnte, besaß er über 20 Million Chips. Die Führung vergrößerte sich gar, nachdem er John Roveto auf dem dritten Platz aus dem Turnier warf.

Hansen ging mit einem 5:1 Chiplead ins heads up gegen den vierfachen Braceletgewinner David Chiu. Nach einem langen Kampf gelang es Chiu aber tatsächlich noch das WPT-Finale für sich zu entscheiden, wofür er fast 3,4 Millionen Dollar erhielt. Hansen bekam für den zweiten Platz noch 1,7 Millionen Dollar.

David Chiu schaffte es, im heads up trotz eines aussichtslosen Rückstandes noch zu gewinnen.

Ergebnisse des Final Table der WPT Championship 2008

Platzierung Spieler Preisgeld ($)
1. David Chiu 3.389.140
2. Gus Hansen 1.714.800
3. John Roveto 923.355
4. Cory Carroll 593.645
5. Tommy Le 395.725
6. Jeff King 263.815

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